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Düngen im Garten

So mancher Gartenliebhaber wird sich bestimmt schon einmal die Frage gestellt haben, wieso er überhaupt düngen soll und ob man sich das nicht einfach sparen kann. Und wieso werden immer noch mineralische Dünger verwendet, die in der Natur abgebaut und gemahlen oder chemisch hergestellt worden sind? Schließlich düngt in der Natur auch keiner und die Wildkräuter wachsen offensichtlich auch so.

Der Grund ist, dass in der Natur nicht geerntet wird. Die Pflanzen wachsen, vermehren sich und sterben schließlich ab. Mit dem Absterben und Verrotten geben sie dem Boden die in ihrer Wachstumsphase entnommenen Nährstoffe wieder zurück. Ganz anders in Ihrem Garten: Sie ernten Früchte, Gemüse und Blumen, schneiden Rasen, jäten Unkraut, und fegen am Ende auch noch die Blätter und Pflanzenreste von den Beeten. Die entnommenen Nährstoffe müssen Sie also auf anderem Wege wieder zuführen, wenn der Gartenboden nicht ganz ausgelaugt werden soll. In einem Satz: Düngen bedeutet nichts anderes, als dem Boden die Nährstoffe wieder zurückzugeben, die auf ihm gewachsene und geerntete Pflanzen entnommen haben.

Im Folgenden werden wir diese Thematik noch weiter vertiefen und vor allem erläutern, wie man mit Handelsdünger umgeht.



Dünger - auf die Menge kommt es an

Noch immer wird bei der Verwendung von Handelsdüngern aus Unkenntnis ihrer Wirkungsweise in Gärten viel Schaden angerichtet. Eine Überdüngung und auch eine einseitige Düngung sind genauso schädlich wie ein Mangel an Nährstoffen. Wie bereits gesagt: Der Spruch "Viel hilft viel" trifft auf das Düngen sicher nicht zu. Wurzelverbrennungen und Überdüngung sind die Folge. Deshalb können wir nur raten, dass Sie sich genau an die Anweisungen halten, die auf allen Packungen abgedruckt sind. Wir empfehlen außerdem zunächst eine Bodenuntersuchung durchführen zu lassen, am besten bei einem staatlichen Untersuchungslabor. So erhalten Sie einen sicheren Überblick über die bereits vorhandene Nährstoffmenge und -zusammensetzung des Bodens. Meist liegen den Untersuchungsergebnissen konkrete Vorschläge und Düngeempfehlungen bei.

Besonders in kleineren Gärten ist die richtige Dosierung von Düngersalzen, die nur einen Nährstoff enthalten, oft schwierig. Deshalb verwendet man hier fast nur noch Voll- oder Spezialdünger. Vorteilhaft ist, dass die Nährstoffe oft speziell auf die Bedürfnisse von einzelnen Kulturen abgestimmt wurden. Spezial- oder Volldünger gibt es bei uns mit genauer Gebrauchsanleitung, sie sind auch für den Anfänger problemlos zu verwenden.

Entwicklung eines Sämlings
Nur die richtige Menge Dünger unterstützt die Pflanzenentwicklung (Bild: iStock.com/lovelyday12)

Nährstoffe und ihr Einfluss auf die Pflanzenentwicklung

Gutes oder schlechtes Pflanzenwachstum richtet sich immer nach dem Nährstoff, der für die Pflanze am wenigsten im Boden verfügbar ist. Er ist die Messlatte für alle anderen, denn die Pflanze braucht sie alle gleichzeitig und in einem konstanten Verhältnis. Diese fundamentale Gesetzmäßigkeit wurde von Justus von Liebig in seinem "Gesetz vom Minimum" formuliert. Dieses besagt, dass der in geringster Menge vorhandene Nährstoff die Höhe des Pflanzenertrags bestimmt, und dass dem Boden entzogene Nährstoffe in vollem Umfang ersetzt werden müssen. Wissenschaftler unterscheiden bei der Pflanzenernährung Hauptnährstoffe und Spurenelemente. Diese Aufteilung möchten wir auch für die folgende Beschreibung beibehalten.

Die 6 Hauptnährstoffe

Als Hauptnährstoffe bezeichnet man all jene Substanzen, welche von den Wurzeln der Pflanzen in größeren Mengen zum Wachsen aufgenommen werden müssen. Dies sind Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), weiterhin Kalzium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S). Nicht alle werden von der Pflanze direkt gebraucht, sie können von der Pflanzenwurzel teils auch nur in Verbindung mit anderen Elementen aufgenommen werden.

Die Spurenelemente

Spurenelemente oder Mikronährstoffe sind jene Elemente, von denen die Pflanzen nur kleine Mengen zum gesunden Wachstum benötigen, die aber ebenso lebenswichtig sind. Das Fehlen nur eines dieser Spurenelemente führt zu Wachstumsstörungen und Mangelerscheinungen. Spurenelemente sind im Boden meist ausreichend vorhanden, handelsüblichen Volldüngern werden sie meist nur in geringen Mengen beigemischt.

Zu den für die Pflanzen unverzichtbaren Spurenelementen zählen Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Bor (B), Mangan (Mn), Zink (Zn), Chlor (Cl) und Molybdän (Mo). Wissenschaftler kennen zwar noch weitere nützliche, wenn auch entbehrliche Spurenelemente, die hier aber nicht weiter beschrieben werden sollen. In den meisten Fällen sind diese im Boden auch in einer ausreichenden Konzentration vorhanden.



Wie die einzelnen Nährstoffe genau wirken und warum sie so wichtig für die Pflanzen sind, erfahren Sie in unserem Artikel "6 wichtige Nährstoffe für gesundes Pflanzenwachstum".



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