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Johannisbeeren-Ratgeber

Johannisbeere Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Ribes in Arten und Sorten

Familie

Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)

Einordnung

Beerenobst

Johannisbeeren - der richtige Standort

Rote und Weiße Johannisbeeren haben ähnliche Standortansprüche wie die Schwarzen Johannisbeeren. Sie wollen einen sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort mit leicht saurem Boden, der weder staunass noch zu trocken sein darf. Die Früchte werden umso süßer, je mehr Sonne sie während der Reifezeit bekommen.

Schwarze Johannisbeeren stehen gerne an einem sonnigen, windgeschützten Standort auf gut durchlüfteten, humosen Böden. Auch wenn sie bei der Bodenart im Prinzip nicht wählerisch sind, mögen sie leicht saure Böden lieber als kalkhaltige. Sie vertragen auch keine Trockenheit und Staunässe, zu viel Hitze bekommt ihnen ebenfalls nicht. Und besonders zur Blütezeit im April können Spätfröste oder Hitze und Trockenheit dazu führen, dass die Sträucher ihre Blüten abwerfen - sie „verrieseln“. In der Folge fällt die Ernte mager aus oder bleibt ganz aus. Pflanzen Sie deshalb Schwarze Johannisbeeren immer in den Halbschatten, wenn Sie in einer klimatisch sehr warmen Region leben.

Johannisbeeren richtig pflanzen

Die beste Pflanzzeit für Johannisbeeren ist der Herbst, weil die Pflanzen bereits sehr früh im Jahr blühen. Der Pflanzabstand in der Reihe beträgt für Büsche 1,5 bis 2,0 m. Wenn Sie Johannisbeeren zweireihig pflanzen wollen, sollten Sie die Sträucher auf „Lücke“ setzen, damit die einzelnen Pflanzen möglichst viel Licht und Luft bekommen. Rote und Weiße Johannisbeeren werden jeweils als wurzelnackte Ware oder im Container angeboten, es genügt, wenn man Sträucher mit drei bis vier Trieben setzt. Für die Versorgung einer vierköpfigen Familie reichen bereits vier Sträucher, außer man möchte größere Mengen Saft oder Gelee bereiten.

Bei schwarzen Johannisbeeren beträgt der Pflanzabstand für Büsche in der Reihe ca. 2 m, für Hochstämme 1,5 bis 2 m. Zwischen den Reihen sollten Sie einen Abstand von 2,5 bis 3 m einhalten. So bekommen die einzelnen Sträucher genug Luft und Licht und auch die Pflege bzw. Ernte wird erleichtert. Wenn Sie die Büsche beim Pflanzen eine Handbreit tiefer setzen, als sie zuvor in der Baumschule standen, entwickeln sie reichlich junge Triebe aus dem Wurzelstock - Hochstämme erhalten einen Stützpfahl. Für eine vierköpfige Familie sollte mit drei schwarzen Johannisbeeren gerechnet werden.

Johannisbeeren Pflege - darauf kommt es an

Für einen reichen Fruchtansatz benötigen Rote und Weiße Johannisbeeren genügend Nährstoffe. Es hat sich bewährt, im Spätwinter (bei schwarzen Johannisbeeren erst im zeitigen Frühjahr) einen Volldünger, wie z. B. Pflanzenfutter für Beerenobst, zu verabreichen. Im Frühjahr wird der Wurzelbereich gemulcht, die Ansätze der Triebe sollten dabei jedoch ausgespart werden, damit es nicht zu Fäulnis kommt.

Besonders im Frühjahr, zur Zeit der Blüte, neigen Johannisbeeren im Allgemeinen dazu, bei Spätfrösten oder Wassermangel die Blüten abzuwerfen – sie „verrieseln“. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass die Pflanzen vor allem im Frühjahr, aber auch im Sommer, wenn die Früchte reifen, immer einen ausreichend feuchten Boden haben. Beim Gießen sollte jedoch kein Wasser auf die Blätter geraten, denn das begünstigt Pilzkrankheiten! Die reifenden Früchte schützen Sie am besten mit Netzen gegen Vogelfraß, denn Vögel lieben Johannisbeeren!

Johannisbeeren richtig schneiden

Rote und Weiße Johannisbeeren werden im zeitigen Frühjahr geschnitten. Dabei setzen Sie den Schnitt über einer gesunden Knospe an, damit die Wunde rasch heilt. Die Pflanzen sind anfällig für Grauschimmel und die Rotpustelkrankheit, deren Erreger (Pilze) über Verletzungen in die Pflanzen eindringen. Eine Infektion ist außerdem im Frühjahr weniger wahrscheinlich als im Rest des Jahres. Der Strauch soll beim Schneiden einen vasenförmigen Wuchs mit fünf bis sechs gleichmäßig platzierten Zweigen erhalten – so bildet sich das meiste Fruchtholz.

Die Erziehung von Johannisbeer-Büschen

Bei neugepflanzten zweijährigen Büschen kürzen Sie die Triebe im Frühjahr auf die Hälfte ein und entfernen an der Basis überzählige Triebe, die nicht für den Gerüstaufbau benötigt werden. Bei älteren Johannisbeeren sorgt ein Verjüngungsschnitt für neue, gut platzierte Triebe. Die Zweige verbleiben den Beerensträuchern nur ca. drei bis vier Jahre. Im ersten Jahr treibt der Strauch den neuen holzigen Trieb ohne Blüten. Im zweiten Jahr bekommt dieser Trieb erste Blüten und Früchte. Der Ertrag steigert sich an diesem Trieb im dritten Jahr und nimmt ab dem vierten Jahr wieder stark ab. Ohne Auslichtungsschnitt würden Ihre Sträucher bald vergreisen, deshalb sollten Sie Triebe, die älter als vier Jahre sind, möglichst an der Basis abschneiden. Damit werden Ihre Johannisbeeren-Sträucher immer wieder zu neuem Wachstum aus der Wurzel heraus angeregt und die Büsche bleiben viele Jahre jung und vital. Tragen sie in dieser Zeit zu wenig Früchte, kürzen Sie die Jungtriebe um etwa die Hälfte ein - dadurch werden Nebentrieb- und Fruchtholzbildung angeregt. Sollten durch diese Schnittmaßnahmen zu viele junge Triebe aus der Basis austreiben und der Strauch dadurch zu dicht werden, scheniden Sie die überzähligen im Frühsommer noch im krautigen Zustand wieder bis auf den Boden herunter.

Die Erziehung von Johanissbeer-Hochstämmen

Sie können Johannisbeeren natürlich auch als Hochstämmchen pflanzen. Die Hochstämmchen haben den Vorteil, dass Sie sich bei der Ernte nicht zu bücken brauchen und dass die Früchte sauber und ohne Erdanhaftungen bleiben. Für den Kronenaufbau genügen drei bis vier kräftige Triebe. Bei einem Pflanzschnitt werden diese auf drei bis vier Knospen zurückgeschnitten. In jedem Fall muss die oberste letzte Knospe nach außen gerichtet sein, um einen gleichmäßigen Kronenaufbau zu erzielen. Alle Triebe (Wildtriebe), die unterhalb der Krone erscheinen oder aus dem Boden kommen, entfernen Sie immer wieder.

Die Erziehung von Säulen-Johannisbeeren

Säulen-Johannisbeeren müssen nur gelegentlich mit der Schere nachformiert werden. Bei Bedarf kürzt man im Juni beziehungsweise Juli zu lang gewordene Seitentriebe auf 6–10 cm im unteren Säulenbereich und auf 3–5 cm im oberen Säulenbereich. Dieser Schnitt ist nicht zwingend jedes Jahr erforderlich. Als Pflanzabstand reichen 50–70 cm.

Schwarze Johannisbeeren schneiden

Schwarze Johannisbeeren schneidet man jährlich nach der Ernte oder, wenn dieser Zeitpunkt verpasst wurde, im Winter an frostfreien Tagen. Der Grund für diesen Schnittzeitpunkt ist, dass sie an ihren einjährigen Langtrieben und kurzen Fruchtsprossen des älteren Holzes fruchten. Die Schnittmethode entspricht weitgehend der Erziehung der Roten Johannisbeere. Abweichend werden der schwarzen Johannisbeere immer acht bis zehn Triebe belassen und Jungtriebe generell nicht eingekürzt. Die schwarzen Johannisbeer-Sorten sind oft etwas starkwüchsiger als rote und weiße Sorten, umso wichtiger ist es, dass diese Sträucher nicht zu dicht werden. Die bei Stämmen aus der Unterlage austreibenden Wildtriebe schneiden Sie nachhaltig mit einer scharfen Schere im Boden direkt am Ansatz zurück.

Die Ernte von Johannisbeeren

Rote als auch Weiße Johannisbeeren reifen je nach Sorte, Witterung und Region zwischen Mitte Juni und Mitte August. Die Beeren an einer Traube reifen zwar meist gleichzeitig, aber nicht alle Trauben gelangen zur gleichen Zeit zur Pflückreife. Deshalb müssen die Sträucher im Abstand von einigen Tagen mehrmals durchgepflückt werden. Reife Johannisbeeren sind intensiv rot gefärbt, bzw. bei den weißen Sorten durchscheinend gelbweiß und fühlen sich weich an. Gepflückt wird nur bei trockener Witterung, da nasse Beeren rascher verderben und der Geschmack verwässert.

Schwarze Johannisbeeren reifen dagegen, je nach Region, Sorte und Witterung, zwischen Mitte Juni und Mitte Juli. Auch hier reifen nicht alle Beeren gleichzeitig, deshalb müssen auch die schwarzen Johannisbeeren im Abstand von einigen Tagen mehrmals gepflückt werden. Bei manchen Sorten reifen sogar die Beeren derselben Traube nicht alle zur selben Zeit. Ist dies der Fall, können die Trauben nicht als Ganzes vom Strauch genommen werden, sondern nur die einzelnen, reifen Beeren! Reife Früchte erkennt man daran, dass sie tiefschwarz gefärbt sind und sich weich anfühlen.

Wie lange kann man Johannisbeeren aufbewahren?

Geerntete Johannisbeeren halten sich an einem kühlen Ort nur ein bis zwei Tage und sollten daher rasch verarbeitet werden, damit sie ihre wertvollen Inhaltsstoffe nicht verlieren. Auch hier gilt wieder: Achten Sie bei der Ernte darauf, dass die kleinen Blättchen am Ansatz des Fruchtstiels am Strauch verbleiben, denn aus den Achselknospen bilden sich im folgenden Jahr wieder Blüten und Früchte!

Gärtner Pötschke

Johannisbeer Rezepte

Ob Vorspeisensalat oder ein großer Sommersalat zum Abendessen - mit diesem leckeren Fruchtessig aus schwarzen Johannisbeeren machen Sie jeden Salat zur Delikatesse.

schwarzer Johannisbeer-Essig (ca. 1 l)

Zutaten

  • 400g frische, schwarze Johannisbeeren
  • 80 g Zucker
  • 0,8 l Rotweinessig
  • 10 schwarze Pfefferkörner
  • 1/2 Stange Zimt
  • 3 Nelken

Zubereitung

Nach der Ernte sollten Sie die Johannisbeeren vor der Weiterverarbeitung gründlich waschen und sie vorsichtig von den Rispen streifen. Zu den abgezupften Beeren geben Sie nun den Zucker hinzu und zerdrücken sie leicht mit einer Gabel. Anschließend sollten die Beeren ca. 1 Stunde Saft ziehen bevor es weitergehen kann. Nach dieser Stunde geben Sie alles zusammen mit Essig, Pfefferkörnern, Zimt und Nelken in ein großes Bügel- oder Schraubglas, verschließen es gut und stellen es für die nächsten 4 Wochen an einen dunklen und kühlen Platz. Hat Ihr Johannisbeer-Essig genug gezogen, wird es Zeit ihn - durch ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb - in seine endgültige Flasche umzufüllen.

Johannisbeeren - Probleme mit Schädlingen und Krankheiten

Die Raupen der Stachelbeerblattwespe können mitunter auch Johannisbeersträucher kahl fressen. Außerdem können Johannisbeertriebläuse auftreten, die bei einem Befall die Blätter zum Einrollen veranlassen. Ein spezieller Vertreter, die Johannisbeerblasenlaus, befällt bevorzugt rote Sorten – man erkennt den Befall an blasig aufgetriebenen, rot aufgewölbten Blättern, unter denen die Blattläuse sitzen. Bei starkem Befall kommt es zu Wachstumsstockungen des Triebes. Die Larven des Johannisbeerglasflüglers höhlen dagegen die Triebe aus und bringen sie zum Absterben. Wenn die Knospen im Winter unnatürlich anschwellen und im Frühjahr nicht austreiben, ist meist die Johannisbeergallmilbe die Ursache. In diesem Fall werden die befallenen Knospen schon im Winter ausgebrochen - spätestens aber im zeitigen Frühjahr - und entsorgt (nicht über den Kompost!). Die häufigsten Pilzkrankheiten sind der Johannisbeer-Säulenrost, Grauschimmel an Früchten – besonders bei feuchter Witterung zur Zeit der Fruchtreife –, Blattflecken-, Blattfall- und Rotpustelkrankheit.

Brauchen Johannisbeeren eine Befruchter-Sorte?

Alle Roten und Weißen, sowie auch die meisten schwarzen Johannisbeersorten sind selbstfruchtbar. Sie können also auch von einem Einzelstrauch eine gute Ernte erwarten. Das Zupflanzen anderer Sorten erhöht jedoch die Ertragsleistung.

Johannisbeeren von Gärtner Pötschke

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