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Stachelbeeren-Ratgeber

Stachelbeere Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Ribes uva-crispa

Familie

Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)

Einordnung

Beerenobst


Stachelbeeren pflanzen

In kühlen Regionen fühlen sich Stachelbeeren an vollsonnigen Standorten am wohlsten. In Regionen mit heißen Sommern pflanzt man sie dagegen besser an halbschattigen Standorten, weil sie keine Trockenheit vertragen und in praller Sonne anfällig für Sonnenbrand sind.

Die Pflanzen sind recht anpassungsfähig, sie bevorzugen aber frische, feuchte, lockere und nährstoffreiche Böden, die weder zu sauer noch zu kalkhaltig sind. Durch das Einarbeiten von Gärtner Pötschkes Lava-Gesteinsmehl lässt sich der pH-Wert von sauren Böden bei Bedarf anheben. Gleichzeitig fördert dieser mineralische Bodenverbesserer die Fruchtbarkeit auf natürliche Weise, indem er von Regenwürmern und Mikroorganismen zu einer unübertroffenen Humuserde verarbeitet wird.

Der Pflanzschnitt erfolgt bei einem Stachelbeerstrauch ähnlich wie bei Johannisbeersträuchern. Auch sie blühen und fruchten am zwei- sowie dreijährigen Holz. Bei der Pflanzung werden die Triebe bis auf etwa 25 cm Länge zurückgeschnitten.



Pflege von Stachelbeersträuchern

Im zeitigen Frühjahr brauchen Stachelbeeren einen stickstoffreduzierten, dafür möglichst kalibetonten Dünger, wie Pflanzenfutter® für Beerenobst, denn zu sehr mit Stickstoff versorgte Pflanzen bekommen sehr viel schneller Mehltau, als etwas „hungrige“ Stachelbeeren.

Das Mulchen im Wurzelbereich unterdrückt Unkraut und hält die Feuchtigkeit im Boden, doch darf das Mulchmaterial nicht bis an die Stämme reichen, da es sonst zu Fäulnis kommen kann. Bei trockener Witterung im Frühjahr und Sommer müssen die Stachelbeersträucher regelmäßig gegossen werden, damit sie nicht vertrocknen. Um möglichst schöne, große Beeren für den Frischgenuss zu ernten, können Sie den Behang vor dem Reifen ausdünnen - dies wird als Grünpflücke bezeichnet.

Als vorbeugende Bekämpfung des Stachelbeermehltaus sollten Sie die Triebspitzen einkürzen. Mittlerweile gibt es dank erfolgreicher Züchtungsarbeit auch gelbe, grüne und rote Stachelbeersorten, die gegen diese gefürchtete Krankheit widerstandsfähiger sind. Ein Pilzbefall kann meist nur dann auftreten, wenn diese Sorten unmittelbar von stark befallenen Sträuchern umgeben sind und die Witterung eine Infektion fördert. Tragen die Büsche besonders reich, pflückt man die Hälfte der Früchte schon unreif ab und macht sie ein. Durch dieses Auspflücken erreicht man eine bessere Ausbildung der restlichen Früchte.

Stachelbeerensträucher schneiden

Damit Stachelbeersträucher immer reichlich am 2- und 3-jährigen Holz Früchte tragen, werden jedes Jahr im zeitigen Frühjahr die ältesten Triebe bodennah zurückgeschnitten. Außerdem entfernt man schwache und verkreuzt wachsende Triebe sowie Totholz. Auch Triebe, die flach zu nah am Boden wachsen, schneidet man heraus, denn wenn sie Früchte tragen, werden diese durch Erde verschmutzt und taugen nicht mehr zum Verzehr. Lassen Sie etwa sieben bis acht fruchtende Triebe stehen – das genügt. Zusätzlich belässt man noch einige junge Triebe an den Stachelbeeren, die im kommenden Jahr ältere ersetzen sollen. Diese kürzt man etwa um die Hälfte ein, um damit einen eventuell aufkommenden Mehltaubefall zu verhindern.

Stachelbeer-Hochstämme ziehen

Stachelbeer-Hochstämme erhalten einen Stützpfahl, der bis in die Krone reichen muss. Er wird noch vor dem eigentlichen Setzen in das Pflanzloch eingeschlagen. Nach dem Pflanzen den Hochstamm an den Pfahl binden. Kokos, Jute und Bast sind unbedenkliche Materialien und eignen sich besonders gut. Dabei nicht zu fest binden, um ein späteres Einschneiden am Stamm zu verhindern und die Setzung des Bodens auffangen zu können. Die Bindung während der Wachstumszeit kontrollieren und gegebenenfalls erneuern.

Die Kronen sollten in ihrem Aufbau locker sein. Für den Kronenaufbau genügen 3–4 kräftige Triebe. Bei einem Pflanzschnitt werden diese auf 3–4 Knospen zurückgeschnitten. In jedem Fall muss die oberste letzte Knospe nach außen gerichtet sein, um einen gleichmäßigen Kronenaufbau zu erzielen. Alle (Wild-)Triebe der Stachelbeeren, die später unterhalb der Krone erscheinen oder aus dem Boden kommen, sind ständig zu entfernen. Dies funktioniert bei Stachelbeersträuchern am besten durch Ausgraben oder Ausreißen. Letztere Möglichkeit sollte mit einem kräftigen Ruck ausgeführt werden damit an der Wurzelbasis keine Knospen verbleiben, die ihrerseits sonst alsbald neu austreiben würden. Aber Vorsicht: die Stachelbeere trägt ihren Namen nicht umsonst, daher raten wir dringend zum Tragen von festen Handschuhen!

Stachelbeeren ernten

Erntereif sind Stachelbeeren ab Ende Juni bis Ende Juli. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald sich die Beeren von Giftgrün zu Gelb, bei roten Sorten zu Violettrot verfärben und sich weich anfühlen. Überreife Früchte platzen und schmecken etwas mehlig und fade. Die Erntezeit von Stachelbeeren erstreckt sich über zwei bis drei Wochen, deshalb müssen die Sträucher im Abstand von einigen Tagen mehrmals durchgepflückt werden. Damit die Früchte nicht beschädigt werden, werden die Beeren mitsamt dem Stiel abgekniffen: So halten sie sich im Kühlschrank einige Tage.

Idealerweise verarbeitet man die Stachelbeeren, die man lagern möchte, umgehend nach der Ernte zu Kompott und Konfitüre oder macht sie in Gläser ein. Stiele und Blütenreste müssen dabei sorgfältig entfernt werden. Sie können Stachelbeeren auch in der Tiefkühltruhe konservieren. Die aufgetauten Früchte sind jedoch leicht matschig und eignen sich nur noch für Kompott oder als Kuchenbelag und nicht mehr zum Rohessen.

Stachelbeere - Mögliche Schädlinge, Krankheiten und andere Probleme

Ein besonders gefürchteter Schädling an Stachelbeeren ist der Stachelbeerspanner, dessen Raupen einen Strauch innerhalb kürzester Zeit kahl fressen. Blattläuse können ebenfalls auftreten, sie stellen aber in der Regel kein allzu großes Problem dar. An Pilzkrankheiten ist besonders der Stachelbeermehltau zu nennen, außerdem machen Blattfleckenkrankheiten bisweilen Probleme. Erste Anzeichen von Krankheiten und Schädlingen an Stachelbeeren werden zuerst durch geeignete Maßnahmen wie unter anderem z.B. Rückschnitte oder das Absammeln der Schädlinge behandelt. Stellt sich auf diese Weise kein hinreichender Erfolg ein, können Sie auf geeignete, für den Garten zugelassenen Pflanzenschutzmittel zurückgreifen. Tritt kurz vor der Ernte Mehltaubefall auf, warten Sie mit der Bekämpfung natürlich bis nach der Ernte, damit die Stachelbeeren genießbar bleiben! Um einem Mehltaubefall aus dem Weg zu gehen, sollten Sie bereits beim Kauf auf mehltaufeste Sorten zurückgreifen und die Pflanzen nicht zu sehr stickstoffbetont zu düngen. Im Winter und zeitigen Frühjahr picken Vögel, ganz besonders Dompfaffe, gerne an den Knospen der Stachelbeeren. Werden die Früchte reif, naschen auch andere Vögel gerne von ihnen – ein Netz kann Schäden an den Pflanzen und damit zu hohe Ernteeinbußen verhindern.

Brauchen Stachelbeeren einen Befruchter?

Stachelbeeren blühen recht früh im März bis April und sind daher gegen Spätfröste empfindlich. Ihre unscheinbaren, gelbgrünen Blüten stehen meist einzeln oder in kleinen Büscheln zusammen. Weil sich der männliche Pollen oft schon vor der Narbe der weiblichen Blüten entwickelt, sollten Sie, obwohl die Pflanzen theoretisch selbstfruchtbar sind, mindestens zwei verschiedene Sorten mit unterschiedlicher Blüte- sowie Reifezeit zusammen pflanzen, damit die Bestäubung und damit auch eine reiche Ernte sichergestellt ist. Die Bestäubung der nach unten geneigten Blüte erfolgt übrigens durch Bienen und auch Fliegen.

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