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Obst Gemüse

Historisches Obst & Gemüse - vergessene Schätze aus dem Garten

Infos & Tipps vom Profi

Werden Sie zum Bewahrer unserer Pflanzenschätze und genießen Sie in Zukunft historisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten!
Viele alte Obst- und Gemüsesorten sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Warum Sie in Vergessenheit geraten sind und was wir tun können, um die alten Schätze zu bewahren verraten wir Ihnen in diesem Artikel.
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Ein Bild, das man heute nur noch selten sieht - blühende Obstbäume auf einer Streuobstwiese

Der Wandel im Obst- und Gemüsebau

Die Gründe sind vielschichtig: So hat sich z.B. die Bewirtschaftung von Obstwiesen in den 1950er-Jahren gewandelt. Zuvor wurden Obstbäume ausschließlich von Hand gepflegt und beerntet. Doch mit der zunehmenden Einführung spezieller Maschinen für den Obstbau, mussten sich auch die Obstgehölze selbst verändern. Viele der alten Hochstamm-Sorten galten nun als nicht mehr wirtschaftlich, da die Maschinen speziell auf die Pflege und Ernte so genannter Niederstämmen mit einer Stammlänge von nur 40-60 cm ausgelegt waren. Nach und nach ersetzten die kleinen Obstgehölze die traditionellen Sorten, daher sind heute im Handel nur noch wenige, ähnliche Sorten erhältlich.

Ebenso erging es auch vielen historischen Gemüsesorten. Hier war allerdings nicht die Pflanzenhöhe das Problem, sondern der Wunsch nach hohen Erträgen, perfektem Aussehen und möglichst wenig Schädlingsbefall. Das war die Geburtsstunde für das heute bekannte Hybridsaatgut, das den Wunsch der Zeit nach „höher, schneller, weiter“ auch im Gemüsebeet bediente. Die alten, weniger ertragreichen und im Geschmack oft etwas „herberen“ Eltern der meisten Hybriden gerieten kurzerhand in Vergessenheit.

Gärtner Pötschke

Schon gewusst...?

"Keine Genmanipulation bei Hybridsaatgut!"

Hybridsaatgut hat nichts mit Genmanipulation oder genetisch verändertem Samen zu tun! Es wird genau wie alle anderen Sämereien durch die Kreuzung zweier Pflanzen gewonnen - und das schon seit 100 Jahren.

Der Unterschied liegt darin, dass bei der Hybrid-Züchtung gezielt zwei möglichst unterschiedliche Zuchtlinien, die jede für sich reinerbig (homozygot) sind, miteinander gekreuzt werden. So entstehen Kinder (F1-Generation), die als Hybriden bezeichnet werden. Die Kinder haben - den Mendelschen Gesetzen zur Folge - die besten Eigenschaften ihrer Eltern vererbt bekommen und sind somit leistungsfähiger und widerstandsfähiger.

Dieser erstaunliche Effekt funktioniert aber nur genau ein Mal. Alle nachfolgenden Generationen dieser Hybriden verlieren diesen Vorteil wieder. Deshalb wird von F1-Hybriden auch kein neues Saatgut gewonnen.

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Historisches Saatgut von Gärtner Pötschke

Mit unserem historischen Saatgut unterstützen Sie die Wiederansiedelung und Erhaltung alter Gemüsesorten - für mehr Artenvielfalt im Beet!

Und anders als bei Hybridsorten, können Sie die Samen dieser Pflanzen ernten und im nächsten Jahr wieder aussäen.

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Alte Obstsorten bei Gärtner Pötschke

Roter Boskoop, Preussen II oder Weiße aus Jüterborg - diese klingenden Namen sind beinahe in Vergessenheit geraten.

Wir helfen dabei, die Artenvielfalt im Garten wieder zu erhöhen und alte Sorten somit zu erhalten. Helfen Sie mit?

Warum sollten wir alte Obst- und Gemüsesorten erhalten?

Durch den Klimawandel hat sich das Wetter auf der ganzen Welt verändert. Spätfrost, Trockenheit oder Stürme schwächen nicht nur unsere Gartenpflanzen, sondern auch die Obstplantagen und Gemüsefelder. Dadurch verbreiten sich neue Schädlinge oder Krankheiten und der Einsatz von Spritzmitteln, Dünger sowie der Pflegebedarf steigen. Die Züchtung versucht mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten. Durch Kreuzung verschiedener Sorten entstehen z.B. besonders trockenheitstolerante Obst- und Gemüsesorten. Aber dafür braucht es eine möglichst große Auswahl an Genmaterial. Und hier kommen die alten Sorten wieder ins Spiel.

Doch auch über die Züchtung neuer Sorten hinaus sind die „Alten“ aus dem Nutzgarten unserer Großeltern interessant. Ihr Geschmack ist vielseitiger und manchmal sind sie sogar bekömmlicher. So sind alte Apfelsorten oft auch für Allergiker ohne Jucken oder Kratzen im Hals essbar. Außerdem bedeutet der Erhalt von historischen Obst- und Gemüsesorten auch das Bewahren von wertvollem Kulturgut. Denn der Anbau von Nutzpflanzen blickt auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück.

Schon gewusst...?

"Alte Obst- und Gemüsesorten sind oft bekömmlicher."

Gerade alte Apfelsorten, die für unsere Großeltern noch selbstverständlich waren, sind für Apfelallergiker oft weitaus besser verträglich, als die Sorten aus dem Supermarkt.

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Pastinaken werden auch in der Sterneküche wieder gern verwendet (Bild: iStock.com/Qwart)

Was können wir tun, um das historische Obst und Gemüse zu erhalten?

Zur Erhaltung der alten Schätze aus dem Obst- und Gemüsegarten gibt es mittlerweile viele Initiativen, die Sie durch Spenden, Obstbaumpatenschaften oder Ihre aktive Mithilfe vor Ort unterstützen können. Die Vereine spüren alte regionale Obst- oder Gemüsesorten auf und pflanzen sie in speziellen Sortengärten. Dadurch bleiben diese Sorten erhalten und liefern zugleich wertvolles Vermehrungsmaterial.

Darüber hinaus fördern die meisten Vereine den Erhalt oder die Neuanlage von Streuobstwiesen – der ursprünglichen Form des Obstbaus – und vermitteln Wissen rund um die alten Obstsorten sowie ihre richtige Pflege.

Aber Sie brauchen nicht direkt in einen Verein einzutreten, um alte Sorten zu fördern. Auch wir haben in unserem Sortiment viele alte Obst- und Gemüsesorten. Und durch die Pflanzung einer solchen Sorte tragen Sie Ihren Teil zur Wiederansiedelung von historischem Obst und Gemüse bei. So werden Sie ganz leicht zum Bewahrer unserer Pflanzenschätze und genießen in Zukunft historisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten!

Obst und Gemüse für alle Retter der Artenvielfalt
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