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Aprikosen-Ratgeber

Aprikosenbäume Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Prunus armeniaca

Familie

Rosengewächse (Rosaceae)


Aprikosenbäume immer an einen geschützten Standort pflanzen

Ein sonniger, geschützter Standort eignet sich gut für Aprikosenbäume. Der Boden sollte nicht zu dicht und schwer sein, gut durchlässig, aber auch nicht zu trocken. Die Pflanzung im Schutze einer Wand ist vorteilhaft, allerdings muss der Boden dort tiefgründig sein. Wird das Gehölz zusätzlich vor Regen geschützt, z. B. durch ein Vordach, wirkt sich das insgesamt positiv auf die Gesundheit der Pflanze und den Ertrag aus.

Tipps zur Aprikosenbaum-Pflege

Aprikosenbäume wollen jedes Jahr im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr mit einem Volldünger versorgt werden, damit sie saftige, wohlschmeckende Früchte hervorbringen. Nach dem Düngen ist es empfehlenswert, eine Mulchschicht aufzubringen, die jedoch nicht bis an den Stamm reichen darf, damit keine Fäulnis entsteht. Bei Trockenheit im Frühjahr und Sommer brauchen Aprikosen eine ausreichende Bewässerung, besonders dann, wenn die Bäume an einer Hauswand stehen, weil dort weniger Regen hinkommt und der Boden häufig bis in tiefere Schichten mit Bauschutt durchsetzt ist, der wie eine Drainage wirkt.

Meistens tragen Aprikosenbäume nicht so reich wie Pfirsichbäume; hat Ihr Baum dennoch einmal zuviele Früchte angesetzt, müssen Sie einige davon ausdünnen. Der beste Zeitpunkt dafür ist, wenn die Früchte etwa haselnussgroß sind. Hier reicht eine Frucht alle 8 bis 10 cm aus – denn so wird auch die Bruchgefahr der ansonsten überlasteten Äste gemindert.

Aprikosenbäume richtig schneiden - eine Schnittanleitung

Um Aprikosenbäume zu erziehen, schneidet man sie im Prinzip wie Pfirsichbäume. Für ein Fächerspalier schneidet man nach der Frühjahrspflanzung den Leittrieb etwa 40 cm über dem Boden (1) oberhalb der zweiten gut sichtbaren Knospe ab und selektiert im Sommer über einen Schnitt auf zwei gegenüberliegende Triebe, die anspaliert werden (2). Im folgenden Jahr (Winter) kürzt man die zwei kräftigsten Leittriebe auf etwa 50 cm ein und bindet sie annähernd waagerecht am Spalier fest (3). Wiederum ein Jahr später werden jeweils vier bis fünf kräftige Triebe, die aus den beiden Gerüstästen hervorgegangen sind, fächerförmig am Spalier festgebunden und kleinere Seitenäste entfernt (4). Im folgenden Frühjahr kürzt man die acht Leittriebe des Fächers um etwa 1/3 ein (5), im Sommer können Sie weitere Triebe auswählen, die zu zusätzlichen Rippen werden sollen. Kleinere Seitenäste, die nicht für das Rippengerüst benötigt werden, bleiben dagegen stehen - sie sollten aber in einem Abstand von 10 bis 15 cm ausgelichtet werden, denn so erhalten die Früchte ausreichend Sonne zum Reifen (6).

Die Aprikosen-Ernte

Am besten schmecken Aprikosen, wenn sie am Baum ausreifen können! Den richtigen Erntezeitpunkt erkennen Sie daran, dass die Früchte sich satt orangegelb verfärben und weich anfühlen. Da die Früchte nach und nach reifen, muss alle zwei bis drei Tage durchgepflückt werden.

An einem kühlen Ort ( bis maximal 3 °C ) können Sie Aprikosen etwa zwei Wochen lagern. Die Früchte lassen sich aber auch dörren, zu Konfitüre einkochen oder einmachen. Nicht vergessen: vorher die Haut abziehen und den Stein entfernen.

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Diese Probleme an Aprikosenbäumen sind möglich

Bei Aprikosenbäumen kommt es gelegentlich zum so genannten Aprikosensterben – der Baum geht dann innerhalb kurzer Zeit ein, ohne dass man einen ersichtlichen Grund feststellen kann. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die wahre Ursache ist jedoch noch unbekannt. Ansonsten können Aprikosen unter der Monilia-Spitzendürre, Kräusel-, Scharka- und der Schrotschusskrankheit leiden. Die häufigsten Schädlinge an Aprikosen sind Blattläuse und Napfschildläuse; reifende Früchte werden oft von Vögeln angepickt und von Wespen angenagt – deshalb ist ein Netz zum Schutz anzuraten, zumindest hält es Vögel fern.

Brauchen Aprikosenbäume einen Befruchter?

Viele Aprikosen Sorten sind selbstfruchtbar, so dass kein zweiter Baum als Pollenspender notwendig ist. Manche wie z. B. ‘Orangered’, ‘Hargrand’ aber auch ‘Goldrich’ sind aber auf die Bestäubung anderer Sorten angewiesen.



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