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Nektarinen

Nektarinen-Ratgeber

Pflanz- und Pflegetipps vom Profi

Basisinfos für Gärtner

Botanischer Name: Prunus persica var. nucipersica

Familie: Rosengewächse (Rosaceae)

Licht: sonnig

Boden: locker, warm, genug Feuchtigkeit enthaltend

Hier fühlen sich Nektarinenbäume wohl

Die Ansprüche an Standort und Boden sind bei Nektarinenbäumen im Grunde die gleichen wie bei Pfirsichbäumen, also ein geschütztes und sonniges Plätzchen mit lockerem, warmem Boden, der genug Feuchtigkeit enthalten muss. Nasse, kalte und schwere Böden eignen sich weniger. In einem Punkt unterscheidet sich die Nektarine jedoch vom Pfirsich – sie mag es gerne noch etwas wärmer. In Gegenden mit Weinbauklima lohnt ein Anbau ganz sicher, in raueren Lagen braucht sie auf jeden Fall einen Winterschutz.

(Header-Foto: iStock.com/Alexlukin)

Pflegetipps für Nektarinenbäume

Die Pflege des Nektarinenbaums gleicht der eines Pfirsichbaums. Sie geben dem Gehölz also im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr einen Volldünger, verteilen Mulch auf der Baumscheibe und halten den Boden in Trockenperioden ausreichend feucht.

Um schöne, große Früchte zu ernten, sollten Sie außerdem die Früchte ausdünnen, wenn sie etwa haselnussgroß sind: alle 10 bis 15 cm eine Frucht reicht aus. Wenn die Früchte später Walnussgröße erreicht haben, wird noch einmal auf 20 cm ausgedünnt, um zu verhindern, dass die Äste unter der Last der Früchte abbrechen.

Nektarinenbäume schneiden - so klappt's

Nektarinenbäume werden so wie Pfirsichbäume geschnitten, oder man erzieht sie als Fächerspalier, wie es im Artikel zu Aprikosenbäumen beschrieben wird. Da Nektarinen noch wärmebedürftiger sind als Pfirsiche, ist das sogar empfehlenswert.

Hilfreiche Ratgeber

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    Hier fühlen sich Pfirsichbäume wohlGut eignet sich ein sonniger, geschützter Standort mit lockerem und warmem Boden, der jedoch genug Feuchtigkeit enthalten sollte. Nasse, kalte und schwere Böden sind ebenso ungeeignet wie spätfrostgefährdete Lagen, weil Pfirsichbäume sehr früh im Jahr blühen.… mehr

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Aus Nektarinen kann man ganz einfach selbstgemachte Nektarienkonfitüre machen

Nektarinen ernten und lagern

Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt für die Ernte daran, dass die Früchte gut ausgefärbt sind und sich weich anfühlen.

Da die saftigen Nektarinen sehr druckempfindlich sind, müssen sie bei der Ernte besonders sorgsam behandelt werden – am besten legt man sie vorsichtig in einen mit Handtüchern ausgepolsterten Korb.

Nach der Ernte sind Nektarinen an einem kühlen Ort bei 0 bis 10 °C etwa zwei Wochen haltbar. Natürlich schmecken sie sonnengereift und frisch vom Baum gepflückt am besten, doch Sie können sie auch einmachen. Dazu zieht man den Früchten die Haut ab und entsteint sie.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge an Nektarinenbäumen

Bei Nektarinenbäumen können dieselben Schädlinge und Krankheiten wie beim Pfirsich auftreten: Grüne Blattlaus, Mehlige Pfirsichblattlaus, Schildläuse, Pfirsichtriebbohrer und Spinnmilben sind die häufigsten.

Außerdem können Kräuselkrankheit, Monilia-Spitzendürre, Bakterienbrand, Schrotschusskrankheit und Echter Mehltau zum Problem werden.

Krankheiten und Schädlinge sind beim ersten Anzeichen sofort durch geeignete Maßnahmen zu bekämpfen! Hier sollte der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln jedoch immer das letzte Mittel sein!

Besonders anfällig sind Nektarinen für die Kräuselkrankheit – gegen diese Pilzinfektion helfen allerdings wirklich nur vorbeugende Spritzungen sobald die Knospen schwellen, wie es in unserer Kategorie Pfirsichbäume beschrieben wird.

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