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Winterzauber im Garten

Graues Ödland war gestern

Während wir uns im Sommer am liebsten in jeder freien Minute im Garten aufhalten oder wenigstens den Blick aus dem Fenster genießen, zieht uns in den dunklen Wintermonaten nur wenig nach draußen. Das liegt einerseits an dem eher ungemütlichen Wetter, andererseits sind die meisten Gärten in ihrem Winterschlaf aber auch nur wenig attraktiv.

Doch das muss nicht so sein. Mit unseren Tipps lädt Ihr Garten auch im Winter zu einem Rundgang oder wenigstens zu Beobachtungen durchs Fenster ein.
(Header-Bild: iStock.com/Sarsmis)

Mit den richtigen Pflanzen zum Wintermärchen

Der Winter lässt das Leben draußen pausieren. Viele Tiere haben sich zurückgezogen und auch die meisten Pflanzen tun es ihnen gleich. Wie gesagt, die meisten. Denn einige Spezialisten aus dem Pflanzenreich haben nur darauf gewartet, dass ihre Artgenossen endlich in die Winterruhe gehen. Nun schlägt ihre Stunde und sie haben die Bühne fast für sich allein.

Immergrün: Laub und Nadeln bringen Farbe in den Garten

Gerade die immergrünen Stauden und Gehölze kommen erst jetzt richtig zur Geltung. Die meisten von ihnen fallen im Sommer kaum auf. Sie bilden eher den grünen Hintergrund, vor dem blütenreiche Sträucher und imposante Blütenstauden noch besser erstrahlen. Doch im Winter werden sie sichtbar. Ihre Nadeln oder Blätter in verschiedenen Grüntöne strahlen jetzt Ruhe aus und wir erkennen, dass gerade sie durch ihre Unveränderlichkeit das Grundgerüst unseres Gartens bilden.

Doch nicht alle von ihnen sind einfach „nur“ grün. Manche, wie die Bergenien drehen bei Frost sogar nochmal richtig auf und färben ihr Laub nach besonders kalten Nächten in den schönsten Rottönen. Andere haben schon im Herbst für ihr buntes Kleid gesorgt und behalten es bis das neue Gartenjahr beginnt. Der Himmelsbambus (nur in wintermilden Gegenden zu empfehlen) ist einer von ihnen. Mit einem spektakulären Farbspiel verabschiedet er das Gartenjahr. Sein Laub aber bleibt und leuchtet ihnen auch an grauen Wintertagen noch entgegen.

Und dann gibt es natürlich noch Zeitgenossen, wie die Segge ‚Evergold‘ oder viele Purpurglöckchen, deren Laub ganzjährig gelbgrün gestreift oder in verschiedensten Rot- oder Orangetönen gefärbt ist.

Immergrüne Winterschönheiten

  • Glanzmispel (Photinia fraseri): mit leichtem Winterschutz, einzelne Blätter rot/orange gefärbt
  • Himmelsbambus (Nandina domestica): in wintermilden Gegenden, Herbstfärbung bleibt im Winter erhalten
  • Segge 'Evergold' (Carex): ganzjährig gelb-grün gestreiftes Laub
  • Purpurglöckchen (Heuchera): je nach Sorte ganzjährig gefärbtes Laub
  • Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus): ganzjährig schwarzes Laub
  • Hainbuche (Carpinus betulus): rotbraunes, lange haftendes Herbstlaub
  • Lungenkraut (Pulmonaria): ganzjährig silber-weiß-grün gesprenkeltes Laub
  • diverse Nadelgehölze: z.B. Smaragd-Zypresse (Thuja occidentalis), Kissen-Wacholder (Juniperus procumbens), Zwergfadenzypresse (Chamaecyparis pisifera), gelbe Bergkiefer (Pinus mugo) 

Lassen Sie sich von Winterblühern verzaubern

Sie vermissen im Winter am meisten die Blüten? Kein Problem, mit den richtigen Winterblühern können Sie sich auch in der kalten Jahreszeit über bunte Blüten freuen. Die sind zwar meistens nicht so imposant wie im Sommer, aber je grauer die Welt draußen ist, desto mehr fällt die kleinste Blüte auf.

Besonders schöne Blüten bringt die Zaubernuss hervor. Ihre kleinen fadenähnlichen orange, gelb oder roten Blüten öffnen sich – je nach Sorte - schon im Januar und schmücken den ansonsten kahlen Strauch. Doch es gibt noch mehr.

Haben Sie schon einmal von dem Duftschneeball gehört? Den möchten wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten. Je nach Witterung erscheinen die ersten hellrosa, duftenden Blüten manchmal sogar schon im November. Seine Hauptblütezeit beginnt der Strauch im Januar, beweist dafür dann aber wirklich Ausdauer. Erst im März, wenn die Frühlingsboten zur Ablösung bereit sind, lässt seine Blüte langsam nach.

Blütenpracht bei Eis und Schnee

  • Mahonie ‚Winter Sun‘ (Mahonia x media): gelbe, leicht duftende Blüten
  • Zaubernuss (Hamamelis x intermedia): je nach Sorte gelb, orange, rot blühend
  • Christrose (Helleborus niger): Blüten weiß, oft schon Weihnachten blühend
  • Lenzrose (Helleborus orientalis): ab Februar blühend, viele Farben
  • Duftschneeball (Viburnum x bodnantense): hellrosa, duftende Blüten von November bis März
  • Japanische Blütenskimmie (Skimmia japonica): rosa bis rote Blütenstände von Herbst bis zum Frühjahr
  • Alpenveilchen (Cyclamen): an geschützten Plätzen rosa oder weiße Blüten von Januar bis April
  • Winterblühende Zwiebelpflanzen: Schneeglöckchen, Märzenbecher, Winterling, Schneeglanz

Leuchtende Früchte für graue Tage

Nun haben wir schon einige Farben in den winterlichen Garten gebracht. Aber das ist kein Grund schon aufzuhören. Mit Pflanzen, die sich im Winter mit bunten Beeren oder leuchtenden Früchten schmücken, wird Ihr Garten nicht nur zum optischen Highlight – nein, Sie sorgen auch gleich noch für das Winterfutter so manches Gartenbewohners.

Der Zierapfel ‚Evereste‘ wird häufig auch als Vogelfutterbaum bezeichnet. Und der Name könnte passender kaum sein. Seine rot-gelben Zieräpfel hängen noch im Baum, wenn das letzte Laub schon lange gefallen ist. Und je winterlicher es wird, desto interessanter werden die leuchtenden Früchte auch für unsere gefiederten Freunde. Doch bis dahin vertreibt er als fröhlicher Farbklecks den Winterblues aus unseren Gärten.

Beinahe unwirklich wirken dagegen die leuchtend lilafarbenen Früchte der Schönfrucht. Schon im September reifen die kleinen Beeren. Doch da sie in großen Büscheln zusammenhängen, sind sie nicht zu übersehen. Und je mehr Laub der Strauch abwirft, desto spektakulärer wirken die violetten Früchte an ihm. Bis weit in den Dezember hinein können Sie sich an diesem Anblick erfreuen.

Nicht ganz so außergewöhnlich aber trotzdem immer ein Hingucker in der winterlichen Landschaft sind Hagebutten. Die knallig roten Früchte der Wildrosen bringen Farbe in den Garten und sind außerdem sehr beliebt als Winterfutter bei vielen Tieren.

Winterfrüchte mit Leuchtkraft

  • Zierapfel ‚Evereste‘ (Malus 'Evereste'): rot-gelbe kleine Zieräpfel, haften lange am Baum
  • Schönfrucht 'Profusion' (Callicarpa bodinieri ‚Profusion‘): violette Beeren bis weit in den Dezember
  • Wildrosen (Rosa): rote Hagebutten, beliebt bei vielen Gartenbewohnern

Auch Rinde kann schmückend sein

Haben Sie sich die Rinde oder besser gesagt die Borke von Bäumen und Sträuchern schon einmal genauer angeschaut? Zugegeben, die meisten Gehölze sind für den Laien anhand ihrer Borke kaum zu unterscheiden. Doch bei einigen lohnt ein zweiter Blick. Gerade dann, wenn es darum geht dem winterlichen Garten Attraktivität zu verleihen.

Der rote Hartriegel (Cornus alba ‚Sibirica‘) zum Beispiel schmückt sich das ganze Jahr mit einer leuchtend roten Rinde. Deshalb wird er häufig auch Purpur-Hartriegel genannt. Zwischen den grünen Blättern im Sommer fällt das allerdings gar nicht so sehr auf. Erst, wenn der Strauch all sein Laub abgeworfen hat, sorgt er für tolle Leuchteffekte im winterlichen Garten.

Und auch der Zimtahorn (Acer griseum) gibt sich nicht mit einer Allerweltsborke ab. Seine rotbraune Rinde, löst sich vom Stamm ab und rollt sich zusammen. Da diese Rollen sowohl in Aussehen als auch Farbe an Zimtstangen erinnern, hat man ihm kurzerhand den Namen Zimtahorn gegeben. Mit dem Gewürz, das aus der Rinde des Ceylon-Zimtbaumes gewonnen wird, hat das Gehölz aber nichts zu tun. Nichtsdestotrotz kommen die rotbraunen Rindenrollen des Baumes besonders im unbelaubten Zustand zur Geltung und bringen Spannung in den schlafenden Garten.

Gehölze mit besonderer Rinde

  • Purpur-Hartriegel (Cornus alba 'Sibirica'): ganzjährig leuchtend rote Rinde
  • Zimtahorn (Acer griseum): rotbraune Rinde, die sich ablöst und an Zimtstangen erinnert

Trockenes und Verblühtes hat auch seinen Reiz

Wer seinen Garten im Herbst nicht klinisch rein in den Winterschlaf entlässt, hat mehr im Spaß im Winter. Was erstmal merkwürdig klingt, macht aber durchaus Sinn. Viele trockene Blütenstände oder die trockenen Halme vieler Ziergräser sollten über den Winter stehen bleiben. Sie sind nicht nur für allerlei Insekten ein willkommenes Überwinterungsquartier, sondern helfen dabei, dass Ihr Garten auch im Winter seine Struktur nicht verliert.

Vor allem die tellerförmigen Blütenstände von Fetthennen, Schafgarbe oder dem Brandkraut sollten Sie besser in den Beeten stehen lassen und erst im Frühjahr schneiden. Denn von der Struktur mal ganz abgesehen – sie werden Sie spätestens nach der ersten frostigen Nacht verzaubern, wenn sich der Reif auf sie gelegt hat und sie in der Morgensonne glitzern. Gleiches gilt übrigens auch für die Blatthorste der vielen verschiedenen Ziergrasarten.

Lichterglanz für dunkle Winterabende

Um die Dunkelheit zu vertreiben oder um die ein oder andere Pflanze noch besser in Szene zu setzen – Lichterketten oder –vorhänge, die Sie um Bäume wickeln oder an Mauern anbringen zaubern in den Abendstunden stimmungsvolle Ausblicke in den Garten. Und mit ein paar Lampions, die scheinbar in den kahlen Baumkronen schweben oder einigen LED-Kugeln, die dunkle Ecken zum Leuchten bringen, verbannen Sie den Winterblues endgültig aus Ihrem Winterwunderland.

Und wem das noch nicht reicht, der kann noch einige große Windlichter auf der Terrasse und im vorderen Gartenbereich verteilen. Das Flackern der Kerzen wirkt nämlich nicht nur drinnen, sondern auch draußen besonders gemütlich.

Fazit: Denken Sie bei der Gartenplanung auch immer an die Winterzeit

Mit ein paar Pflanzen, die besondere Winterqualitäten haben und einigen Lichtquellen vertreiben Sie die Dunkelheit und mit ihr auch den Winterblues von Ihrem Grundstück. Schaffen Sie Ihr eigenes Winterwunderland und genießen Sie Ihren Garten zukünftig auch in den dunklen Monaten des Jahres!

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