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Rosenblüte mit Raureif

Winterschutz für Rosen - so geht's richtig

Infos & Tipps vom Profi

Das Wichtigste, um Rosen im Winter zu schützen, ist die richtige Pflanzung. Die Veredelungsstelle ist die Schwachstelle einer jeden Pflanze und muss daher unbedingt 5 Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche liegen. Das gilt natürlich nicht für Rosenstämmchen, denn hier liegt sie kurz unterhalb der Krone. Wurde diese Regel befolgt, haben Sie bereits einen großen Beitrag dazu geleistet, dass Ihre Pflanzen den Winter gut überstehen. Aber für den richtigen Winterschutz wünschen sich Rosen noch etwas mehr.

Was genau Sie bei den Wintervorbereitungen Ihrer Rosen beachten sollten und welche zusätzlichen Tipps unsere Profis für Sie haben, erfahren Sie hier.

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Zum besseren Winterschutz sollte zwischen die empfindlichen Rosentriebe Nadelholzreisig gesteckt werden

Mit Erde und Reisig gut durch den Winter

Zusätzlich zur richtigen Pflanzung wird die Basis der Rosen mit Erde angehäufelt. Anders als bei der Pflanzung junger Rosen müssen Sie die Pflanzen allerdings nicht eingraben. Es reicht aus, wenn der Erdmantel etwa so hoch wie ein Maulwurfshügel ist. Nehmen Sie die Erde für diesen Schutzhügel am besten aus anderen Gartenbereichen. Andernfalls kommt es schnell dazu, dass sich durch den Erdabtrag um die Rosen herum die kalte Luft in den Senken sammelt.

Der Grüne Tipp© Der Grüne Tipp

Profitipp...

"Die Veredelungsstelle ist die Schwachstelle einer Rose."

Der wichtigste Schutz vor dem Frost ist die Überdeckung der Veredelungsstelle mit Erde. Pflanzen Sie Rosen deshalb immer so, dass die Veredelungsstelle 5 cm unterhalb der Erdoberfläche liegt.

Um die empfindlichen Triebe zu schützen und außerdem das Abtragen des Erdmantels durch Tiere zu verhindern, wird Nadelholzreisig zwischen die Rosentriebe gesteckt. Dieser Winterschutz reicht für die meisten Rosenarten aus und sie kommen unbeschadet durch den Winter.

Haben Sie jedoch Teerosen in Ihren Beeten, sollten Sie deren oberirdische Teile besser mit einem Winterschutzvlies umhüllen!

Video: Winterschutz für Rosen im Garten

Rosen in Pflanzkübeln brauchen besonderen Schutz

Rosen in Pflanzkübeln und -kästen sind besonders gefährdet. Der Topfballen und mit ihm die vielen feinen Wurzeln werden durch das begrenzte Erdvolumen schnell vom Frost erreicht. Daher werden Kübelrosen nah an die Hauswand gerückt und durch ein Winterschutzvlies, das um den Kübel gewickelt wird, geschützt. Zusätzlich eignet sich auch Luftpolsterfolie, die unter dem Vlies um den Kübel (nur dort, auf keinen Fall um die lebendigen Pflanzenteile!) gelegt wird.

Damit aber auch die Triebe der Rosen den Winter gut überstehen, stecken Sie Nadelholzreisig zwischen die einzelnen Triebe und bedecken die Pflanzenbasis mit Erde. Vergessen Sie nicht, dass die Pflanzen auch im Winter bei länger anhaltender trockener Witterung und frostfreien Temperaturen ggf. ein wenig Wasser benötigen.

Rosenstämmchen vor Frost schützen

Schützen Sie bei Stammrosen bzw. Rosenstämmchen unbedingt die empfindliche Veredelungsstelle unterhalb der Krone durch das Umwickeln mit Winterschutzvlies, Sackleinen oder Ähnlichem. Anschließend packen Sie die Krone ein und fixieren die "Haube" zum Beispiel mit Hohlschnur am Stamm. Folien aus Plastik sind für diesen Zweck absolut ungeeignet, da sie luftundurchlässig sind und Pilzbefall, sowie Fäulnis begünstigen.

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