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Wildobst für den Garten

Wilde Leckereien für Mensch und Tier

Naschgärten in denen bekannte und beliebte Obstsorten wie Heidelbeeren, Himbeeren oder Kirschen wachsen werden immer populärer. Doch auch unbekanntere Fruchtarten lohnen entdeckt zu werden. Bei unseren Großeltern waren es nämlich vor allem die Früchte von Wildpflanzen, die gesammelt und dann zu leckeren Marmeladen, Säften oder auch dem ein oder anderen Likör verarbeitet wurden. Einige dieser fast vergessenen Früchte möchten wir Ihnen hier vorstellen.
(Header-Foto: iStock.com/Iva-Vagnerova)

Es gibt viele gute Gründe für Wildobst

Wilde Obststräucher liefern uns nicht nur leckere und vor allem sehr vitaminreiche Früchte, sie helfen uns darüber hinaus unseren Gärten ein Stück Natürlichkeit zurückzugeben. Die robusten und wenig krankheitsanfälligen Gehölze, haben sich nämlich ganz allein ohne menschliches Zutun entwickelt und sind dadurch ideal an ihre Umgebung und unsere heimischen Tiere und Insekten angepasst. Bienen, Käfer, Vögel und kleine Säugetiere wie z.B. Igel werden von Wildobststräuchern magisch angezogen. Nektarreiche Blüten, zarte junge Triebe, Knospen, frische Blätter und süße Früchte - die Gehölze haben an jedes Lebewesen gedacht. Und droht Gefahr können die Tiere einfach in die Sicherheit des meist dichten – manchmal sogar stacheligen – Dickicht der Äste abtauchen. Dort finden sie einen sicheren Rückzugs-, Nist- oder auch Brutort.

Allerdings tragen die wilden Obststräucher längst nicht so große Früchte, wie Kultursorten. Dafür ist die Ernte bei ihnen aber auch kein Muss, denn Abnehmer für die leckeren Beeren finden sich genug. Besonders dann, wenn sie erst spät im Jahr reifen und Vögeln oder Eichhörnchen als Futterquelle zur Vorbereitung auf den Winter dienen. Deshalb ist es nur fair, wenn Sie bei der Ernte einen Teil der Früchte für Ihre Gartenbewohner an den Sträuchern lassen, damit auch sie gut durch den Winter kommen.

Wilde Früchte aus dem Garten

Diese vier Wildfrüchte eignen sich gut für den Hausgarten und lassen sich toll zu Marmelade, Saft oder Sirup verarbeiten.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
Mit seinen großen weißen Blütentellern, die im Mai und Juni viele Insekten anlocken, braucht sich der Holunder nicht zu verstecken. Knipsen Sie zur Blütezeit einige der Blütenstände ab und kochen sie mit Wasser und Zucker auf, entsteht der leckere Holunderblütensirup, der dem bekannten Cocktail „Hugo“ die ganz besondere Note verleiht.

Das anspruchslose Gehölz fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Platz wohl und braucht kaum Pflege. Lediglich alle paar Jahre sollten Sie den Strauch zurückschneiden, damit er nicht blühfaul wird und Ihnen auch weiterhin zuverlässig im September viele dunkelblauen Beeren schenkt. Allerdings werden die erst nach einer Verarbeitung zu Marmelade, Saft oder Likör genießbar.

Maibeere (Lonicera kamtschatica)
Die anspruchslose Maibeere schenkt uns schon früh im Jahr ihre hellblauen bis schwarzen Beeren. Sie erinnern im Geschmack an Heidelbeeren und sind roh oder verarbeitet ein Gaumenschmaus. Nachdem sich bereits im März viele weiße Blüten entwickeln, können Sie schon im Mai oder Juni die leckeren Früchte ernten.

Der frostharte Strauch wird nur 1 – 1,5 m hoch und fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Platz wohl. Schon früh im Jahr – bereits Ende August oder Anfang September – färbt sich das Laub langsam grau. Das ist aber kein Zeichen für eine Erkrankung, sondern ganz typisch für diese Beerensträucher.

Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica)
Die japanische Zierquitte – oder auch nordische Zitrone genannt – blüht schon früh im Jahr. Ihre roten, orangen oder weißen Blüten kündigen im März oder April den Frühling an und vertreiben das Grau des Winters. Und mit einer Wuchshöhe von max. 2 m passt der anspruchslose und winterharte Strauch nahezu in jeden Garten. Hauptsache sein Platz ist sonnig bis halbschattig und der Boden kalkfrei.

Im September oder Oktober reifen die kleinen Quitten, die wie ihre großen Verwandten nur verarbeitet zu Gelee oder einem leckeren Likör genießbar sind. Doch die Mühe ist es wert! Und durch ihre lange Lagerfähigkeit von bis zu 3 Monaten brauchen Sie auch nicht gleich die ganze Ernte einzukochen.

Wünschen Sie sich Jahr für Jahr eine besonders reiche Ernte, sollten Sie übrigens immer mindestens zwei Zierquitten pflanzen.

Hagebutten (Rosa)
Hagebutten sind in den letzten Jahren mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Dabei sind die Früchte der Wildrosen richtige Vitaminbomben und versorgen uns Ende September zur Reifezeit mit allerlei wichtigen Nährstoffen. Roh ähnelt ihr Geschmack dem eines sauren Apfels. Sie lassen sich aber auch gut zu Marmelade und Saft weiterverarbeiten oder werden getrocknet und mit heißem Wasser übergossen im Handumdrehen zu einem leckeren Tee.

Im Sommer verzaubern uns Wildrosen mit ihrer üppigen Blütenpracht. Je nach Art öffnen sich von Mai bis August die vielen, meist einfachblühenden, Blüten und locken viele bestäubende Insekten an. Die pflegeleichten Gehölze sind im Gegensatz zu den meisten anderen Rosen anspruchslos und unempfindlich gegenüber den typischen Rosenkrankheiten und –Schädlingen. Sogar an schattigen Plätzen schaffen sie es noch zahlreiche Blüten zu öffnen. Und auch beim Schnitt machen sie es uns denkbar einfach, da nur alte oder kranke Triebe von Zeit zu Zeit entfernt werden müssen.

Wilde Früchte für den Garten

Fazit: Altbewährtes neu entdeckt

Holunder- oder Maibeeren, Zierquitten und Hagebutten waren bei unseren Großeltern ganz selbstverständlich Früchte, die es zu sammeln lohnt. Doch dann gerieten sie in Vergessenheit. Höchste Zeit also die altbewährten Wildobstarten neu zu entdecken!



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