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Violette Krokusse im März

Gartenarbeiten im März

Infos & Tipps vom Profi

Im März steht die Gartensaison in den Startlöchern. Die ersten Aussaaten von wärmebedürftigen Kulturen, wie Auberginen oder Paprika stehen bereits auf den Fensterbänken und warten sehnsüchtig auf wärmere Außentemperaturen. Doch noch ist es für die jungen Gemüsepflänzchen zu früh, um in den Garten oder ins Hochbeet umzuziehen.

Trotzdem beginnt mit dem März für uns Gärtner die „Arbeit“ im Garten. Wir haben für Sie die wichtigsten Aufgaben im spätwinterlichen Garten einmal näher betrachtet.

(Header-Bild: iStock.com/Smileus)

Tomaten Jungpflanzen nach der Aussaat
Gemüsepflanzen mit langer Kulturzeit sollten im März im Haus vorgezogen werden (Bild: iStock.com/Pixelelfe)

Gemüse und Kräuter aus Samen vorziehen

Besonders wärmebedürftige Kulturen wie Paprika, Auberginen, Chili oder Tomaten, die dazu auch noch eine sehr lange Kulturzeit haben, sollten jetzt im März ausgesät werden. In Töpfen oder Topfplatten warten die Jungpflanzen nach der Aussaat auf warmen Fensterbänken, dass die Außentemperaturen endlich steigen damit sie ins Beet umziehen können.

Weitere Aussaaten im März

Direktsaat Freiland

  • Dicke Bohnen
  • Zuckererbsen
  • Möhren
  • Radieschen
  • Rettich
  • Zwiebeln

Keine radikalen Schnittmaßnahmen bei Gehölzen mehr möglich

Mit dem 1. März beginnt in der Bundesrepublik der Vogelschutz. Laut § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes sind alle radikalen Schnittmaßnahmen wie das „Auf Stock setzen“, Roden oder auch das extreme Einkürzen von Gehölzen in der Zeit vom 1. März bis einschließlich 30. September verboten.

So können unsere heimischen Vögel in aller Ruhe brüten und nisten und sich um ihren Nachwuchs kümmern. Leichte Pflegeschnitte wie z.B. Formschnitte an Hecken bleiben aber auch in dieser Zeit erlaubt. Zum Wohle unserer Natur raten wir aber dazu sich auch bei Pflegeschnitten vor der Arbeit zu vergewissern, dass sich kein Nest in den Sträuchern befindet!

Rasenmäher mäht frischen grünen Rasen
Rasenflächen brauchen im März Ihre Aufmerksamkeit (Bild: iStock.com/BrianAJackson)

Den Rasen fit für die neue Saison machen

Sobald die ersten Sonnenstrahlen durch den oft noch grauen Märzhimmel schauen sollten Sie sich mit einem Laubbesen (Rechen) bewaffnet in den Garten begeben. Es wird Zeit die winterlichen Verklebungen der Rasengräser aufzulösen. Dazu rechen Sie die Rasenfläche einfach einmal durch. Stellen Sie sich einfach vor, Sie würden Haare kämmen – denn genau so funktioniert es.

Im Anschluss bringen Sie einen hochwertigen Rasendünger auf der Fläche aus. 30 g/m² genügen dabei vollkommen – eine Waage ist hier sehr hilfreich, denn Überdüngung schadet weit mehr als Sie vielleicht denken.

Ist der Rasen nach 7 – 10 Tagen gewachsen, wird es Zeit den Rasenmäher auszumotten und den frischen Aufwuchs das erste Mal zu kürzen. Von nun an wird wieder regelmäßig gemäht.

Das sagenumwobene Vertikutieren ist übrigens nicht jedes Jahr nötig. Erst wenn die Rasenfilzschicht zwischen den einzelnen Halmen dicker als 0,5 cm ist, macht das Vertikutieren auch einen Sinn. Denn beim Vertikutieren soll ausschließlich diese Filzschicht entfernt werden. Blindes jährliches Durchhacken der Rasenfläche ohne das Vorhandensein von Rasenfilz schadet dem Wurzelgeflecht der Rasengräser und verhindert die Bildung einer dichten Grasnarbe.

Alles für die Rasenpflege im Frühjahr

Zeit, zum Stauden pflanzen

Im März ist die ideale Zeit, um neue Staudenbeete anzulegen oder Lücken in vorhandenen Flächen durch neue Pflanzen zu schließen. Sobald der Boden frostfrei ist kann es losgehen.

Allerdings sollten Sie so früh im Jahr noch auf die Pflanzung von besonders wärmebedürftigen Arten verzichten. Die meisten heimischen Stauden können eventuelle Kälteeinbrüche in den nächsten Wochen gut verkraften und sind deshalb für Märzpflanzungen besonders gut geeignet.

Guter Pflanztermin zum Bambushecken pflanzen

Wer sich immer schon einen dichten Sichtschutz aus Bambus gewünscht hat, sollte jetzt Bambus kaufen und eine Hecke anlegen. Der März gilt für die Pflanzung von Bambusgräsern als besonders guter Pflanztermin.

Nach der Pflanzung der Riesengräser sollten Sie aber unbedingt auf eine regelmäßige Wasserversorgung achten!

Rosen schneiden Nahaufnahme
Wenn die Forsythien blühen, ist es Zeit zum Rosen schneiden (Bild: iStock.com/redstallion)

Rosen schneiden, wenn die Forsythien blühen

Wenn die Forsythien im März ihre Blüten öffnen ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Rosenschnitt durchzuführen. Und wer jetzt denkt, dass das Schneiden von Rosen besonders kompliziert ist der irrt glücklicherweise. Mit einigen allgemeinen Schnittregeln geht die Arbeit schnell und vor allem leicht von der Hand.

Geschnitten werden:

  • Triebe, die sich kreuzen
  • Dünne Triebe, die keine Blüten halten könnten
  • Überflüssige Seitentriebe
  • Verletzte oder erfrorene Triebe bis ins gesunde Holz
  • Kranke, infizierte oder abgestorbene Triebe

Danach sehen die Pflanzen meist schon sehr viel besser aus. Und wer es ganz genau nehmen möchte, der liest anschließend unseren Ratgeber zum Thema „Rosen schneiden“. Dort erklären wir, wie Sie die einzelnen Rosenarten – z.B. Strauchrosen – mit einem gezielten Schnitt noch schöner aussehen lassen können.

Kübelpflanzen auf das Auswintern vorbereiten

Jetzt, zum Ende des Winters, wird es auch wieder Zeit ein wenig Zeit in unsere mediterranen Kübelpflanzen zu investieren. Die letzten Monate im Winterquartier waren die Pflanzen gut vor dem Frost und der winterlichen Nässe geschützt. Doch jetzt steht bei manchen Arten der Austrieb schon kurz bevor und es gibt einiges zu tun:

Pflanzen auf Vitalität prüfen

Um zu überprüfen, ob überhaupt noch Leben in den grünen Kübelbewohnern steckt sollten Sie Triebe, die nicht mehr ganz fit aussehen leicht biegen. Bleiben sie dabei geschmeidig ist alles in Ordnung, brechen sie dagegen so sind sie abgestorben und können entfernt werden.

Pflanzen umtopfen und düngen

Kübelpflanzen sollten nur dann umgetopft werden, wenn ihre Töpfe wirklich zu klein geworden sind. Anzeichen dafür sind Wurzeln, die schon auf der Erdoberfläche wuchern, gerissene Töpfe oder solche bei denen offensichtlich kaum noch Erde enthalten ist. Ist ein Umtopfen nicht nötig werden die Pflanzen jetzt gedüngt.

Der Rückschnitt

Nicht alle Kübelpflanzen müssen auch immer einen klassischen Rückschnitt bekommen bevor sie in den Garten oder auf den Balkon umziehen. Was Sie aber in jedem Fall schneiden sollten sind dünne lange Triebe, die sich wegen dem Lichtmangel entwickelt haben. Sie sind nicht nur unschön anzusehen, sondern auch noch anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

Ein weiterer Punkt bei dem Sie regulierend eingreifen sollten sind zu eng stehende Triebe, die sich gegenseitig im Wachstum behindern. Entfernen Sie in dem Fall immer den schwächeren Trieb direkt oberhalb der Erde. So bleiben die Pflanzen schön luftig und entwickeln sich prächtig.

Die Gießmenge Schritt für Schritt erhöhen

Die Pflanzen wachen aus ihrem Winterschlaf auf und Sie gönnen ihnen gleich mal eine ganze Kanne Wasser? Keine gute Idee!

Besser und gesünder für Ihre grünen Exoten ist es, wenn Sie nach und nach die Wassermenge erhöhen. Zu schnell zu viel Wasser führt zu einem schnellen Austrieb und damit zu weichen, wenig widerstandsfähigen Trieben, die anfällig für Schädlinge und Krankheiten sind.

Empfindliche Pflanzen ziehen nochmal um

Empfindliche Kübelpflanzen, die nicht vor den Eisheiligen ins Freie entlassen werden können profitieren im März von einem Umzug innerhalb des Hauses. Bringen Sie Zitrusbäumchen & Co. im März in ein helleres und etwas wärmeres Zimmer wachen sie langsam auf und öffnen nach ihrem Umzug in den Garten ihre Blüten eher.

Was gibt es sonst noch zu tun?

Obst- und Gemüsegarten

  • Erste Aussaat im Frühbeet (Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli und Wirsing) •
  • Boden im Kartoffelbeet vorbereiten
  • Kartoffel 4 Wochen vor Pflanztermin vorkeimen
  • Gründüngung aussäen
  • Verholzte Gewürzpflanzen zurückschneiden (z.B. Bohnenkraut, Lavendel, Rosmarin, Salbei, Thymian)
  • Beerensträucher pflanzen
  • Obstgehölze düngen

Hier gibt's mehr

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