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Bambus richtig pflanzen - wann, wie und wo

Wertvolle Tipps zum Bambus pflanzen

Bambus pflanzen mit Wurzelsperre oder nicht?

Eine Eigenschaft die viele Gartenbesitzer davon abhält Bambus zu pflanzen, ist der Ausbreitungsdrang der Riesengräser. Dazu muss gesagt werden, dass dieses Merkmal aber nicht auf jede Art zutrifft. Hier ist es wichtig, sich vor dem Kauf eingehend zu informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Entscheiden Sie sich für einen Schirmbambus ist eine Wurzel- oder Rhizomsperre nicht nötig. Beim Flachrohrbambus muss sie dagegen unbedingt vor der Pflanzung um den Wurzelballen herum gezogen werden.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen „1. Bambusarten mit Ausbreitungsdrang“ und „2. Bambusarten ohne Ausbreitungsdrang“.

1. Mit Ausbreitungsdrang: Zu dieser Gruppe gehören alle Arten der Bambus-Gattung Phyllostachys, sowie Sasa (neu: Pleioblastus). Sie bilden unterirdische Wurzelausläufer, die zum Teil bis zu 10 m lang werden können. Diesem Umstand ist es geschuldet, dass überall im Garten plötzlich weitere Halme aus dem Boden schießen. Diese können nach einigen Jahren unter Umständen große Schäden anrichten. Gerade die bodendeckenden Sorten von Sasa sollten unter keinen Umständen in der Nähe von anderen Gehölzen gepflanzt werden! Ihre Wurzelausläufer würden sich mit den Wurzeln der Nachbarn verflechten.

2. Ohne Ausbreitungsdrang: Hier kann man nur die Fargesia-Bambusse nennen. Anders als bei anderen Arten bilden Fargesia keine Wurzelausläufer, sondern erhalten sich durch kompakte Horste. Aus diesem Grund kann man beim Pflanzen auch auf eine Wurzelsperre verzichten.

Bambus im Kübel
Auch große Speißfässer oder andere Kunstoffkübel eignen sich gut als Wurzelsperre beim Bambus pflanzen

Wurzelsperre aus Kunststoff weist Bambus in die Schranken

Um das unkontrollierte Ausbreiten von Phyllostachys-Bambus und anderen wuchernden Arten zu vermeiden, ist es unerlässlich bei der Pflanzung dieser Bambusarten eine stabile Wurzelsperre aus Kunststoff (keine dünne Teichfolie!) rund um den Wurzelballen zu ziehen. Diese muss unbedingt komplett geschlossen und in ihrem Durchmesser so dimensioniert sein, dass der Bambus einige Jahre lang Platz für seine Entwicklung hat. Oberhalb sollten ca. 5 cm der Folie aus der Erde herausschauen und nach unten muss sie mindestens 60 cm tief reichen. Die beiden Enden werden mit einer speziellen Klemmschiene verbunden, denn die kann auch einen hohen Wurzeldruck noch gut aufnehmen, ohne dass sie nachgibt.

Wer diesen Aufwand scheut, der kann sich mit großen Speißfässern aus Kunststoff behelfen. Eingegraben in den Boden halten auch sie die Wurzeln der Riesengräser in Schach!

Wie und wann pflanzt man Bambus?

Der richtige Pflanzplatz für Bambus

Wegen der großen Beweglichkeit sollten Sie den Riesengräsern einen windgeschützten Platz im Garten zuweisen. So kann ein eventueller Sturm keine Halme abknicken. Bei den Lichtverhältnissen lässt sich leider kein allgemeiner Ratschlag geben, da die Ansprüche je nach Art zum Teil sehr unterschiedlich sind. Hier empfiehlt es sich, in die detaillierte Sortenbeschreibung zu schauen.

Gemeinsam haben alle Bambusarten, die Vorliebe für gut durchlässige, sandig-lehmige bis humose Böden. Hier werden sowohl trockene als auch feuchte Standorte toleriert. Letztere dürfen aber niemals zu Staunässe führen! Um stauende Nässe direkt zu verhindern ist es ratsam schwere Böden durch das Einarbeiten von Sand oder spezieller Bambuserde zu verbessern. Reine Sandböden sind allerdings genauso wenig geeignet, wie zu schwere Böden.

Bambus pflanzen

Die beste Zeit um Bambus zu pflanzen ist das Frühjahr. Doch Pflanzen, die in Töpfen verkauft werden, können in frostfreien Zeiten auch ganzjährig gepflanzt werden. Bei späten Pflanzterminen sollte jedoch an einen guten Winterschutz gedacht werden. Mit ihm schützen Sie die junge und noch nicht eingewurzelte Pflanze zuverlässig vor dem Erfrieren. Wird das Riesengras bereits im Frühjahr oder Sommer gepflanzt, muss auf eine kontinuierliche Versorgung mit Wasser geachtet werden.

Vor der Pflanzung sollte man den Bambus durchdringend wässern. Dazu wird der Topf abgezogen und die Pflanze — je nach Größe — entweder in einen Eimer oder ein großes Speisfass mit Wasser gestellt.

Als Anhaltspunkt für die Pflanzlochgröße gilt: 1,5-mal so groß wie der Wurzelballen der Pflanze. Pflanzlochsohle sowie -wände müssen ausreichend aufgelockert werden, damit das Einwurzeln erleichtert wird. Achten Sie darauf, den Bambus genau so tief zu pflanzen, wie er zuvor auch im Topf gestanden hat, und drücken oder treten Sie die Pflanze gut an.

Im Anschluss wird nochmals durchdringend gewässert. Dadurch schließt sich die Erde um den Wurzelballen und es bleiben keine Hohlräume zurück.

Bambushecken pflanzen

Da Bambus sehr schnell wächst und dazu auch noch immergrün ist, eignet er sich sehr gut als Heckenpflanze. Bereits nach kurzer Zeit ist mit den Riesengräsern der ersehnte und vor allem dauerhafte Sichtschutz erreicht. Am besten eignen sich für diesen Zweck Bambussorten in mittlerer Größe. Fargesia-Bambusse haben den Vorteil, dass sie keine Wurzelsperre brauchen und daher ohne größeren Aufwand gepflanzt werden können. Außerdem lassen sie sich sehr gut durch regelmäßige Schnitte in Form bringen.

Beim Pflanzen der Bambushecke sollte zwischen den einzelnen Riesengräsern ein gewisser Abstand gehalten werden. So haben die einzelnen Pflanzen mehr Platz, um sich gut zu entwickeln. Die Größe des Pflanztopfs beim Kauf gibt hier Anhaltspunkte. Doch natürlich spielt auch noch die Zeit eine Rolle, die Sie bereit sind zu investieren bis die Bambushecke blickdicht ist. Bei der Pflanzung nach den angegebenen Faustwerten kann man sagen, dass sich spätestens im dritten Standjahr der erwünschte Zustand entwickelt haben wird.

Pflanzabstände abhängig von der Topfgröße

  • Topf kleiner 10 Liter Erdvolumen: 2 - 3 Pflanzen pro Meter
  • Topf größer 10 Liter Erdvolumen: 1 - 1,5 Pflanzen pro Meter

Die Pflanzung der Bambusse als Hecke funktioniert genauso, wie unter "Bambus pflanzen" beschrieben. Der einzige Unterschied ist, dass Sie anstatt eines Pflanzloches besser einen Pflanzgraben ausheben. Dieser erleichtert die nachfolgenden Arbeiten, denn: Ist der Graben erst einmal fertig, brauchen nur noch alle Pflanzen im richtigen Abstand hinein gestellt und der Graben mit Erde verfüllt werden. Zu guter Letzt das Angießen nicht vergessen!

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