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Rosen schneiden - die goldenen Regeln

Rosen schneiden ist längst nicht so schwierig, wie behauptet

Der Schnitt von Rosen hat den Ruf kompliziert und aufwendig zu sein. Daher trauen sich viele Hobbygärtner nicht, die notwendigen Schnittmaßnahmen durchzuführen. Das lässt die Rosen zwar nicht absterben, doch auf diese Weise vergreisen und verkahlen sie mit der Zeit immer mehr und verlieren ihre Blühwilligkeit. Da ist es besser regelmäßig zur Schere zu greifen und die Rosen zu schneiden — auch wenn es nicht direkt perfekt wird. Gesunde Rosen haben in der Regel eine hohe Regenerationsfähigkeit und verzeihen einen falschen Schnitt ohne Weiteres. Grundsätzlich wird immer ca. 1 cm über einem "Auge" geschnitten, da andernfalls die Gefahr bestehet, dass das Auge eintrocknen könnte. Bei Bodendeckerrosen und Beetrosen ist es übrigens nicht notwendig permanent darauf zu achten, dass diese Augen nach außen zeigen. Und auch alle anderen Rosenarten nehmen es Ihnen nicht übel, wenn nur hin und wieder eines von ihnen außen sitzt. Achten Sie lieber darauf, dass Sie den Schnitt etwas schräg ansetzen, damit Regenwasser gut ablaufen kann und es nicht zu Fäulnis in den Trieben kommt.

Noch ein Tipp: Ein Grundsatz beim Rosen schneiden, den Sie sich zu Herzen nehmen sollten, lautet: Je stärker der Rückschnitt, desto stärker der Austrieb und umgekehrt!

Geschnitten werden:

  • Triebe, die sich kreuzen (der stärkere Trieb bleibt stehen)
  • dünne Triebe, die keine Blüten halten könnten
  • überflüssige Seitentriebe
  • verletzte oder erfrorene Triebe bis ins gesunde Holz
  • kranke oder infizierte Triebe
  • abgestorbene Triebe

Forsythienblüte
Die leuchtend gelben Blüten der Forsythien sind im Frühjahr kaum zu übersehen

Traditionell werden Rosen zur Forsythienblüte geschnitten

Der beste Zeitpunkt zum Rosen schneiden ist, wenn die Forsythien blühen. Dann sind die stärksten Fröste vorbei und ein Verfrieren der bereits geschnittenen Triebe ist unwahrscheinlich. Nach den oben genannten Grundschnittmaßnahmen an Rosen, geht es im Anschluss darum die Pflanzen ihrer Art entsprechend zurückzuschneiden.

Bodendeckerrosen

  • Rückschnitt auf ca. 3 - 4 Augen (ca. 10 - 20 cm)
  • entweder jährlich oder nur alle 2 - 3 Jahre
  • am besten mit der Heckenschere

Edelrosen, Zwergrosen und Beetrosen - öfterblühend

  • jährlicher Rückschnitt auf ca. 3 - 4 Augen

Strauchrosen - öfterblühend

  • jährlicher Auslichtungsschnitt
  • nur einige Rosentriebe stark zurückschneiden (3 - 4 Augen), so wird ein Verkahlen von unten verhindert
  • alle anderen Triebe nur ca. um 1/3 zurücknehmen
  • ca. alle 5 Jahre überalterte Triebe (nicht alle auf einmal) aus der Basis bodennah entfernen

Kletterrosen
Wie Sie Ihre Kletterrosen schneiden sollten, erfahren Sie in unserem Artikel "Kletterrosen richtig pflanzen und pflegen".


Rosenstämmchen

  • Triebe auf ca. 20 cm zurückschneiden
  • unbedingt auf gleichmäßige, halbrunde Kronenform achten

Mit einem Sommerschnitt zu neuen Rosen-Blüten

Ein zusätzlicher Sommerschnitt dient dazu öfterblühende Rosen zur Bildung neuer Blüten anzuregen oder um Rosen stark zu verjüngen. Abgeblühte Einzelblüten von zum Beispiel Edelrosen und Blütendolden von Strauchrosen sollten mit einem Teil des Triebes herausgeschnitten werden. Hierzu setzen Sie den Schnitt mindestens über dem zweiten gut entwickelten Blatt an. Möchten Sie die Wuchshöhe Ihrer Rosen im Sommer kontrollieren, kann der Schnitt natürlich auch tiefer angesetzt werden.


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