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Das Geheimnis üppig blühender Kletterrosen

Kletterrosen rosa

Das Geheimnis üppig blühender Kletterrosen

Infos & Tipps vom Profi

In alten englischen Gärten hatten Kletterrosen immer schon ihren Platz, doch in den letzten Jahren werden die Kletterkünstler auch in der Hausgartengestaltung immer wichtiger.

In diesem Artikel finden Sie alles Wissenswerte über die stacheligen Schönheiten und viele Tipps rund um ihre Pflanzung und Pflege.

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Dank intensiver Züchtungsarbeit sind auch im Bereich der Kletterrosen einige interessante Sorten hinzugekommen

Deshalb sind Kletterrosen so beliebt wie nie

Sie ranken am Rosenbogen oder Zaun, werden zur Fassadenbegrünung eingesetzt und wirken in großen Pflanzkübeln mit ihrem üppigen Blütenflor als echte Blickfänge. Das Kletterrosen-Sortiment wird durch die einmal blühenden, kleinblütigeren Rambler mit ihren oft in Büscheln angeordneten Blüten noch erweitert. Als eine Sonderform der beliebten Kletterer zeichnen sich Ramblerrosen durch weiche, besonders lange und biegsame Triebe aus. Mühelos können sie bis zu zehn Meter emporklettern. Außerdem sind sie wegen ihrer außergewöhnlich langen Blütezeit bei Gartenbesitzern sehr geschätzt.

Die wachsende Beliebtheit zeigt sich auch in der intensivierten Züchtungsarbeit dieser Rosen. Kletterrosen sind gefragt wie nie und Rosenzüchter investieren viel Zeit in die Entwicklung von neuen Sorten mit nostalgischen Blüten. Außerdem rückt die Züchtung von einfachblühenden Pflanzen mit interessanten Blütenfarben oder einem betörenden Duft mehr und mehr in den Fokus.

So entstand zum Beispiel die Sorte 'Camelot', die auf ihren hellrosa Blüten dunklere Linien und Sprenkeln trägt. Mit dieser auffälligen Färbung gehört sie zu den (noch) seltenen Kletterrosen mit außergewöhnlichen Farbspielen in den Blüten. Doch auch die klassischen Blütenfarben kommen nicht zu kurz. Zwei interessante Neuzüchtungen sind die Sorten 'Golden Gate' und 'Mini Eden'. Beide Kletterrosen sind öfter blühend und ziehen mit ihren gelben oder rosafarbenen Blüten schon von Weitem alle Blicke auf sich. Die Sorte 'Jasmina' ist dagegen eine der wenigen, deren Blüten einen ausgeprägten Duft verströmen.

Darauf sollten Sie beim Pflanzen achten

Kletterrosen werden wie andere Rosen gepflanzt. Auch die Standortansprüche decken sich mit denen ihrer Geschwister. Daher muss der Pflanzort über einen mittelschweren, nährstoffreichen und tiefgründigen Boden verfügen.

Schon gewusst...?

"Kletterrosen sind keine Sonnenanbeter."

Die Kletterkünstler mögen keine volle Sonne. Der richtige Pflanzplatz liegt in Südwest- oder Südostlagen.

Da sie beim Emporranken Unterstützung brauchen, sind Rankhilfen wie zum Beispiel Spaliere oder Rosenbögen notwendig. Achten Sie beim Anbringen der Rosenspaliere auf einen ausreichenden Abstand (mindestens acht Zentimeter) zur Wand, damit die Pflanzen von hinten gut belüftet werden.

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Kletterrosen gehören zu den Spreizklimmern und müssen daher an Rankhilfen angebunden werden

Anbinden der Triebe

Da Kletterrosen zu den Spreizklimmern gehören und daher keine Möglichkeiten haben sich selbstständig festzuhalten, sind sie auf Ihre Hilfe angewiesen.

Die einzelnen Triebe befestigen Sie locker mit Bindematerialien wie Bast oder speziellem Pflanzendraht mit Gummibeschichtung an den Kletterhilfen. Damit Spaliere möglichst schnell von den Pflanzen bewachsen werden, leitet man die langen Triebe fächerförmig nach oben. Bei Rosenobelisken oder Rosenbögen legen Sie die Triebe dagegen in Spiralen um die Stäbe.

Gärtner Pötschke

Achtung...

"Das Aufleiten der Triebe verhindert das Verkahlen der Pflanzen."

Verzichtet man auf dieses sogenannte Aufleiten, sodass die Pflanzen nur gerade nach oben wachsen können, werden sie von unten zusehends verkahlen.

Öfterblühende Kletterrosen schneiden - so geht's

Der erste Schnitt für öfterblühende Kletterrosen erfolgt erst im 2. oder 3. Standjahr zur Zeit der Forsythienblüte. Hierbei werden die Pflanzen um etwa ein Drittel eingekürzt und Totholz entfernt. Auch Seitentriebe, die im letzten Jahr geblüht haben können zu Gunsten neuer, junger Blütentriebe zurückgeschnitten werden.

Möchten Sie die Gesundheit Ihrer kletternden Rosen erhalten und ihnen zu einem schönen Wuchs verhelfen, verjüngen Sie die Pflanzen alle fünf bis sechs Jahre. Dazu wird einer der Haupttriebe auf circa 15 Zentimeter zurückgeschnitten. Drei Jahre später folgt der nächste - und so geht es immer weiter.

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