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Clematis-Ratgeber

  • vielseitig einsetzbar
  • Blütenfülle und schnelles Wachstum
  • verschiedenste Blütengrößen, -farben, -formen

Clematis — blütenreiche Kletterkünstler

Clematis sind vielseitig einsetzbare Kletterspezialisten, die durch ihre Blütenfülle und das schnelle Wachstum zu bezaubern wissen. Egal ob Sie Ihre Hauswand verschönern oder aber einen romantischen Gartenpavillon begrünen möchten — die Clematis ist immer eine gute Wahl! Mit Wuchshöhen von nur 1 m bis hin zu 20 m und mehr, ist ganz sicher für jeden Gartenbesitzer die richtige Art dabei. Gleiches gilt auch für die unterschiedlichen Blütengrößen, –formen und –farben, sodass es nahezu für jedes Farbkonzept garantiert die richtige Clematis gibt.

Herkunft von Clematis

Clematis violett
  • ursprünglich chinesisches Himalaya-Gebirge
  • am Fuß der Berge
  • mittlerweile überall auf der Welt zu finden

Die natürliche Heimat der Clematis ist das chinesische Himalaya–Gebirge, wo sie besonders am Fuß der Berge zu finden ist. Doch auch darüber hinaus wird sie in vielen Teilen der Welt als prächtige Zierpflanze geschätzt. Da verwundert es nicht, dass sich ihr Vorkommen nicht ausschließlich auf einen bestimmten Erdteil beschränkt. Da es durch die züchterische Bearbeitung gelungen ist, die Clematis auch außerhalb Asiens zu kultivieren, findet sie sich heute auch in europäischen, nordamerikanischen und neuseeländischen Gartenanlagen. Natürlich weiß sie auch hier jeden Gartenbesucher zu überzeugen!

Welche Rankhilfen für Clematis?

Lila blühende Clematis an einem Holzzaun
  • Clematis sind Blattstielranker
  • Kletterhilfen unbedingt erfolderlich
  • viele Möglichkeiten bei der Wahl der Rankhilfe

Da es sich bei Clematis um sogenannte Blattstielranker handelt, die mit ihren Blattstielen geeignete Kletterhilfen umschlingen, sind Rankhilfen unabdingbar. Dabei ist es Ihnen überlassen, ob Sie ein künstliches Rankgitter, mit sowohl waagerechten als auch senkrechten Elementen, verwenden oder aber Bäume und Sträucher kurzerhand als Aufstiegshilfe freigeben. Haben Sie sich für eine Begrünung von Wänden oder Mauern entschieden, sollten Sie jedoch immer auf die künstlichen Ranksysteme zurückgreifen! Hier sollte auf einen ausreichenden Abstand zwischen Wand und Gitter geachtet werden — ideal sind ca. 10 cm, denn auf diese Weise ist ein Luftaustausch zwischen Wand und Rankgitter weiterhin möglich und Feuchtigkeit kann schneller abtrocknen.

Um Pergolen oder Gartenpavillons zu begrünen, können die Triebe auch vorsichtig an den Pfosten angebunden werden. Haben die Pflanzen jedoch einmal das Dach erreicht, benötigen sie keine weitere Hilfestellung mehr. Die schönste Wirkung wird übrigens erzielt, wenn die ausgewählte Pflanze über die Kletterhilfe hinaus wächst, denn dann befinden sich die Blüten der herabhängenden Triebe auf Augenhöhe und kommen so erst richtig zur Geltung.

Gestaltung mit Clematis

Violette Clematis an einem Rankpavillon
  • Clematis blühen überreich
  • große Farb- und Formenvielfalt bei Blüten
  • für Hauswände, Pergolen, Rankobelisken und mehr

Clematis sind bekannt für ihre außerordentliche Blütenfülle — diese entwickelt sich allerdings erst im dritten Standjahr zu ihrer vollen Pracht. Doch nicht nur mit der Vielzahl an Blüten, sondern auch mit deren Vielfalt an Farben, Formen und Größen wissen sie zu überzeugen. Durch unterschiedliche Blütenzeitpunkte der einzelnen Arten ist es sogar möglich, sich nahezu während der ganzen Gartensaison an den Pflanzen zu erfreuen. Dank unterschiedlicher Wuchshöhen und –charaktern gibt es für jeden Gartenbesitzer ganz bestimmt das passende Exemplar. Egal ob Sie Ihre kahle Hauswand begrünen oder aber blütenreiche Pergolen schaffen möchten — die Clematis ist immer die richtige Wahl. Je nach Art eignet sie sich außerdem zur Begrünung von Rosenbögen oder Rankobelisken.

Bringen Sie Ecken im lichten Schatten zum Leuchten, lockern Sie starre Konstruktionen ein wenig auf oder kreieren Sie, durch den Einsatz der Ranker, völlig neue Beetsituationen. Außerdem, machen darüber hinaus bestimmte Arten auch in Pflanzkästen mit Rankhilfen eine gute Figur und verschönern z.B. triste Terrassen oder Eingangsbereiche. Die Einsatzmöglichkeiten im Hausgarten sind schier unendlich und das Schönste ist, dass sich Clematis für jede Art von Garten eignen. Ob kleiner Hinterhof, normaler Hausgarten oder auch parkähnliche Grundstücke — für die Clematis ist immer ausreichend Platz vorhanden.

Standortansprüche von Clematis

Clematis im Halbschatten
  • für halbschattige Pflanzplätze
  • spezielle Arten auch für Sonne oder Schatten
  • für durchlässige, gleichmäßig feuchte, humose Böden

Gemeinsam haben alle Clematis die Vorliebe für durchlässige, gleichmäßig feuchte, humose Gartenböden und halbschattige Plätze. Doch dank der züchterischen Bearbeitung sind heute auch schon bestimmte Arten für sonnige oder sogar schattige Standorte im Handel erhältlich. Auf diese Weise muss niemand mehr auf den Einsatz von Clematis in seinem Garten verzichten!

Achten Sie bei der Auswahl des zukünftigen Standortes unbedingt darauf, dass die Pflanzen dort weder von Staunässe noch von dauernder Trockenheit bedroht sind, denn beides kann ihnen großen Schaden zufügen. Sollten Sie die genannten Bodenansprüche nicht erfüllen können, muss vor der Pflanzung eine Bodenverbesserung vorgenommen werden. So kann z.B. bei schweren, lehmigen Böden das Einarbeiten von einem gewissen Sand– oder Kiesanteil den Wasserabzug und Lufthaushalt positiv beeinflussen.

Um auch den individuellen Ansprüchen der einzelnen Arten oder Sorten gerecht werden zu können, sollten Sie sich vor der Pflanzung eingehend mit den infrage kommenden Pflanzen beschäftigen und sich über eventuelle Besonderheiten bezüglich der Ansprüche informieren. So bevorzugen manche Arten zum Beispiel saure, andere wiederum weniger saure Böden und setzen somit eine Verbesserung des Ausgangsbodens voraus.

Clematis pflanzen

Rosa Clematisblüten
  • beste Pflanzzeit: Spätsommer
  • Splitt als Drainage ins Pflanzloch
  • nach Pflanzung zwei Augenpaare unterhalb der Erde

Clematis sind im Allgemeinen — bei frostfreiem Wetter — ganzjährig pflanzbar. Die ideale Pflanzzeit ist jedoch der Spätsommer, denn im August und September sind die Bodentemperaturen noch angenehm warm, sodass die Pflanzen bereits vor dem Winter gut einwurzeln können. Zur Vorbeugung von Staunässe können ein paar Zentimeter Sand oder Splitt auf dem Pflanzlochboden aufgebracht werden. Anschließend geht es an die Pflanzung, bei der Sie die Clematis so tief pflanzen sollten, dass mindestens ein, besser noch zwei Augenpaare unterhalb der Erde liegen. Dieser kleine Trick verhindert, dass die Pflanzen nach einer Beschädigung durch starke Frosteinwirkung oder einen Krankheitsbefall vollständig absterben, denn aus diesen "unterirdischen" Knospen können die Clematis im nächsten Jahr wieder neu austreiben. Eine Mulchschicht über dem Wurzelbereich kann an heißen Sommertagen das Abtrocknen des Bodens eindämmen und sollte daher in Erwägung gezogen werden. Natürlich können auch höhere Stauden oder Gehölze zur Beschattung des Fußes verwendet werden — hier muss aber immer darauf geachtet werden, dass sie keine Wurzelkonkurrenz für die Clematis darstellen. Pflanzen Sie Begleitpflanzen deshalb immer mit einem gewissen Abstand!

Clematis Pflege

Clematis im Halbschatten
  • richtiger Standort reduziert Pflegeaufwand erheblich
  • kontinuierliche Bewässerung nötig
  • zwei Düngergaben pro Jahr ausreichend

Allein durch die Beachtung des idealen Standortes können Sie die notwendigen Pflegemaßnahmen bereits auf ein Minimum reduzieren! Daher ist es auch unerlässlich, sich bereits vor der Pflanzung eingehend mit den geforderten Standortvoraussetzungen der gewählten Clematis–Art oder –sorte auseinanderzusetzen.

Wie bei fast allen anderen Pflanzen auch, hat die kontinuierliche und ausreichende Bewässerung (20 – 30 l/Pfl.) bei den Clematis einen hohen Stellenwert. Daher sollten Sie Ihre Pflanzen in regelmäßigen Abständen kontrollieren und bei trockenem Boden Abhilfe schaffen — dies gilt ganz besonders im ersten Jahr. Achten Sie aber immer darauf, nicht in das andere Extrem zu verfallen, indem Sie es mit der Wassermenge zu gut meinen.

Dadurch, dass Clematis überreich blühen, benötigen sie außerdem zusätzliche Nährstoffe in ausreichender Menge, die in zwei Gaben ausgebracht werden. Die erste Düngung sollte zu Austriebsbeginn Anfang März erfolgen — hier eignen sich entweder Hornspäne oder auch andere Universaldünger. Konnten Sie bei der Pflanzung nicht auf alle Ansprüche der Pflanzen eingehen, sollten Sie besser auf kaliumbetonte Dünger zurückgreifen, denn diese machen die Pflanzen widerstandsfähiger gegen schädigende Einflüsse. Steht die Clematis später in schönster Blüte, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die zweite Düngergabe auszubringen — die Menge des Düngers sollte zu diesem Zeitpunkt jedoch halbiert werden.

Clematis schneiden

Clematis-Trieb
  • je nach Art und Sorte z.T. große Unterschiede
  • 3 Schnittklassen
  • Blütezeit gibt Auskunft über Schnittklasse

Je nach Art und Sorte unterscheiden sich die Schnittmaßnahmen bei Clematis z.T. erheblich. Daher sollten Sie sich zuvor sicher sein, um welche Clematis–Art es sich in Ihrem Fall handelt. Anhand des Blütezeitpunktes werden 3 Schnittklassen unterschieden.

Aufbauschnitt (gilt für jede Art von Clematis)

  • im Jahr der Pflanzung (November/Dezember)
  • Ziel: gute Verzweigung, stabiler Aufbau, mehr Halt
  • auf lange Sicht gesündere Pflanze
  • Clematis auf ca. 20 cm über dem Boden zurückschneiden
  • Contra: weniger üppige Blüte im folgenden Jahr

Schnittgruppe 1

  • alle frühblühenden Clematis (Mai/Juni)
  • kein/wenig Schnitt
  • Schnitt nur, wenn Pflanze umzustürzen droht
  • Schnitt direkt nach der Blüte (Mai/Juni)
  • bilden im laufenden Jahr nach der Blüte neue Knospen
  • bei falschem Schnitt, keine Blüte im neuen Jahr
  • Ausnahme: sehr alte Pflanzen vertragen auch einmaligen, kräftigen Rückschnitt

Schnittgruppe 2

  • alle großblumigen Hybriden
  • Arten, die Anfang Juni blühen und Nachblüte Juli/August haben
  • moderater Schnitt
  • im Spätherbst auf max. 1/2 Trieblänge zurückschneiden
  • sollten alle paar Jahre kräftig verjüngt werden (Nov./Dez.)

Schnittgruppe 3

  • Arten, die im Juni/Juli blühen
  • besonders C. viticella, C. texensis, C. Hybride 'Jackmannii'
  • im Spätherbst auf ca. 20 cm über dem Boden zurückschneiden

Sollten Ihre Clematis mit der Zeit blühfaul werden oder nur noch jedes zweite Jahr zur Blüte kommen, hilft ein kräftiger Rückschnitt. Die Pflanzen treiben in der Regel im Folgejahr wieder ohne Probleme aus!

Clematis im Winter

Clematis im Winter
  • bis auf wenige Ausnahmen winterhart
  • Clematis florida nur mit Winterschutz
  • mehr Probleme durch Winternässe

Aufgrund ihrer natürlichen Heimat, am Fuße des chinesischen Himalaya–Gebirges, sind Clematis rauere Witterungsbedingungen gewohnt und bis auf sehr wenige Ausnahmen auch in unseren Breiten sehr gut winterhart. Einzig Clematis florida benötigt unbedingt einen Winterschutz! Zu empfehlen ist ein solcher allerdings auch für Clematis texensis. Andere Arten wie C. alpina oder C. macropetala haben weniger mit der Kälte Probleme, als mit der winterlichen Nässe. Aus diesem Grund sollte bereits bei der Pflanzung auf eine gute Drainfähigkeit des Untergrundes geachtet werden!

Bei Clematis, die in Pflanzkästen stehen, muss der Wurzelballen gegen das Einfrieren geschützt werden. Am besten nutzen Sie hier einen textilen Winterschutz, z.B. aus Vlies oder Sackleinen, den Sie von Außen um den Kübel wickeln.

Schädlinge/Krankheiten an Clematis

Schnecke
  • bis auf wenige Ausnahmen winterhart
  • Clematis florida nur mit Winterschutz
  • mehr Probleme durch Winternässe

Wie bei vielen Pflanzen, muss auch bei den Clematis auf einen Befall mit Schädlingen und Krankheiten geachtet werden. Doch nicht alle Schadorganismen sind gleich schwerwiegend für Ihre Pflanzen. Die beiden größten Bedrohungen, sowie Empfehlungen zur Vermeidung und Bekämpfung, finden Sie nachfolgend.

Clematiswelke
Die bedeutendste Krankheit an Clematis ist die Clematiswelke. Hervorgerufen wird diese durch einen Pilz, der die Leitungsbahnen verstopft und in der Folge ganze Triebe zum Welken bringt. Im schlimmsten Falle führt die Welkekrankheit zum Absterben der gesamten Pflanze. Durch die Verwendung von Arten, die weniger anfällig für diese Pilzerkrankung sind, können Sie bereits im Vorfeld das Risiko minimieren.

Doch auch dann sollten Sie sich unbedingt folgende Tipps zur Vorbeugung zu Herzen nehmen!

  • Clematis so tief einpflanzen, dass 1 – 2 Augenpaare unterhalb der Erde liegen
  • Standortbedingungen erfüllen
  • geeignete Rankhilfen verwenden und Pflanzen gut an ihnen fixieren
  • regelmäßige Wasser– und Nährstoffgaben
  • kein Wasser auf das Laub!
  • durch Beschattung für kühlen Wurzelbereich sorgen
  • altes Laub im Frühjahr entfernen
  • braune Blätter kontinuierlich entfernen
  • verletzte Triebe sauber ausschneiden
  • geeignete Schnittmaßnahmen durchführen

Haben all diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht, sollten die betroffenen Clematis bis kurz über den Boden zurückgeschnitten werden. Das anfallende Schnittgut darf in diesem Falle unter keinen Umständen auf dem Kompost entsorgt werden! Im nächsten Jahr werden die Pflanzen aus den unterirdischen Augenpaaren wieder austreiben.

Schnecken
Schnecken stellen auch für Clematis den Fressfeind Nummer eins dar. Abhilfe schafft hier das Absammeln oder auch das Ausbringen von Schneckenkorn.

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