Search Warenkorb Anmelden Mein Konto Burgermenu Wunschzettel Close Small GP_Navi_Neuheiten GP_Navi_Ratgeber GP_Navi_Sale GP_Navi_Inspiration GP_edit Neu Sale Pötschke Benefits GP Heart ADS GP Share ADS GP Social FB GP Social Mail GP Social SMS GP Social WhatsApp Produktinformation Lieferung Pflegetipps Bewertung GP_Download GP_Filter GP_Heart Orange Border GP_Checkmark_s Pflanzenbestellung Service Bestellschein Pötschke Benefit Blume Facebook Instagram Youtube Pinterest Truck

Bitte melden Sie sich an, um den Wunschzettel nutzen zu können

Jetzt anmelden
Feige

Feigen-Ratgeber

Pflanz- und Pflegetipps vom Profi

Basisinfos für Gärtner

Botanischer Name: Ficus carica

Familie: Maulbeergewächse (Moraceae)

Licht: sonnig bis halbschattig

Boden: lehmig-humos, kalkhaltig, feucht, gut durchlässig

Hier fühlen sich Feigenbäume wohl

Feigen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort, wenn möglich mit dem Schutz einer Mauer oder Hauswand. Der Boden sollte lehmig-humos, kalkhaltig, feucht, aber jedoch gut durchlässig sein. Es ist vorteilhaft, ihn mit verrottetem Kompost zu mischen.

Die Bayernfeige Violetta® ist nahezu überall frosthart und daher sogar ausgepflanzt mit Winterschutz leicht zu kultivieren. Ihr Platzbedarf beträgt 2–3 m². Dabei sollte der Wurzelballen circa 5–10 cm mit Erde bedeckt werden, denn das schützt ihn vor dem Austrocknen und vor Kälte.

Auch als Kübelpflanze sind speziell niedrig wachsende Sorten der Feige geeignet. Es muss allerdings auf eine gute Wasser- und Düngerversorgung geachtet werden. Denn bei Nährstoff- und Wassermangel, aber auch bei überhitzter Erde im Kübel, werden die Früchte abgeworfen. Deshalb sollte man den Topf vor zu großer Hitze mit einem Übertopf oder einer Schilfmatte schützen oder im Garten in die Erde versenken. Ein sehr großer Kübel und gute Blumenerde, eventuell mit Kompost gemischt, sind wichtig.

Pflegetipps für Feigenbäume

Die Düngung von Feigen erfolgt jährlich im Frühjahr mit einem nicht zu stickstoffreichen, kaliumbetonten Volldünger, der im Wurzelbereich breit verteilt wird. Kübelpflanzen können auch mit einem Flüssigdünger gedüngt werden.

Feigen werden in der Regel strauchförmig gezogen. Eine buschartige Erziehung erleichtert die Pflege und Erntearbeit. Jüngere Pflanzen stutzt man mehrmals, um eine gute Verzweigung zu erreichen. Später sollte man dann nur noch wenig schneiden und hauptsächlich abgetragene, sich kreuzende oder abgestorbene Triebe entfernen.

Sollte ein Rück- oder Formschnitt nötig werden, erfolgt dieser gleich nach der Ernte. Später sollten die Triebspitzen nicht mehr gekürzt werden, denn im letzten Drittel der jungen Triebe sind bereits die Fruchtansätze für die nächste Sommerernte angelegt.

Azet®  Beeren- und Obst-Dünger, 1 kg
Neudorff Azet® Beeren- und Obst-Dünger, 1 kg
6,99 €
nicht bestellbar

Violetta® ist gut frosthart, wenn sie an einem günstigen Standort ausgepflanzt und mit Vlies eingepackt worden ist.

Dicht an eine Mauer oder Hauswand geschmiegt und vor kalten Winden geschützt, haben die Feigenbäume die besten Überlebenschancen. Vorteilhaft wäre auch eine dicke Mulchschicht aus Laub, Stroh oder Häckseln über dem Wurzelbereich. Grundsätzlich sollten laut Züchterangaben nur ältere und mindestens dreijährige Pflanzen ausgepflanzt werden. Junge Exemplare sollten besser in einem Kübel im Keller oder an einem anderen frostfreien Standort überwintert werden.

Ganzjährig im Kübel wachsende Feigen sollten immer an einem kühlen und hellen Standort überwintert werden. Steht ein solcher Platz nicht zur Verfügung, können sie auch dunkel überwintert werden, da ihre Blätter im Winter abfallen. Temperaturen von 2–5 °C sind ideal.

Um die Pflanzen nicht zu sehr zu strapazieren, empfiehlt es sich, sie möglichst spät einzuräumen und möglichst früh wieder auszuräumen. Von einem Vortreiben in Wohnräumen ist abzuraten, da ansonsten ein großer Teil der Früchte für die Sommerernte abfallen würde.

Feigen
Süße Feigen passen toll zu salzigem Käse oder anderen herzhaften Snacks

Feigen ernten und lagern

Die Haupterntezeit beginnt meistens im Juli. Auch nach der ersten Ernte entwickelt sich mit jedem weiteren Blatt eine neue Frucht. Die zweite Ernte erfolgt dann von Oktober bis November, je nach Klima und Witterung. Es wird aber meist nur noch ein kleiner Teil der Früchte reif. Grundsätzlich sollte man immer nur reife Früchte ernten. Sie werden gepflückt, wenn sie sich unter leichtem Fingerdruck vom Zweig lösen lassen.

Nicht ausgereifte Früchte lässt man im Herbst am Feigenbaum hängen. Kleine Früchte (bis circa daumengroß) reifen bei trockener, kalter Überwinterung im nächsten Jahr oft noch aus. Größere Früchte können aufgrund ihres höheren Wassergehaltes eventuell Frostschäden erleiden. Diese trennt man dann im Frühjahr ab.

Frisch geerntete Feigen halten sich im Kühlschrank 1–2 Tage. Besser frisch verzehren.

Hier gibt's mehr

Nach oben