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Narzissen-Ratgeber

Narzisse Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Narcissus in Arten und Sorten

Familie

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)


Sie sind das absolute Frühlingssymbol in unseren Gärten – Narzissen. Die Pflanzen werden wie auch Tulpen oder Krokusse zu den Zwiebelgewächsen gezählt. Doch anders als viele Garten-Tulpen vermehren sich Narzissen mit den Jahren durch die Bildung von Tochterzwiebeln selbstständig und blühen zuverlässig Jahr für Jahr - so entstehen nach einiger Zeit dichte Gruppen, deren Blüten in der Zeit von Februar bis Anfang Mai (je nach Art bzw. Sorte) schon von Weitem in Weiß, Gelb oder Orange leuchten. Mit Wuchshöhen zwischen 10 cm und 60 cm bleiben Osterglocken in der Regel sehr standfest und lassen sich daher vielseitig einsetzen. Doch so schön Osterglocken auch sind, vergessen Sie nie, dass alle Teile dieser Pflanzen giftig sind und der Pflanzensaft bei empfindlichen Menschen zu Hautirritationen führen kann.

Heute kennt man viele tausend Sorten von Narzissen, eingeteilt je nach Blütenform und botanischer Herkunft in 12 Klassen. Wobei die Gelbe Trompetennarzisse in unseren Breitengraden zweifelsohne die bekannteste und wohl auch beliebteste ist. In Anlehnung an ihre Blütezeit und Blütenform wird sie umgangssprachlich häufig auch Osterglocke genannt. Neben den typisch leuchtendgelben Blüten gibt es mittlerweile auch Sorten mit weißen oder blassgelben Blütenhüllblättern sowie orangen, rosa und roten Kronen.

Tipp: Alle Narzissen eignen sich wunderbar als Schnittblume für die Vase. Wer sie aber zusammen mit anderen Blumen kombinieren möchte, sollte berücksichtigen, dass sie einen milchigen Saft absondern, der den anderen Pflanzen schadet. Sie halten länger, wenn man sie zunächst einige Stunden lang in lauwarmes und anschließend über Nacht in frisches, kaltes Wasser stellt. Danach können sie auch mit anderen Blumen zusammen in die Vase.

Die 12 Narzissen-Klassen

Es gibt ca. 85 verschiedene Arten von Narzissen - plus minus ein paar Dutzend. Das die Anzahl der vorhandenen Arten nicht so genau benannt werden kann, liegt an den vielen Kreuzungen, die im Laufe der Geschichte entstanden sind und die botanisch gesehen noch nicht auf ihre Genetik untersucht wurden. Damit die große Auswahl an Narzissen und Osterglocken aber dennoch übersichtlich bleibt, wurden die vielen Arten und Sorten in Klassen unterteilt, die bestimmte Gemeinsamkeiten wie z.B. die Blütenform abbilden.

Klasse Klassenbezeichnung
1 Trompeten-Narzissen
2 Schalen-Narzissen
3 kleinkronige Narzissen
4 gefüllte Narzissen
5 Engelstränen-Narzissen
6 Alpenveilchen-Narzissen
7 Jonquillen
8 Tazetten
9 Dichter-Narzissen
10 Wildarten
11 Split-Corona-Narzissen
12 Sonstige Narzissen

Wo kommen die Narzissen eigentlich her?

Die Narzissen haben ihren natürlichen Ursprung in Südwesteuropa und Nordwestafrika, wobei die einzelnen Arten ausschließlich in stark begrenzten Gebieten auftreten. Einzig die wilde Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus) ist nahezu in ganz Westeuropa und somit auch in Deutschland heimisch, doch ihre Bestände schrumpften in der Vergangenheit durch die intensive Bewirtschaftung ihres Lebensraumes stetig. Heute kann man die wilden Osterglocken zu ihrer Blütezeit jedoch wieder an einigen Orten bewundern. So begegnen Ihnen die wildwachsenden Narzissen z.B. bei einer Wanderung durch die Eifel (Monschau oder Hellenthal) oder rund um den französischen Ort Geradmer, dessen wunderschöne Narzissenwiesen längst kein Geheimtipp mehr sind. Doch nicht nur die Osterglocken zählen bei uns zu den heimischen Narzissen, denn mit der Stern- und der Dichter-Narzisse lassen sich noch zwei weitere Arten in der Natur finden.

Narzissen - von wegen Langweilig

Ob im eigenen Garten mitten im Rasen oder den Beeten oder in städtischen Parks und Mittelstreifen von Hauptverkehrsstraßen - wenn ihre Zeit gekommen ist, entdecken wir allerorts die Narzissen und Osterglocken, die mit ihren frischen Farben den nahenden Frühling verkünden. Als absolut unkomplizierte Vertreter der Zwiebelgewächse machen es uns die Narzissen auch wirklich leicht immer neue Einsatzbereiche und Verwendungsmöglichkeiten für sie zu finden.

Als einfache Gartenpflanzen, in Pflanzgefäßen ja sogar als Zimmerpflanzen - Narzissen machen überall eine gute Figur. Ganz besonders frühlingshaft wird es, wenn Sie die Osterglocken mit anderen frühblühenden Zwiebeln wie Krokussen, Hyazinthen oder Tulpen kombinieren oder ihnen früh blühende Stauden wie z.B. Lenzrosen als Partner zur Seite stellen. Pflanzen Sie die Narzissen-Zwiebeln dagegen ganz einfach in Rasenflächen so verwildern sie mit der Zeit und bilden jedes Jahr größere Bestände, die einem wahren Blütenmeer gleichen. Doch vergessen Sie nicht sowohl frühe Narzissen als auch spät blühenden Sorten zu setzen, denn nur so können Sie die lange Blütezeit der Osterglocken von Februar bis in den Mai hinein auch richtig genießen.

Narzissen pflanzen (setzen) - Tipps und Tricks

Der ideale Standort von Narzissen ist ein durchlässiger, nährstoffreicher Gartenboden in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Schwere und lehmige Böden, die zu Staunässe neigen werden dagegen weniger gut vertragen und können zu Entwicklungsstörungen führen. Narzissen sind hier jedoch längst nicht so anfällig wie andere Zwiebelpflanzen.

Damit das kommende Frühjahr auch möglichst blütenreich ausfällt, sollten Sie Ihre Narzissen schon im Spätsommer oder Herbst pflanzen. Orientieren Sie sich für die richtige Pflanztiefe am besten an einer Faustregel. Diese besagt, dass das Pflanzloch etwa eineinhalb Mal so tief sein sollte wie die Zwiebel hoch ist und der Abstand zwischen den einzelnen Zwiebeln nicht geringer als 12 cm sein darf. In der Regel entspricht dies ungefähr einer Tiefe von ca. 10 - 20 cm. Vor dem Pflanzen der Narzissen lockern Sie den Boden spatentief. Bei schweren, feuchten sowie stark lehmhaltigen Böden müssen Sie immer für einen ausreichenden Wasserabzug sorgen. Um diesen zu erreichen, geben Sie zuunterst in das Pflanzloch eine Schicht Kies oder Tonscherben als Drainage, darüber etwas Sand und lockere Erde. Erst danach legen Sie die Blumenzwiebeln in das Pflanzloch, verfüllen es und gießen die Narzissen gut an.

Narzissen-Pflege - so geht es richtig

Narzissen sind sehr pflegeleicht und können jahrelang an der Stelle im Boden bleiben, an der Sie sie eingesetzt haben. Und das bis auf wenige Ausnahmen auch ganz ohne Winterschutz. Lediglich die Jonquilla-, Tazetta- und die Triandrus-Narzissen sind ein wenig empfindlicher und benötigen einen leichten Winterschutz. In Töpfe oder Kästen gepflanzte Narzissen stellen Sie den Winter über besser an einen kühlen sowie geschützten Platz, bis sich im zeitigen Frühjahr die ersten Blätter zeigen.

In Zeiten mit extremer Trockenheit sollten Sie auch die Stellen, an denen die Narzissen-Zwiebeln im Boden schlummern durchdringend wässern, denn zu trockene Böden über einen langen Zeitraum vertragen die Pflanzen nicht. Gleich nach der Blüte werden die Blütenstände entfernt, denn so vergeuden die Pflanzen keine Kraft bei der Samenbildung. Das Laub jedoch bleibt noch solange stehen, bis sich die Blätter gelb färben - so werden die Nährstoffe aus ihnen wieder in der Zwiebel eingelagert und die Narzissen kommen gut durch die Ruhezeit.

Zur Stärkung freuen sich die Narzissen im Frühjahr nach der Blüte über einen entsprechenden Volldünger mit wenig Phosphat - z.B. Pflanzenfutter für Blumenzwiebeln. Sollte es nach einigen Jahren zu immer weniger Blütenfülle kommen, dann können Sie die Zwiebeln einfach aus dem Boden holen und die neu gebildeten Tochterzwiebeln von der Mutterpflanze abtrennen und wieder mit genügend Abstand in die Erde setzen. Wenn Sie Ihren Narzissen etwas Gutes tun möchten, sollte der Boden am alten beziehungsweise auch am neuen Standort mit Kompost angereichert und aufgebessert werden, denn Narzissen lieben nährstoffreiche Böden mit einem hohen Humusgehalt. Nach dem Pflanzen das Gießen nicht vergessen. Dieser Vorgang empfiehlt sich im Durchschnitt alle 3–4 Jahre. So verjüngen Sie ältere Bestände und sorgen für frische Blüten im nächsten Jahr.

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