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Lagerstroemie

Lagerstroemien oder IndianerFlieder®-Ratgeber

Pflanz- und Pflegetipps vom Profi

Basisinfos für Gärtner

Botanischer Name: Lagerstroemia in Arten und Sorten

Familie: Weiderichgewächse (Lythraceae)

Licht: sonnig

Boden: locker, gut wasserdurchlässig, nährstoffreich

Lagerstroemien, auch als Kreppmyrten bekannt, kennen viele von uns aus dem Urlaub im sonnigen Süden. Sie entstammen meist der Art Lagerstroemia indica und besitzen eine für unsere Breitengrade nur unzureichende Winterhärte.

Die neuen Sorten der IndianerFlieder® aus der Züchtungsreihe Summer Charm® zeichnen sich dagegen dadurch aus, dass sie auch in unseren Breiten winterhart sind. Zudem sind die robusten Sträucher wenig anfällig gegen Echten Mehltau.

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Die neuen Sorten der IndianerFlieder® sind in unseren Gegenden winterhart und weniger anfällig gegen Echten Mehltau

Lagerstroemien pflanzen - so geht's

Damit der IndianerFlieder® vor dem Winter sicher einwurzeln kann, empfiehlt sich eine Pflanzung im Frühjahr. Setzen Sie die Pflanze 5–10 cm tiefer als sie vorher im Topf gestanden hat. Auf diese Weise ist sie besser vor Frost geschützt und kann sich bei einem eventuellen Frostschaden aus der Wurzel regenerieren.

Das Pflanzloch sollte großzügig ausgehoben und mit frischer Erde aufgefüllt werden. Gleichzeitig kann man auch einen organischen Dünger mit einarbeiten, zum Beispiel Hornspäne.

Für Kübelpflanzen empfiehlt sich eine gute Blumen- oder Kübelpflanzenerde und ein Langzeitdünger.

Der Standort sollte sonnig und warm sein, ideal ist eine Süd- oder Westlage. IndianerFlieder® lieben Hitze und einen warmen Boden. Der Gartenboden selbst sollte locker, gut wasserdurchlässig und nährstoffreich sein. Vermeiden Sie Böden mit extrem hohen Kalkgehalten.

Pflegetipps für IndianerFlieder®

IndianerFlieder® haben einen nur mäßigen Nährstoffbedarf. Ein Volldünger sichert eine gute Ernährung und deckt ihren Bedarf ab. Eine Düngung bis in den Herbst hinein ist aus gärtnerischer Sicht jedoch nicht zu empfehlen, da die Triebe sonst nicht ausreifen können und anfälliger für Frostschäden werden. Grundsätzlich gilt, dass Sonne und Wärme wichtiger für die Blütenbildung sind als eine übermäßige Düngung.

Meist sind die Pflanzen nur in den ersten Jahren auf eine Zusatzbewässerung angewiesen. Kurzfristige Trockenheit wird allgemein vertragen, Staunässe im Wurzelbereich dagegen nicht.

Um kräftige und mehrstämmige Sträucher heranzuziehen, schneidet man junge Pflanzen in den ersten Jahren wiederholt bodeneben zurück. Der optimale Zeitpunkt für diese Schnittmaßnahme ist das Frühjahr (März). Ab dem dritten beziehungsweise vierten Standjahr werden IndianerFlieder® nur noch dann stark zurückgeschnitten, wenn sie ihre kompakte Wuchsform beibehalten sollen. Dabei werden die neuen Jahrestriebe, an deren Enden sich die Blüten bilden, bis auf wenige Knospen zurückgeschnitten.

Achtung: Wenn Sie gar nicht oder nur die verblühten Blütenstände herausschneiden, kann die Kreppmyrte eine Höhe von 3 – 4 Metern erreichen! Allerdings nimmt im Gegenzug die Blütenfülle und -größe ab.

Im ersten Winter empfiehlt es sich, die junge und frisch gepflanzte Pflanze zu schützen. Die Pflanzscheibe können Sie zum Beispiel mit Tannenzweigen abdecken und die Pflanze selbst mit einem Winterschutz-Vlies. In den Folgejahren sind diese Maßnahmen nicht mehr notwendig.

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