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Gartenarbeiten im August

Zeit zum Pflanzen, Düngen und Schneiden

Nur faul in der Sonne zu liegen, kommt für passionierte Gartenbesitzer im Sommer nicht in Frage. Auch im August gibt es in der grünen Oase nämlich wieder viel zu tun. Doch wer tagsüber der Gartenarbeit seine Aufmerksamkeit widmet, hat sich abends die Entspannung redlich verdient. Lassen Sie arbeitsreiche Gartentage daher am besten bei einem guten Essen und leckeren Getränken an Ihrem Lieblingsplatz im Garten ausklingen. Und wenn Sie Ihren Blick dann schweifen lassen, hat sich die Mühe ganz sicher gelohnt!

Müde Schwertlilien nach der Blüte teilen

Wenn Schwertlilien schon einige Jahre an der gleichen Stelle wachsen, werden sie häufig faul. Ihre Blütenpracht nimmt von Jahr zu Jahr immer weiter ab, bis nur noch grüne Halme in die Höhe ragen. Doch wenn Sie die müden Pflanzen jetzt teilen, wecken Sie ihre Lebensgeister und können sich im nächsten Jahr wieder über viele wunderschöne Blüten freuen. Beim Teilen von Schwertlilien sollten Sie übrigens auf den Spaten verzichten. Besser geht es mit einer Grabegabel und einem scharfen Messer. Nachdem Sie die Pflanzen aus der Erde geholt haben, schneiden Sie mit dem Messer die frischen Seitentriebe ab, die sich in den äußeren Bereichen gebildet haben. Wichtig ist, dass Sie nur Stücke auswählen, die oberhalb ein schönes Blattwerk und unterhalb reichlich Wurzeln haben. Anschließend pflanzen Sie die Stücke flach an ihren Platz im Beet. Achtung: 1/3 der Rhizome sollten nach der Pflanzung noch aus der Erde schauen!

Beste Pflanzzeit für Erdbeeren

Die beste Zeit, um junge Erdbeeren zu pflanzen, sind die Monate August und September. Wenn Sie die neuen Pflanzen jetzt in die Erde bringen, wurzeln sie vor dem Winter noch gut ein. Im nächsten Jahr haben sie dann einen Vorsprung und entwickeln schon reichlich Früchte — wogegen im Frühjahr gepflanzte Erdbeeren nur vereinzelt erste "Beeren" ansetzen. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass das Herz der jungen Erdbeerstauden frei bleibt. Sie sollten sie deshalb nicht zu tief und nicht zu hoch pflanzen.

Herbst-/Wintergemüse pflanzen oder aussäen

Spät fruchtendes Gemüse, also Pflanzen, die noch vor dem ersten Frost ausreifen, sollte jetzt gepflanzt oder gesät werden. Wie wäre es zum Beispiel mit Mangold, Radieschen, Endiviensalat, Kohlrabi, Grünkohl oder Feldsalat? Klingt lecker? Dann legen Sie jetzt die Grundlagen!

Lavendel nach der Blüte schneiden

Bis Mitte des Monats sollten Sie Ihre Lavendelbüsche schneiden. Damit die Pflanzen nicht mit den Jahren immer weiter verholzen und irgendwann auseinanderbrechen, ist dieser Pflegeschnitt nach der Blüte unbedingt notwendig. Und wer sich jetzt Sorgen macht, dass unschöne Lücken im Beet entstehen, den können wir beruhigen. Schon nach einigen Wochen treiben die Pflanzen wieder neu aus und fügen sich frisch frisiert und kompakt in Ihre Pflanzung ein.

Stauden bis auf Ausnahmen nicht mehr schneiden

Da bei den meisten Stauden, die jetzt noch zurückgeschnitten werden könnten, keine weitere Blüte mehr zu erwarten ist, sollten Sie sich diese Mühe lieber sparen. Die Pflanzen werden es Ihnen sogar danken! Gerade jetzt sind sie nämlich besonders auf viel grüne Blattmasse angewiesen. Damit sie im nächsten Frühjahr genug Kraft zum neuen Austrieb haben, müssen sie jetzt Energie in ihren Wurzeln speichern — und die bekommen sie nur über die Fotosynthese, die ausschließlich über grüne Pflanzenteile funktioniert. Je mehr Grün, desto mehr Energie kann also eingelagert werden. Und auch die Fruchtstände der Stauden sollten nun nicht mehr geschnitten werden. Mit Ausnahme von stark versamenden Pflanzen natürlich. Sie dienen vielen Gartenbewohnern später im Jahr als willkommene Futterquelle und geben dem Garten auch im Winter eine Struktur.

Frühe Taglilien-Sorten zurückschneiden und sich über frisches Grün freuen

Auch wenn sich beim Schneiden von Taglilien die Geister scheiden — wir sind überzeugt davon, dass gerade die frühblühenden Sorten davon profitieren. Dafür einfach die ganze Pflanze nach der Blütezeit ca. 15 cm oberhalb des Bodens abschneiden. Dann können Sie sich schon nach ungefähr 3 Wochen über frisch-grüne neue Halme freuen. So werden die Taglilien nicht unansehnlich, sondern schmücken das Beet auch weiterhin mit ihrem grasähnlichen Laub.

Frischekur für freigewordene Beete

Eine Gründüngung z.B. mit Phacelia macht müde Böden wieder munter. Haben Sie also bereits einige leere Beete in Ihrem Garten, auf denen Sie keine weiteren Kulturen geplant haben, können Sie jetzt Gründüngungspflanzen aussäen. Gerade Phacelia reichert den ausgelaugten Boden wieder mit Nährstoffen an, lockert ihn mit ihren Wurzeln und kann so der gefürchteten Bodenmüdigkeit entgegen wirken. Davon mal abgesehen gehört sie außerdem zu den wichtigsten Nahrungspflanzen für Bienen, Schmetterlinge und Co. Ihre wunderschönen, helllila Blüten produzieren für die nützlichen Garteninsekten nämlich bis zum ersten Frost leckeren Nektar. Danach brauchen Sie die Fläche nur einmal zu mähen. Das Schnittgut bleibt bis zum Frühjahr liegen und darf langsam zu Humus zerfallen. Eventuelle Reste der Mulchschicht können Sie im nächsten Jahr einfach untergraben.

Letzte Stickstoffdüngung für beanspruchte Rasenflächen

Im August sollte besonders mitgenommener Rasen ein letztes Mal mit einem Dünger versorgt werden, der auch Stickstoff enthält. Am besten sind spezielle Rasendünger, die ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Stickstoff und Kalium haben. Stickstoff lässt müde Gräser wieder wachsen und Kalium gibt ihnen die nötige Widerstandsfähigkeit gegen weitere Trockenheit. Mit der Sommerdüngung helfen Sie Ihrem Rasen nach der wochenlangen Beanspruchung auf die Sprünge.

Hohe Herbststauden freuen sich über eine Stütze

Gerade hochwachsende Spätsommerblüher wie Herbstanemonen oder -astern brauchen ein wenig Unterstützung, damit sie bei den kommenden Regenfällen und eventuellen Herbststürmen nicht einknicken. Am besten eignen sich dafür spezielle Staudenringe. Einfach neben den Pflanzen in die Erde stecken (Vorsicht Wurzeln!) und Anemone und Co. durch den Ring leiten. Schon können sie sich zu allen Seiten anlehnen und überstehen widriges Herbstwetter nahezu unbeschadet.

Reife Gurken rechtzeitig ernten

Wenn die Früchte von Gurkenpflanzen nach und nach erntereif werden, ist es wichtig, dass sie nicht zu lange an der Pflanze hängen bleiben. Schauen Sie am besten alle 2 - 3 Tage bei den Gurken nach dem Rechten und "befreien" Sie sie von ihrer Last. Sind Sie zu spät dran, werfen die Pflanzen nämlich Blüten und junge Früchte einfach ab — und würden Sie so um Ihre schöne Ernte bringen.



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