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Kraut- und Knollenfäule

Profi-Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung

Basisinfo für Gärtner

Botanischer Name: Phytophthora infestans

Abteilung: Eipilze (Peronosporomycetes)

Erreger: Pilzlicher Erreger

Auftreten: an Kartoffeln, Tomaten; besonders bei feucht-warmer Witterung

Verbreitung: Wind, Bewässerung, Regen

Ein Erreger zwei Krankheiten

Die Kraut- und Knollenfäule wird durch den gleichen pilzlichen Erreger verursacht, der auch für die Kraut- und Braunfäule bei Tomaten verantwortlich ist. Alles Wissenswerte um den Pilz und die Bekämpfung finden Sie daher unter unserem Ratgeber "Kraut- und Braunfäule".

Die Besonderheiten bei Kartoffeln haben wir dagegen in diesem Artikel aufgeführt.

Besonderheiten zur Knollenfäule an Kartoffeln

Im Allgemeinen scheinen frühreifende Sorten weniger anfälliger zu sein als spätreifende Kartoffeln – dies sollten Sie bei Ihrer Sortenwahl unter Umständen mit berücksichtigen.

Ein Vorkeimen der Kartoffeln begünstigt ein besseres Auflaufen der Pflanzen und eine schnellere Jugendentwicklung. Außerdem lassen sich durch die Vorkeimung alle bereits infizierten Knollen frühzeitig vor der Pflanzung aussortieren.

Auch durch ein Anhäufeln der Kartoffelpflanzen kann das Infektionsrisiko gesenkt werden. Denn die zuoberst liegenden Kartoffeln werden immer zuerst befallen. Je höher die über ihnen liegende Erdschicht ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Befalls.

Reife Knollen sollten nur bei trockener Witterung und abgetrocknetem Boden geerntet werden.

Da der Erreger in den Knollen überwintert, sollten diese nach der Ernte vollständig aus dem Boden entfernt werden.

Natürlich dürfen auch keine befallenen Knollen ins Lager geräumt werden, da diese die gesamte Ernte zerstören können. Wer sich nicht sicher ist, lagert seine Kartoffeln einige Wochen zwischen und sortiert sie anschließend aus.

Es wird empfohlen, eine Fruchtfolge einzuhalten und Kartoffeln frühestens alle 3–4 Jahre wieder auf dem gleichen Beet anzubauen.

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