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Heide-Ratgeber

Heide Pflanz- und Pflegeanleitung

Botanischer Name

Calluna vulgaris und Erica carnea

Familie

Heidekrautgewächse (Ericaceae)

Heide lässt sich grundsätzlich in zwei verschiedene Gattungen einteilen. Von der Sommer- oder Besenheide (Calluna vulgaris) gibt es nur eine Art mit sehr vielen Sorten. Auch die relativ neue und langanhaltend blühende Gruppe der Knospenblüher gehört zu den Sommer- beziehungsweise Besenheiden. Unsere Winter- und Schneeheide (Erica carnea) gehört in die Gattung Erica, die mit über 600 verschiedenen Arten vertreten ist.

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Der ideale Standort für Heide

Ein vollsonniger Standort ist eine entscheidende Voraussetzung für gesundes Wachstum und Reichblütigkeit. Heidekräuter gedeihen im Garten am besten auf einem Gemisch aus Kompost, Rindenhumus, Sand und dem jeweils vorhandenen Boden. Die Mischung sollte kalk- und nährstoffarm sein. Bedenken Sie darüber hinaus, dass Heidepflanzen genau wie Rhododendren zur guten Entwicklung saure Böden (pH-Wert ca. 5,0) brauchen. Eine Ausnahme bildet die Winter- beziehungsweise Schneeheide, die in jedem normalen Gartenboden wächst. Sie ist kalkverträglicher und benötigt etwas mehr Nährstoffe.

Eine gewissenhafte Bodenvorbereitung ist also Pflicht! Hierzu arbeiten Sie am besten 50 - 60 g/m² eines organischen Volldüngers, wie z. B. Pflanzenfutter für den Ziergarten, gründlich in den Boden ein. Auf besonders schweren und nährstoffhaltigen Böden wurde früher eine circa 20 cm starke Schicht feuchter Torf aufgebracht. Allerdings raten wir von der Verwendung von Torf entschieden ab. Zum Schutz des über Jahrmillionen gewachsenen Lebensraumes Moor gibt es genug geeignete Alternativstoffe, die sich gut als Torfersatz eignen. Rindenkompost oder Holzfasern sind ein direkter Ersatz. Nicht ganz so ideal aber auch noch akzeptabel sind Rindenhumus, Sand, Laub- oder Nadelerde.

Gärtner Pötschke

Achten Sie beim Heide pflanzen auf den richtigen Pflanzabstand

Für den richtigen Abstand beim Pflanzen können Sie sich als Faustwert ca. 30 bis 35 cm merken. Nur besonders stark wachsende Calluna-Sorten brauchen etwas mehr Platz. Für die Bepflanzung von Kästen oder Kübeln setzen Sie die Heidepflanzen einfach so dicht, wie es Ihr Pflanzkonzept vorsieht.

Die Pflege von Heidepflanzen

Grundsätzlich sollten Sie bei allen Heidekrautgewächse sehr vorsichtig mit Dünger sein, da sie besonders salzempfindlich sind. Durch eine zu starke Düngung büßen die Pflanzen ihre Standfestigkeit ein und sie werden anfällig für Pilzkrankheiten. Sollten die Pflanzen aber kümmern, streuen Sie im Mai 20–30 Gramm/m² eines chloridfreien Volldüngers zwischen die Pflanzen (z. B. Pflanzenfutter® für Rhododendron). Wenn Sie lieber ausschließlich organisch düngen, tun Sie Ihren Pflanzen mit Pflanzenfutter für den Ziergarten etwas Gutes - organische Dünger sollten Sie jedoch immer dem Mulch beimischen.

Heidepflanzen schneiden

Winter- und Sommerheide behalten ihren ansprechenden Wuchs nur, wenn man sie jährlich zurückschneidet. So begünstigen Sie außerdem das schnellere Durchtreiben und vermeiden Kahlstellen. Die Schnittführung sollte in diesem Fall unter den letztjährigen Blütentrieben liegen - vermeiden Sie aber unbedingt den Schnitt ins alte Holz! Zum Schnitt werden die Triebe mittels eines Handgriffes gebündelt und mit der Schere gekürzt. Der richtige Schnittzeitpunkt für winterharte Heide ist das Frühjahr. Sommer- und Herbstblüher sollten Sie daher ab Mitte April und Winterblüher ab Mitte Mai schneiden. Nur auf diese Weise bleiben die Pflanzen kompakt und werden mit vielen neuen Blütenanlagen erneut zum Austrieb gelangen.



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