Fuchsie Pflege

Pflanz- und Pflegeanleitung Fuchsie

Botanischer Name

Fuchsia in Arten und Sorten

Familie

Nachtkerzengewächse (Onagraceae)

Winterharte Freilandfuchsien stehen den ursprünglichen Wildformen noch sehr nahe. Ihre Blüten sind meist einfach, zum Teil aber auch gefüllt. Die Pflanzen verhalten sich ähnlich wie Stauden, das heißt, in der Regel frieren ihre oberirdischen Teile zurück. Im Frühjahr, in etwa von April bis Mai, treiben sie dann mit kräftigen Ruten aus dem Wurzelstock wieder aus. Auch Freilandfuchsien blühen in der für Fuchsien normalen Zeit, also von Juli bis zum Frost.

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Pflanzung und Standort

Um die frostempfindlichen Knospen zu schützen, sollte man die Fuchsien etwas tiefer pflanzen als sie vorher standen. Freilandfuchsien bevorzugen einen halbschattigen Standort, gedeihen aber auch noch im Vollschatten. Bei der Wahl des Standortes ist die Gesellschaft mit Stauden oder Kleingehölzen zu empfehlen. Starker Wurzeldruck von Bäumen und größeren Ziergehölzen sollte allerdings vermieden werden, da sie den Fuchsien Nährstoffe und Feuchtigkeit entziehen. Winterharte Freilandfuchsien gedeihen in einem normalen, lockeren sowie humosen Gartenboden sehr gut. Wie so oft sollte auch bei ihnen Staunässe vermieden werden. Aber Vorsicht: Ein im Winter zu trockener Boden kann unter Umständen zu Ausfällen führen. Der pH-Wert sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich (pH-Wert von 5,5 bis 6,5) liegen.

Pflege

Fuchsien im Freiland sollten nur mäßig gedüngt werden. Eine kräftige Düngung – insbesondere mit Stickstoff – lässt die Pflanzen zwar sehr stark wachsen, verhindert aber ihre Blütenbildung. Auch ihre Winterhärte würde auf diese Weise vermindert werden. Vor dem Einpflanzen und im Frühjahr der Folgejahre kann eine Grunddüngung erfolgen, zum Beispiel mit einem ausgeglichenen Volldünger wie Pflanzenfutter® für den Ziergarten. Die erste Nachdüngung sollte bei Beginn der Blüte erfolgen. Sie ist daran zu erkennen, dass aus den Blattachseln an den Triebspitzen Knospen statt Triebe austreten. Für die Nachdüngung kommt am besten ein ausgeglichener, wasserlöslicher Volldünger mit Spurenelementen zur Anwendung, zum Beispiel Pflanzenfutter® flüssig. Bei längerer Trockenheit sollten auch Freilandfuchsien im Beet zusätzlich gegossen werden. Es empfiehlt sich, die Pflanzen morgens zu wässern, damit sie über den Vormittag noch gut abtrocknen können. Pflanzen, deren Boden morgens noch ausreichend feucht ist, benötigen keine zusätzlichen Wassergaben. Fuchsien sind Flachwurzler und wurzeln zum Teil sehr nah an der Erdoberfläche. Daher empfiehlt es sich, die betroffenen Wurzeln vor Sonnenbrand zu schützen. Eine leichte Abdeckung mit Rindenmulch kann da nützlich sein, ebenso eine Unterpflanzung mit immergrünen Bodendeckern.

Überwinterung

Nach den ersten Frösten im Herbst können die Triebe um ein Drittel zurückgeschnitten werden. Theoretisch kann man mit diesem Schnitt auch bis zum Frühjahr warten. Die Pflanzen werden leicht angehäufelt oder mit Rindenhumus, Laub oder Tannenzweigen bedeckt. Im zeitigen Frühjahr wird diese Abdeckung dann wieder entfernt und eventuell erfrorenes Holz zurückgeschnitten. Eine Alternative zu der gerade beschriebenen Abdeckung ist auch das bereits erwähnte Unterpflanzen mit immergrünen Bodendeckern. Während sie im Sommer als Schattenspender agieren, dienen sie hier als Winterschutz für den Wurzelbereich.



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