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9 Duftpflanzen für den Garten

"Dufte" Gartenpflanzen für die Anlage eines Duftgartens

Nirgendwo können wir so gut Luft holen wie in unserem Garten – und das nicht nur sprichwörtlich, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn viele Stauden, Rosen, Ziergehölze, Sommerblumen und Kräuter haben uns vom Frühling bis zum Herbst etwas ganz Besonderes zu bieten, auf das wir nicht verzichten sollen: aromatische Düfte. Ob herrlich romantisch wie Flieder oder frisch-aromatisch wie z.B. die Marokko-Kamille – die Vielfalt ist wirklich beinahe unendlich.

Wie "dufte" soll es sein?

Wichtig bei der Planung eines Duftgartens ist, dass Sie – wie bei allen anderen Pflanzungen auch – darauf achten, dass die Pflanzen in ihren Merkmalen zusammenpassen. Hier geht es genauso um Wuchshöhen, Blattstrukturen und Blütenfarben, wie um die Duftnoten der Pflanzen. Außerdem sollten Sie bei der Anlage Ihres Duftgartens bedenken, dass die verschiedenen Duftpflanzen – je nach Art und Sorte – ihre Aromen mal mehr und mal weniger weit transportieren. Damit Sie später nicht von der Intensität überrascht werden, lassen Sie stark duftenden Pflanzen viel Raum. Eine große Anzahl von Duftpflanzen, die eng gepflanzt wurden, kann nämlich schnell zu viel werden! Sollten Sie also kein Freund von starken Gerüchen sein, streuen Sie pro Beet nur ein paar Duftpflanzen ein und bepflanzen Sie den Rest mit Zierpflanzen, bei denen die Dufteigenschaft nicht im Vordergrund steht.

Gartenfreunde, denen es nicht „dufte" genug sein kann, sollten über die Gestaltung von „Duftecken“ im Garten nachdenken. Bei der Bepflanzung von Duftecken oder auch -nischen sollten Sie ausschließlich Duftpflanzen einsetzen. So konzentrieren sich die Düfte an dieser Stelle und durch die Mischung verschiedener Duftnoten entsteht vielleicht sogar eine ganz neue.

Auch Biene und Co. freuen sich über Duftpflanzen

Übrigens werden auch Hummeln, Bienen und Schmetterlinge von einem Duftgarten angezogen und freuen sich über die stark riechenden Blüten. So holen Sie sich ein weiteres Stück Natur in Ihren Garten! Oder haben Sie nur wenig Platz? Kein Problem, denn auch im Kübel z.B. auf der Terrasse können Sie Ihren eigenen Duftgarten zaubern!

9 Duftpflanzen, die in Ihrem Garten nicht fehlen sollten

Mit diesen Stauden und Gehölzen verwandeln Sie Ihre grüne Gartenoase in ein duftendes Paradies, das Ihrer Nase schmeicheln wird.

Echter Waldmeister (Galium odoratum)
Duft: Der echte Waldmeister verströmt einen leicht süßlichen Honigduft und zieht damit sowohl Mensch als auch Tier magisch an.
Standort: Als Waldpflanze mag der Waldmeister kühle, halbschattige bis schattige Plätze unter höheren Bäumen oder Sträuchern. Dort ist der Boden durch die Wurzeln der umliegenden Gehölze schön locker und das herabfallende Laub sorgt für reichlich Humus. An solchen idealen Orten treiben die Pflanzen gerne Ausläufer, um sich weiter auszubreiten. So wird das Meer aus weißen Blüten und leuchtend grünem, duftendem Laub von Jahr zu Jahr größer.
Tipp: Sollte Ihnen der Waldmeister doch einmal über den Kopf wachsen, ist das kein Problem. Mit einem scharfen Spaten lässt sich das "Zuviel" an Pflanzen ganz leicht abstechen – und wer weiß, vielleicht finden Sie in Ihrem Garten noch eine andere Ecke, die Sie mit Waldmeister aufwerten könnten.

Indianernesseln (Monarda fistulosa)
Duft: Der Duft der Präriegarten-Stauden ist abhängig von ihrer Art. Bei den meisten Indianernesseln ist eine zitronige Note wahrzunehmen, doch auch würzige Aromen, die an Oregano erinnern oder der zarte Duft nach Rosen ist möglich. Es sind bei Mornarden übrigens weniger die Blüten, die den Duft verströmen. Die meisten Duftstoffe sind in den Blättern enthalten.
Standort: Halbschattige Orte sagen den Indianernesseln am meisten zu, da sie in ihrer Heimat besonders in lichten Wäldern und an Gehölzrändern wachsen. Ist der Boden feucht genug, können sie sich aber auch für sonnige Orte begeistern. Doch auch wenn sie feuchtere Böden brauchen, reagieren sie sowohl in der Sonne als auch im Schatten sehr empfindlich auf Staunässe. Durchlässige, lockere Böden sind daher das A und O.
Tipp: Die Blätter und Blüten von Indianernesseln ergeben mit heißem Wasser aufgegossen aromatische Tees. Zupfen Sie während der Blütezeit einfach nach Bedarf einige Blätter und Blüten von den Pflanzen und lassen Sie es sich schmecken.

Duftnesseln (Agastache rugosa)
Duft: Duftnesseln der Art Agastache rugosa verbreiten ein leichtes Minz-Anis-Aroma in Ihrem Garten.
Standort: Duftnesseln geben sich mit nicht weniger als vollsonnigen Pflanzplätze und trockenen, nährstoffreichen Böden zufrieden. Ist es nur ein wenig zu dunkel oder kommt es zu Staunässe, kümmern die Nesseln vor sich hin und bleiben weit hinter ihrer eigentlichen Schönheit und Blütenfülle zurück. Haben Sie den richtigen Platz aber erst einmal gefunden, werden die Duftnesseln Ihre Mühe jedes Jahr aufs Neue belohnen.
Tipp: Wenn Sie nicht genug von den wunderschönen Duftnesseln bekommen können, lassen Sie nach der Blüte einfach die Blütenstände stehen, damit die Pflanzen Samen entwickeln können. Die Aussaat erledigt dann der Wind für Sie.

Stauden-Pfingstrosen (Paeonia lactiflora)
Duft: Nicht alle Pfingstrosen riechen so stark, dass sie in die Gruppe der Duftpflanzen aufgenommen werden könnten. Doch Sorten wie z.B 'Festiva Maxima' oder 'Bartzella' zählen zweifelsohne zu den wohlriechenden Vertretern ihrer Gattung und haben daher einen Platz in Ihrem Duftgarten verdient. Die Duftnoten sind je nach Sorte übrigens sehr unterschiedlich. Süße Düfte, die an Rosen oder Honig erinnern gibt es genauso wie frische Zitrusdüfte.
Standort: Päonien sind Sonnenanbeter und möchten am liebsten an Orten wachsen, an denen sie den ganzen Tag von wärmenden Sonnenstrahlen erreicht werden. Ist das nicht möglich, geben sie sich aber auch mit Nachmittagssonne zufrieden – das allerdings auf Kosten der Blütenfülle. Und wer viel Sonne tankt muss seine Wasserspeicher auch regelmäßig wieder auffüllen. Damit die Pflanzen auch trockene Zeiten gut überstehen sollte der Gartenboden daher Wasser für einige Zeit speichern können – das allerdings ohne zu Staunässe zu neigen.
Tipp: Verzichten Sie beim Düngen im Frühjahr auf zusätzliche Stickstoffgaben, denn Pfingstrosen reagieren darauf sehr empfindlich. Die Hornspäne bleiben deshalb lieber in der Garage. Für einen guten Start in die Gartensaison sind kaliumbetonte organische Dünger besser geeignet.

Duftschneeball (Viburnum bodnantense)
Duft: Mit seinem intensiven Vanilleduft weiß der Duftschneeball jeden Gartenfreund um den Finger zu wickeln. Doch das ist nicht das einzig besondere an dem Gehölz. Auch der Zeitpunkt der Duftexplosion ist eher ungewöhnlich. Als einer der wenigen Winterblüher verbreitet er seinen angenehmen Geruch nämlich schon ab Januar und duftet bis weit in den April hinein. Wenn da keine Frühlingsgefühle aufkommen...
Standort: Duftschneebälle sind etwas empfindlich, wenn es um Wind geht. Sie wünschen sich deshalb einen windgeschützten aber sonnigen Platz in Ihrem Garten an dem sie sich in den kommenden Jahren entfalten können.
Tipp: Der langsam wachsende Duftschneeball braucht in der Regel keinen Rückschnitt. Am schönsten wird er nämlich, wenn er sich frei entfalten darf. Sollten aber doch mal einzelne Äste aus der Reihe tanzen, können Sie sie einfach zurückschneiden. Der beste Zeitpunkt dafür ist nach der Blüte.

Duftjasmin (Philadelphus)
Duft: Die Duftnote des Duftjasmins ist intensiv und erinnert an den lieblich, fruchtigen Geruch den die Blüten des echten Jasmin verströmen. Zum Abend hin verstärkt sich der Duft sogar nochmal.
Standort: Möchten Sie, dass der Duftjasmin möglichst viele Blüten ausbildet sollten Sie ihm einen sonnigen Standort im Garten aussuchen. Wer sich jedoch auch mit etwas weniger Blütenfülle zufrieden gibt, der kann den Strauch auch in den Halbschatten pflanzen. Hauptsache der Boden trocknet niemals über längere Zeit aus.
Tipp: Hornspäne eignen sich nicht, um den Duftjasmin im Frühjahr zu düngen. Besser sind organische Volldünger, die außer Stickstoff auch noch die beiden anderen Hauptnährstoffe Phosphor und Kalium liefern. Diese Dünger sind auch die richtigen, wenn das Gehölz einfach nicht wachsen oder blühen möchte. In dem Fall geben Sie der Pflanze Ende Juni einfach eine weitere "Mahlzeit".

Sieben Söhne des Himmels Strauch (Heptacodium miconioides)
Duft: Am ehesten lässt sich der Duft des Sieben Söhne des Himmels Strauch mit dem des echten Jasmins vergleichen. Ein zarter, angenehmer Geruch, der Menschen und Insekten gleichermaßen anzieht. Doch es ist nicht nur der Duft allein, der den Strauch zu etwas ganz besonderem macht - auch die Zeit, zu der sich die Blüten öffnen ist eher ungewöhnlich. Das Duftgehölz startet mit einer kurzen Vorblüte im Juni, die aber nur ein kurzer Vorgeschmack auf das was noch kommt ist. Denn die Hauptblütezeit beginnt erst im August und hält bis zum Ende der Gartensaison im Oktober an.
Standort: Sonnige bis halbschattige Gartenbereiche mit frischen, nährstoffreichen Böden sind ganz nach dem Geschmack des Duftstrauchs. Dort übersteht er sowohl sommerliche Temperaturen als auch frostige Wintertage unbeschadet.
Tipp: Der Sieben Söhne des Himmels Strauch ist bei Bienen und anderen bestäubenden Insekten sehr beliebt. Zur Blütezeit lässt sich das emsige Kommen und Gehen auf den zahlreichen Blüten gut beobachten.

Blauregen (Wisteria sinensis)
Duft: Die Blütentrauben von Blauregen haben einen sehr intensiven, eher schweren Duft, der an Honig erinnert. Im Mai und Juni zieht dieser markante Duft allerlei Insekten an, die sich an den nektarreichen Blüten für den Weiterflug stärken.
Standort: Als Kletterpflanze ist der Blauregen auf sonnige bis halbschattige Wände mit stabilen Rankhilfen oder Pergolen angewiesen, die ihm den Aufstieg ermöglichen. Nährstoffreiche, lockere Böden, die etwas feuchter aber auf keinen Fall staunass sein sollten, helfen ihm bei der Entwicklung.
Tipp: Die Triebe von Blauregen werden von Jahr zu Jahr stärker und können Rankgerüste zerbrechen oder verbiegen. Achten Sie beim Kauf der Rankhilfen daher auf stabiles Material und eine hochwertige Verarbeitung damit der Kletterer keine Schäden anrichten kann. Aus dem gleichen Grund sollten Sie Triebe, die sich um Regenrinnen schlingen oder auf Dächer klettern auch regelmäßig entfernen.

Bartblume (Caryopteris clandonensis)
Duft: Das Laub der Bartblumen verströmt einen herben, aromatischen Duft, der bei Insekten sehr beliebt ist. Zahlreich tummeln sie sich an den blauen Büschelblüten und sammeln emsig den Pollen und Nektar, den die Pflanze für sie bereit hält. Durch ihre lange Blütezeit von August bis Oktober ist die Bartblume eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten, denn ab September nimmt das Nahrungsangebot bereits deutlich ab.
Standort: Den duftenden Halbsträuchern kann es nicht warm genug sein. Ein Platz in der vollen Sonne mit sommertrockenem, nährstoffarmem Boden ist daher genau richtig für sie. Nur wenn es außergewöhnlich lange nicht regnet, braucht auch die Bartblume zusätzlich Wasser.
Tipp: Bartblumen sind durch ihre Liebe zu Hitze und Trockenheit sehr gut für die zukünftig immer heißer werdenden Sommer geeignet. Bestimmt werden wir noch öfter von diesen duftenden Blütenschönheiten hören.

Unsere schönsten Duftpflanzen
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