Salbei anbauen und pflegen

Bereits im Mittelalter bezeichnete man Salbei als „das heilige Kraut des Altertums“. Er stammt aus den westlichen Mittelmeerländern, heißt botanisch Salvia officinalis und gehört zur Familie der Lippenblütler.

Herkunft und Eigenschaften

Schon im Mittelalter bezeichnete man Salbei als „das heilige Kraut des Altertums“. Er ist aus den westlichen Mittelmeerländern zu uns gekommen, heißt botanisch Salvia officinalis und gehört zur Familie der Lippenblütler. Seine aromatische Würze hat ganz besondere geschmackliche Reize, und in der Küche wird der Salbei zu Fischgerichten (Aal, Hering), sauren Soßen, Bratentunken, Essiggurken, Fleischspeisen, Wildgerichten, Kaninchen, Hammel, Hülsenfrüchten, Salaten, Diät- und Frischkost sowie zur Herstellung von Kräuterbutter verwendet. Das Kraut wird sowohl in frischem als auch in getrocknetem Zustand gebraucht.

Heilwirkungen und Anwendungen

Der Tee wird bei Halsschmerzen und Husten mit Erfolg getrunken. Tuberkulosekranke bekommen getrocknete Blätter ins Bad und fühlen sich danach weitaus frischer als vorher. Die frischen Blätter aufs Zahnfleisch gerieben, stärken dieses und helfen bei Zahnfleischblutungen. Bei Mundhöhlenentzündungen wird mit dem Tee gegurgelt. Wegen seiner bakterientötenden Eigenschaften sollte er täglich dem Zahnputzwasser beigefügt werden. Bei Magenverstimmungen und Durchfall wird Salbei immer wieder als Tee zu Hilfe gezogen. Wer täglich einige zerstoßene Salbeiblätter den Speisen zusetzt, wird seine Magensäfte verbessern und sein Blut reinigen.

Aussaat, Anbau und Pflege im Garten

Die Aussaat erfolgt ab April ins Mistbeet oder im Mai direkt auf das Saatbeet, welches sehr schön locker zurechtgemacht sein sollte. Er braucht etwa 3 bis 4 Wochen zum Keimen. Später, wenn er kräftig genug geworden ist, pflanzt du die Sämlinge im Abstand von 25 x 30 cm auf ein Beet. Im Winter braucht er etwas Reisigschutz. Salbei ist mehrjährig und kommt dann jedes Jahr erneut wieder. Vor der Blüte schneidest du die Stengel und trocknest diese an einem schattigen Ort.

Gaertner Poetschkes Tipp: Seine aromatische Würze hat ganz besondere geschmackliche Reize, und in der Küche wird der Salbei zu Fischgerichten (Aal, Hering), sauren Soßen, Bratentunken, Essiggurken, Fleischspeisen, Wildgerichten, Kaninchen, Hammel, Hülsenfrüchten, Salaten, Diät- und Frischkost sowie zur Herstellung von Kräuterbutter verwendet.

Häufig gestellte Fragen

Welche Heilwirkungen hat Salbei und wie wird er als Tee verwendet?

Salbei-Tee wird bei Halsschmerzen und Husten getrunken. Die frischen Blätter aufs Zahnfleisch gerieben stärken dieses und helfen bei Zahnfleischblutungen. Bei Mundhöhlenentzündungen wird mit dem Tee gegurgelt. Wegen seiner bakterientötenden Eigenschaften kann er täglich dem Zahnputzwasser beigefügt werden.

Wie pflege ich Salbei im Garten und wann wird er geerntet?

Salbei wird ab April ins Mistbeet oder im Mai direkt auf das Saatbeet ausgesät und braucht 3 bis 4 Wochen zum Keimen. Im Winter braucht er etwas Reisigschutz, kommt dann aber jedes Jahr erneut wieder. Vor der Blüte werden die Stengel geschnitten und an einem schattigen Ort getrocknet.

Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 132

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