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Hochbeet-Ratgeber

  • Beste Nährstoffversorgung ohne Dünger
  • Arbeiten in rückenschonender Höhe
  • Designelement für Ihren Garten

Hochbeet-Ratgeber - Tipps & Tricks

Warum ein Hochbeet?

Was genau ist eigentlich ein Hochbeet? Wie funktioniert das Anlegen eines Hochbeets? Was sind die Vorteile? Und was ist zu beachten? Nicht nur für Profis, sondern auch für ambitionierte Hobby-Gärtner gibt es jede Menge gute Gründe, ein Hochbeet anzulegen. Der häufigste und wichtigste Grund ist die verbesserte Nährstoffversorgung, die Ihre Pflanzen Ihnen mit schnellerem Wuchs und deutlich höheren Ernteerträgen danken. Besonders wichtig ist das z.B., wenn Ihr Gartenboden eher nährstoffarm ist und Ihr Gemüse in einem normalen Flachbeet einfach nicht so richtig wachsen möchte. Düngen ist dann natürlich auch nicht mehr nötig – und das spart nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Geld. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kann ebenso reduziert werden. Denn Schnecken und andere Schädlinge, ja sogar Unkraut, insbesondere Wurzelunkraut, hat es deutlich schwerer, Ihre Pflanzen zu erreichen und ihnen zu schaden.

Zudem lassen sich Gartenabfälle und Kompost im Hochbeet sinnvoll nutzen und fördern sogar den Nährstoffgehalt. Denn erst durch den Zersetzungsprozess von Gartenabfällen und Kompost wird die hohe Nährstoffzufuhr garantiert. Als Nebenprodukt entsteht bei diesem Zersetzungsprozess Wärme – ein weiterer Vorteil, denn diese Wärme macht es möglich – ähnlich wie in einem Frühbeet – schon früher im Jahr zu säen oder Jungpflanzen zu setzen, ohne späte Fröste fürchten zu müssen. Ein weiteres und sehr wichtiges Argument für ein Hochbeet ist die Arbeitshöhe. Mit einer sehr angenehmen Höhe von bis zu 1,20 m können Sie sich nämlich ganz bequem und rücken-schonend und sogar sitzend, um Ihre grünen Schützlinge kümmern.

Hochbeete haben aber nicht nur einen praktischen Nutzen, sie eignen sich auch wunderbar als Deko- und Designelement im Garten oder auf der Terrasse und bieten eine hohe gestalterische Flexibilität. Schließlich gibt es heute Hochbeete in allen erdenklichen Größen, Formen und Farben! Selbst beim Material gibt es eine große Auswahl – von verschiedenen Holzarten wie Lärche, Douglasie oder Weichhölzern über Metalle wie Blech oder Aluminium bis hin zu hochwertigen Kunststoffen und Stein. Da ist für jeden Geschmack und Garten etwas dabei! Natürlich ist es auch möglich, ein Hochbeet selber zu bauen, einfacher, schneller und mit noch besserem Design geht es allerdings mit fertigen Bausätzen, die sich auch leicht individuell an spezielle Bedürfnisse anpassen lassen. Mit den beiliegenden, simplen Bauanleitungen kann garantiert nichts schief gehen. Ein Hochbeet eignet sich übrigens auch hervorragend, um Ihre Lieblingspflanzen wie auf einem Podest ganz besonders in Szene zu setzen.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Verbesserte Nährstoffversorgung
  • Kein Dünger / Pflanzenschutzmittel
  • Angenehme Arbeitshöhe von bis zu 1.20m
  • Sitzendes Arbeiten möglich
  • Dient als Designelement im Garten
  • Große Material- und Formauswahl
  • Sinnvolle Verwendung von Grünabfall

Hochbeete von Gärtner Pötschke

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Das Hochbeet im Detail

Ein Hochbeet besteht zunächst immer aus einem robusten Rahmen. Die üblichen Materialien für solche Rahmen sind Holz, Stein, Metall oder auch hochwertige Kunststoffe. Höhe und Fläche werden durch diesen Rahmen bestimmt und in allen erdenklichen Größen und Formen angeboten. Die üblichen Höhen bewegen sich zwischen 25 cm bis zu 120 cm. Manche Pflanzen bevorzugen eher niedrige, andere eher hohe Hochbeete, weshalb diese in vielen verschiedenen Größen angeboten werden. Je nach Modell wird das Hochbeet einfach auf den Grund gestellt, ein wenig in den Grund eingelassen oder mit einem Pfahl fixiert und anschließend schichtweise befüllt. Wie Sie sehen, ist ein Hochbeet sehr individuell und kann dank der riesigen Auswahl leicht Ihren Wünschen und Vorstellungen entsprechend gekauft werden.

Hochbeete richtig befüllen

Hochbeet_Schichtung
  • Optimale Nährstoffversorgung
  • Verwertung von Gartenabfällen
  • Keine Verwendung von Düngern

Bei richtiger Verwendung ist ein Hochbeet ein wahres Multitalent. Es versorgt Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen, regt das Wachstum durch höhere Bodentemperaturen an, ermöglicht dadurch eine frühere und bessere Ernte und lässt uns Grünabfälle umweltschonend "entsorgen". Viele gute Gründe also für ein Hochbeet. Allerdings hängt der Erfolg und die Auswirkungen auf die Ernte maßgeblich von der richtigen Schichtung ab. Dabei gibt es nicht nur eine richtige Art zu schichten, das Prinzip ist allerdings immer ähnlich:

Die erste Schicht: Kaninchendraht

Als aller erstes wird der Boden des Hochbeets mit Kaninchendraht bedeckt. Das verhindert das Eindringen von Wühlmäusen oder Maulwürfen und schützt die Pflanzen und Ernte.

Die zweite Schicht: Grünabfälle

Die zweite Schicht besteht hauptsächlich aus Grünabfall wie Ästen, Zweigen, Laub, Strauchabfällen, Wurzelstöcken und Rasenschnitt. Dabei ist darauf zu achten, dass das Material dieser Schicht nach oben hin feiner werden sollte. Besonders große, grobe Äste bilden also die Basis, gefolgt von feinerem und/oder gehäckseltem Grünabfall. Eine solche Schichtung sorgt für eine Belüftung von unten, wodurch sich keine Fäulnis bilden kann und sich das Substrat gleichmäßiger setzen kann. Als Abschluss der zweiten Schicht sind Rasensoden, deren Wurzeln nach oben zeigen, besonders gut geeignet. Eine Alternative wäre frischer Rasenschnitt oder Kleintierstreu in Verbindung mit Laub. Die Schicht sollte gut verdichtet werden, da der Beetinhalt ansonsten schnell zusammensacken kann. Diese Schicht sollte eine Dicke von ca 25 - 30 cm haben!

Die dritte Schicht: Gartenerde

HochbeetschichtungDie nachfolgende, dritte Schicht besteht aus einfacher Gartenerde. An die Erde werden keine besonderen Anforderungen gestellt und kann einfach irgendwo aus dem Garten entnommen werden. Zu empfehlen ist eine Schichtdicke von ca. 10 - 15 cm.

Die vierte Schicht: Kompost

Auf die Schicht aus Gartenerde kommt nun die Kompost-Schicht. Bei dem Kompost ist unbedingt darauf zu achten, dass er bereits reif ist. Unreifer Kompost, so genannter "Frischkompost" enthält noch zu viele "unverdaute" Nährstoffe, die Pflanzen schaden können. Reifer Kompost hat keine oder kaum noch feste Bestandteile und ist feinkrümelig. Dieser Reifeprozess nimm in der Regel zehn bis zwölf Monate in Anspruch. Je nachdem, wie viel Kompost vorhanden und bereits vollständig gereift ist, sollte die Kompost-Schicht ca 15 - 20 cm dick sein.

Die fünfte Schicht: Pflanzerde/Blumenerde

Die letzte, abschließende Schicht besteht aus hochwertiger Pflanz- oder Blumenerde. Diese ist bereits mit den wichtigsten Nährstoffen versehen, sodass das Hochbeet sofort einsatzbereit ist und nicht darauf gewartet werden muss, dass die festen Bestandteile der unteren Schichten durch den Verrottungsprozess Nährstoffe an die Erde abgeben.

Materialien, Standort und Pflanzen

Hochbeet-Bepflanzung

Die verschiedenen Materialien

Je nach Größe kann ein Hochbeet im Garten sehr präsent sein. Die Gestaltung sollte optisch also zum Rest Ihres Gartens passen. Am einfachsten ist es, schon beim Kauf darauf zu achten und das richtige Material zu wählen. Klassische Varianten bestehen aus Holz oder Metall. Besonders Holz ist beliebt, da es eine relativ neutrale Anmutung bietet und sich fast überall perfekt einfügt. Geeignete Holzarten sind unter anderem Lärche, Douglasie und Weichhölzer wie Kiefer. Bei einem Hochbeet aus Holz sollten Sie aber unbedingt darauf achten, dass Sie im Inneren eine Teichfolie oder ein Hochbeet-Vlies auslegen, damit das Holz nicht ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt ist und unter Umständen Schaden nimmt. Metallene Hochbeete bestehen in der Regel aus verzinkten Wellblechplatten oder Aluminium. Das Wellenprofil ist hier entscheidend, es sorgt nämlich dafür, dass sich die Platten bei hohem Erddruck nicht durchbiegen. Ein Nachteil ist allerdings, dass Metall nicht isoliert, sondern sowohl Wärme als auch Kälte besonders gut leitet. Gerade in den kälteren Monaten kann das problematisch sein, da der Verrottungsprozess verzögert wird.

Der richtige Standort

Auch der Standort ist entscheidend, damit Ihre Pflanzen optimal wachsen und Sie sich bestmöglich um Ihre Schützlinge kümmern können. Am besten platzieren Sie das Hochbeet in Nord-Süd-Ausrichtung – so sind die Lichtverhältnisse für Ihre Pflanzen ideal. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das Hochbeet von allen Seiten problemlos erreichbar ist, da Ihnen dies die Arbeit sehr erleichtert. Überdies ist es ein Wasseranschluss in der Nähe des Hochbeets sehr praktisch. Gerade im Sommer ist regelmäßiges Bewässern wichtig, da ein Hochbeet deutlich mehr Wasser benötigt als ein Flachbeet. Dies liegt an der zusätzlichen Wärme, die durch die Zersetzungsprozesse entsteht. Spezielle Bewässerungssysteme für Hochbeete erleichtern hier die Arbeit ungemein.

Geeignete Pflanzen für Hochbeete

Die meisten Blumen-, Gemüse- und Beerenarten eignen sich für ein Hochbeet, üblicherweise findet man in Hochbeeten allerdings Gemüse vor. Es gibt aber einige Gemüsearten, die für ein Hochbeet eher ungeeignet sind. Raumgreifende Arten wie Zucchini, Zierkürbisse oder Rhabarber neigen nämlich dazu, andere Pflanzen zu verdrängen und sollte besser in einem „normalen“ Flachbeet gepflanzt werden.
Besonders gut eignen sich im ersten Jahr so genannte Starkzehrer wie z.B. Kohl, Gurken, Tomaten und Lauch, die einen hohen Nährstoffbedarf haben. In den folgenden Jahren sollten Mittelzehrer (z.B. Salat, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch) und Schwachzehrer (Bohnen, Erbsen, Kräuter, Sommerblumen) gesetzt werden, da der Nährstoffgehalt in einem Hochbeet mit den Jahren abnimmt.

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