Ist erst einmal eine Aussaat im Unkraut untergegangen, wird es sehr mühevoll, die wüchsigen Wildkräuter zwischen den zarten Keimlingen zu entfernen. Frühzeitiges Jäten schützt Kulturpflanzen und spart langfristig viel Arbeit.
Warum frühzeitig jäten?
Wildkräuter wachsen oft schneller als Kulturpflanzen und können Aussaaten vollständig überwuchern. Werden sie früh entfernt, bevor sie Samen bilden, wird die Ausbreitung wirksam verhindert. Ein Wildkraut, das Samen bildet, kann tausende neue Pflanzen erzeugen.
Jäten nach dem Regen
Der beste Zeitpunkt zum Jäten ist nach einem Regen, wenn der Boden feucht ist. Dann lassen sich auch tiefwurzelnde Arten wie Löwenzahn oder Ackerdistel leichter vollständig herausziehen. Bei trockenem Boden reißen die Wurzeln oft ab und treiben neu aus.
Hacken als Alternative
Regelmäßiges Hacken zwischen den Reihen unterbricht das Wachstum junger Wildkräuter, bevor sie sich etablieren. Die Hacke sollte flach geführt werden, um die Wurzeln der Kulturpflanzen nicht zu beschädigen. Gehackte Wildkräuter auf dem Boden lassen – sie trocknen schnell und düngen den Boden.
Gaertner Poetschkes Tipp: Wer rechtzeitig jätet und hackt, spart sich später viel Zeit und Arbeit – die jungen Kulturpflanzen erleiden außerdem keinen Schaden.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Jäten?
Nach einem Regen, wenn der Boden feucht ist. Dann lassen sich Wildkräuter leichter vollständig herausziehen. Vor der Samenreife jäten verhindert die weitere Ausbreitung.
Wie oft muss ich im Garten jäten?
Regelmäßig, am besten wöchentlich in der Wachstumssaison. Wer konsequent jätet, hat nach einigen Jahren deutlich weniger Arbeit, da der Samenvorrat im Boden abnimmt.