Mangold ist ein enger Verwandter der Roten Bete und gehört zur Familie der Gänsefußgewächse. Von diesem Blattgemüse verspeist du nicht die Wurzel, sondern die Blätter. Als typisches Sommer- und Herbstgemüse bereichert er deine Küche mit wertvollen Nährstoffen und lässt sich vielseitig zubereiten.
Blattmangold und Stielmangold
Blattmangold hat kleinere, dunkelgrüne Blätter, die du wie Spinat zubereiten kannst. Die dicken, fleischigen Mittelrippen des Stiel- oder Rippenmangolds kannst du wie Spargel verwenden – deshalb wird Mangold oft als ‚Spargel des armen Mannes‘ bezeichnet. Die dekorativen roten und gelben Stiele bringen auch Farbe in deinen Ziergarten und machen die Pflanze zu einem echten Blickfang im Beet.
Nährwerte und Mischkultur
Mangold enthält vor allem viel Vitamin K, aber auch die Vitamine A und E sowie wertvolle Mineral- und Ballaststoffe. Er eignet sich hervorragend für die Mischkultur. Geeignete Pflanzpartner sind Buschbohnen, Kohl, Möhren, Radieschen und Rettich. Ungünstige Nachbarn sind Spinat und alle anderen Gänsefußgewächse, da sie ähnliche Nährstoffe benötigen und sich gegenseitig Konkurrenz machen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Lass beim Ernten das Herz der Mangoldpflanze unverletzt – dann wachsen bald neue Blätter nach und du kannst die Ernte über viele Wochen fortsetzen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Blattmangold und Stielmangold?
Blattmangold hat kleinere, dunkelgrüne Blätter, die du wie Spinat zubereiten kannst. Stielmangold hat dicke, fleischige Mittelrippen, die du wie Spargel verwenden kannst und die in dekorativen Farben wie Rot oder Gelb erscheinen.
Welche Pflanzen sind gute Nachbarn für Mangold?
Buschbohnen, Kohl, Möhren, Radieschen und Rettich sind gute Pflanzpartner für Mangold. Spinat und andere Gänsefußgewächse solltest du meiden, da sie ungünstige Nachbarn und schlechte Vor- und Nachkulturen sind.