Rußtaupilze sind eine Folgeerkrankung des Blattlausbefalls und zeigen sich als schwarzer, dicklicher Belag auf Blättern und Früchten. Wer Blattläuse frühzeitig bekämpft, verhindert auch den Rußtau.
Wie Rußtau entsteht
Rußtau ist nur dort anzutreffen, wo sich Blattläuse fleißig vermehrt haben und nicht bekämpft wurden. Die Erkrankung ist eine Folgeerkrankung des Blattlausbefalls. Der Honigtau, also der Blattlauskot, den Ameisen von Blattläusen auch melken, fällt auf die darunterliegenden Blätter. Auf diesen siedelt sich dann der Rußtaupilz an – ein schwarzer, dicklicher Belag, der Blätter und auch die Früchte überzieht.
Bekämpfung und Vorbeugung
Durch frühzeitige Bekämpfung der Blattläuse kann der Befall mit Rußtaupilzen verhindert werden. Ist der Rußtau bereits vorhanden, kann er bei leichtem Befall mit einem feuchten Tuch von den Blättern abgewischt werden. Bei starkem Befall müssen befallene Pflanzenteile entfernt werden. Die Bekämpfung der Blattläuse als Ursache ist die wichtigste Maßnahme.
Gärtner Pötschkes Tipp: Ameisen schützen Blattläuse vor natürlichen Feinden und melken ihren Honigtau. Bekämpfen Sie Ameisennester in der Nähe befallener Pflanzen, um die Blattlauspopulation zu reduzieren und Rußtau zu verhindern.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Rußtau und warum entsteht er?
Rußtau ist ein schwarzer Pilzbelag, der sich auf dem Honigtau (Ausscheidungen) von Blattläusen ansiedelt. Er entsteht überall dort, wo Blattläuse unbekämpft bleiben und reichlich Honigtau produzieren.
Kann ich Rußtau von Blättern und Früchten entfernen?
Bei leichtem Befall lässt sich Rußtau mit einem feuchten Tuch abwischen. Wichtiger ist jedoch die Bekämpfung der Blattläuse als Ursache. Ohne Blattläuse kein Honigtau – und ohne Honigtau kein Rußtau.