Springschwänze und Erdflöhe sind kleine Bodenbewohner, die unter bestimmten Bedingungen Pflanzen schädigen können. Wer ihre Lebensweise kennt, kann Befall wirksam vorbeugen.
Springschwänze und ihre Lebensweise
Springschwänze sind sehr urtümliche Insekten, die Feuchtigkeit bevorzugen. In der Regel sind sie im Garten eher nützlich, da sie organisches Material zersetzen. Erst bei Massenvermehrung können ihre Larven an Pflanzenwurzeln und jungen Keimlingen Schaden anrichten. Die beste Vorbeugung ist eine gute Bodendrainage und das Vermeiden von Staunässe. Bei Topfpflanzen hilft das Trockenlassen der Erde zwischen den Gießgängen.
Erdflöhe erkennen und bekämpfen
Erdflöhe sind etwa 2 bis 4 mm große, schwarze oder gelb gestreifte Käfer mit kräftigen Sprungbeinen. Kleine runde Löcher in Blättern deuten auf ihre Aktivitäten hin. Im Frühjahr treten auch Fraßschäden an Samen und Keimblättern auf. Besonders weich und zart lieben sie es – also junge Blätter in Bodennähe. Stark betroffen sind Levkojen, Goldlack, Malven und Fuchsien sowie Kohl, Radieschen und Rettich. Kulturschutznetze und das Fernhalten von Unkraut helfen bei der Vorbeugung.
Gaertner Poetschkes Tipp: Decke Gemüsesaaten mit Kulturschutznetzen ab – so verhinderst du, dass Erdflöhe an jungen Keimlingen fressen.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich Erdflöhe im Garten?
Kleine runde Löcher in Blättern sind das typische Zeichen. Die kleinen schwarzen oder gelb gestreiften Käfer springen bei Berührung weg wie Flöhe.
Welche Pflanzen befallen Erdflöhe besonders?
Levkojen, Goldlack, Malven, Fuchsien sowie Kohl, Radieschen und Rettich sind besonders gefährdet. Junge, zarte Blätter werden bevorzugt befallen.