Das richtige Pflanzgefäß für Kübelpflanzen wählen

Der Durchmesser des neuen Pflanzgefäßes sollte beim Eintopfen 2 bis 3 cm größer sein als der Wurzelballen der Pflanze. Im Zweifelsfall gilt: Besser zu groß als zu klein.

Größe und Material

Tiefwurzelnde Pflanzen wie viele Koniferen brauchen mindestens 50 cm tiefe Gefäße. Terrakotta-Töpfe sind atmungsaktiv, trocknen aber schneller aus. Kunststofftöpfe halten Feuchtigkeit länger, sind leichter und günstiger. Für schwere Kübelpflanzen eignen sich Gefäße auf Rollen.

Abzugslöcher sind unverzichtbar

Jedes Pflanzgefäß muss ausreichend Abzugslöcher haben, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Staunässe ist für die meisten Kübelpflanzen schädlich und führt zu Wurzelfäule. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Boden des Gefäßes verbessert den Wasserabzug zusätzlich.

Gärtner Pötschkes Tipp: Egal, für welches Pflanzgefäß Sie sich entscheiden – eines ist lebenswichtig für die darin gezogenen Gewächse: ein ausreichend großes Loch im Topfboden, durch das überschüssiges Gießwasser abfließen kann.

Häufig gestellte Fragen

Wie groß sollte das Pflanzgefäß für eine Kübelpflanze sein?

Der Durchmesser des Gefäßes sollte 2–3 cm größer sein als der Wurzelballen. Zu große Gefäße können zu Staunässe führen, da die Erde nicht schnell genug von den Wurzeln aufgenommen wird.

Warum sind Abzugslöcher im Pflanzgefäß so wichtig?

Ohne Abzugslöcher staut sich Wasser am Boden des Topfes. Staunässe führt zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln und damit zu Wurzelfäule, die die Pflanze absterben lässt.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 193

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