Phosphordünger im Garten: Wirkung auf Blütenreichtum und Fruchtreife

Phosphordünger im Garten erzeugt Blütenreichtum, Festigkeit und Reife der Früchte und ist daher für Blumen sowie Gemüse, das Früchte tragen soll, besonders wertvoll. Besonders für Bohnen, Erbsen, Tomaten, Gurken, Erdbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren ist Phosphor unverzichtbar. Er fördert außerdem die Faserwurzelbildung und die Bodenfruchtbarkeit.

Superphosphat: Schnell wirkender Phosphordünger

Superphosphat enthält 18 % Phosphorsäure, 41 % Kalk, 14 % Natron und etwa 11 % Kieselsäure. Die Wirkung ist schnell, da es leicht löslich ist. Schwere Böden werden durch Kalk und Kieselsäure lockerer. Die Anwendung erfolgt vor der Bestellung des Beetes, kann aber auch als Kopfdünger zur Nachhilfe verwendet werden. Ganz besonders auf schweren Böden ist Superphosphat angebracht. Es eignet sich für alle Gemüsearten, die Früchte tragen sollen, sowie für Blühpflanzen, die einen hohen Phosphorbedarf haben.

Rhenaniaphosphat und Thomasphosphat: Langsam wirkende Alternativen

Rhenaniaphosphat enthält 25 % Phosphorsäure und wirkt, obwohl die Löslichkeit eine mittlere ist, immer noch verhältnismäßig schnell. Es ist besonders für leicht saure Böden geeignet und wird vor der Aussaat oder Pflanzung leicht untergegraben. Die Wirkung ist anhaltender als die von Superphosphat. Vorzüglich eignet es sich für Erdbeeren, falls im Frühjahr zeitig gegeben, sowie für Bohnen und Erbsen. Thomasphosphat enthält 16 % Phosphorsäure, 45 % Kalk, 4 % Mangan und 2 % Magnesia. Es ist sehr schwer löslich und löst sich sehr langsam auf, sodass seine Wirkung besonders anhaltend ist. Man kann damit sogar Vorratswirtschaft betreiben.

Phosphorbedarf verschiedener Gartenpflanzen

Der Nährstoff Phosphor erzeugt Blütenreichtum, Festigkeit und Reife der Früchte und ist daher für Blumen sowie Gemüse, das Früchte tragen soll, besonders wertvoll. Besonders für Bohnen, Erbsen, Tomaten, Gurken, Erdbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren ist Phosphor unverzichtbar. Er fördert außerdem die Faserwurzelbildung und die Bodenfruchtbarkeit. Pflanzen mit Phosphormangel zeigen oft eine rötlich-violette Verfärbung der Blätter und ein verlangsamtes Wachstum. Eine ausgewogene Phosphorversorgung in Kombination mit Stickstoff und Kali ist die Grundlage für gesunde, ertragreiche Pflanzen.

Häufig gestellte Fragen

Für welche Gemüsepflanzen ist Phosphordünger besonders wichtig?

Phosphordünger ist besonders wichtig für Bohnen, Erbsen, Tomaten, Gurken, Erdbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren, da er Blütenreichtum und Fruchtreife fördert.

Was ist der Unterschied zwischen Superphosphat und Thomasphosphat?

Superphosphat wirkt schnell und ist leicht löslich, während Thomasphosphat sehr schwer löslich ist und seine Wirkung langsam und anhaltend entfaltet. Thomasphosphat eignet sich daher für die Vorratsdüngung.

Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 20

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