Gurkenkraut (Boretsch) anbauen und pflegen

Gurkenkraut, auch Boretsch genannt, begeistert mit leuchtend blauen Blüten, die Bienen magisch anziehen, und würzigen Blättern, die nach frischen Gurken schmecken. Als einjähriges Boretschgewächs, botanisch Borago officinalis, kam es aus den Mittelmeerländern zu uns und bereichert heute Salate, Kräuterquark und Sommergetränke.

Herkunft und Eigenschaften

Als einjähriges Boretschgewächs, botanisch Borago officinalis, kam Gurkenkraut aus den Mittelmeerländern zu uns. Seine schöne, blaue Blüte wird gern von den Bienen beflogen, sodass es viele Bienenzüchter als Futterpflanze aussäen. Die Wuchshöhe beträgt 40 bis 50 cm. Boretsch wächst in jedem Gartenboden, du brauchst ihn nur im Frühjahr ins Freiland auszusäen. Circa 50 Samenkörner wiegen 1 g. 2 bis 3 Jahre bleibt die Keimkraft erhalten, und nach 8 Tagen ist der Keimprozess beendet. Nach etwa 90 bis 100 Tagen ist das Wachstum abgeschlossen. Die jungen Blätter dürfen bei keinem Salatgericht fehlen, ganz gleich, ob es sich um Kopf- oder Gurkensalat handelt. Bohnen- und Kohlgerichte werden durch das Kraut ebenfalls schmackhafter. Zu hartgekochten Eiern wird das feingehackte Kraut gern gegessen, ebenso zu Fleischgerichten und in Soßen.

Aussaat und Anbau im Garten

Boretsch wächst in jedem Gartenboden und stellt keine besonderen Ansprüche. Du brauchst ihn nur im Frühjahr ins Freiland auszusäen. Circa 50 Samenkörner wiegen 1 g. Die Keimkraft bleibt 2 bis 3 Jahre erhalten, und nach 8 Tagen ist der Keimprozess beendet. Nach etwa 90 bis 100 Tagen ist das Wachstum abgeschlossen und die Pflanze erreicht eine Höhe von 40 bis 50 cm. Die schöne, blaue Blüte wird gern von Bienen beflogen, sodass viele Bienenzüchter Boretsch als wertvolle Futterpflanze aussäen. Einmal im Garten etabliert, samt sich Gurkenkraut oft selbst aus und erscheint im nächsten Jahr von allein wieder. Die jungen Blätter kannst du laufend ernten und frisch verwenden, solange die Pflanze noch nicht in voller Blüte steht.

Verwendung in Küche und Heilkunde

Die jungen Blätter des Gurkenkrauts dürfen bei keinem Salatgericht fehlen, ganz gleich, ob es sich um Kopf- oder Gurkensalat handelt. Bohnen- und Kohlgerichte werden durch das Kraut ebenfalls schmackhafter. Zu hartgekochten Eiern wird das feingehackte Kraut gern gegessen, ebenso zu Fleischgerichten, in Soßen und Gewürzessig. Dem Spinat und Mangold zugesetzt, verbessert Boretsch deren Geschmack. Die essbaren blauen Blüten eignen sich hervorragend als essbare Dekoration für Salate und Desserts. In der Heilkunde wird Gurkenkraut traditionell zur Stärkung und bei Erkältungen eingesetzt. Der frische, gurkenähnliche Geschmack macht das Kraut besonders in der Sommerküche beliebt, etwa in erfrischenden Kräutergetränken oder Kräuterquark.

Gaertner Poetschkes Tipp: Dem Spinat und Mangold zugesetzt, verbessert Boretsch deren Geschmack. Verwende immer nur junge Blätter, da ältere Blätter rau und borstig werden.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist Boretsch auch für Bienenzüchter interessant?

Die leuchtend blauen Blüten des Boretsch werden von Bienen sehr gern beflogen und liefern reichlich Nektar. Deshalb säen viele Bienenzüchter Gurkenkraut gezielt als wertvolle Futterpflanze für ihre Bienenvölker aus.

Wie wird Boretsch in der Küche verwendet?

Die jungen Blätter des Boretsch passen hervorragend zu Salaten, Gurken, hartgekochten Eiern, Fleischgerichten und Soßen. Auch Bohnen- und Kohlgerichte werden durch das Kraut schmackhafter. Die blauen Blüten eignen sich als essbare Dekoration.

Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 134

Verwandte Artikel