Der August ist im Gemüsegarten eine Zeit der Ernte und Vorsorge zugleich. Während du die Früchte deiner Arbeit einbringst, bereitest du bereits die Beete für die kommende Saison vor. Brachliegende Flächen solltest du jetzt mit Gründüngung einsäen, um den Boden zu verbessern und Nährstoffe zu sichern. Gleichzeitig kannst du noch letzte Aussaaten für die Herbsternte vornehmen und musst deine Pflanzen vor typischen Augustkrankheiten schützen.
Weitere Gartenarbeiten und Hinweise
Bei feuchter Witterung solltest du Kartoffeln, Tomaten und Paprika regelmäßig auf einen Befall mit Krautfäule kontrollieren. Folienhauben fördern die Fruchtreife bei Tomaten und schützen gleichzeitig vor einem Befall mit Krautfäule. Das Düngen solltest du zehn Tage vor der Ernte bei mineralischen Düngern bzw. drei Wochen vor der Ernte bei organischen Düngern einstellen. Im Freien kannst du jetzt die letzte Aussaat von Blattsalaten, Radicchio, Spinat, Radieschen, Rettichen und Saatzwiebeln vornehmen, um auch im Herbst noch frisches Gemüse ernten zu können.
Gärtner Poetschkes Tipp: Achte darauf, das Düngen rechtzeitig einzustellen – bei mineralischen Düngern zehn Tage, bei organischen Düngern drei Wochen vor der Ernte. So vermeidest du eine übermäßige Nitratanreicherung in deinem Gemüse und förderst den natürlichen Geschmack.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arbeiten sind im Gemüsegarten im August besonders wichtig?
Im August solltest du brachliegende Beete mit Gründüngung einsäen, um den Boden zu verbessern. Außerdem ist es wichtig, Kartoffeln, Tomaten und Paprika bei feuchter Witterung regelmäßig auf Krautfäule zu kontrollieren und das Düngen rechtzeitig vor der Ernte einzustellen.
Was sollte ich im August im Gemüsegarten auf keinen Fall vergessen?
Vergiss nicht, die letzte Aussaat von Blattsalaten, Radicchio, Spinat, Radieschen, Rettichen und Saatzwiebeln im Freien vorzunehmen. Diese Kulturen kannst du dann im Herbst noch ernten und so die Gartensaison verlängern.