Wer Jahr für Jahr dieselben Gemüsearten auf demselben Beet anbaut, riskiert ausgelaugte Böden, Krankheiten und Schädlinge. Fruchtwechsel ist die Lösung: Dabei wechseln sich Gemüsearten aus verschiedenen Pflanzenfamilien auf einer Anbaufläche ab. Um den Boden und damit die Pflanzen gesund zu erhalten, sollte keine Gemüseart vor dem Ablauf von mindestens drei Jahren wieder auf demselben Beet ausgesät bzw. angepflanzt werden. Bei Zwiebelgewächsen und Hülsenfrüchten ist es sogar ratsam, noch einige Jahre länger zu pausieren. Selbst wenn es nicht konsequent gelingt, wirklich in jedem Jahr eine andere Gemüseart auf dem Beet zu kultivieren – das wiederholte Anbauen immer derselben Sorte in einem Beet ist unbedingt zu vermeiden.
Warum Fruchtwechsel so wichtig ist
Als Fruchtwechsel bezeichnen wir eine aufeinander abgestimmte Abfolge von Nutzpflanzen innerhalb einer bestimmten Anbaufläche, dabei wechseln sich stets Gemüsearten aus verschiedenen Pflanzenfamilien miteinander ab. Um den Boden und damit die Pflanzen gesund zu erhalten, sollte keine Gemüseart vor dem Ablauf von mindestens drei Jahren wieder auf demselben Beet ausgesät bzw. angepflanzt werden. Bei Zwiebelgewächsen und Hülsenfrüchten ist es sogar ratsam, noch einige Jahre länger zu pausieren. Selbst wenn es nicht konsequent gelingt, wirklich in jedem Jahr eine andere Gemüseart auf dem Beet zu kultivieren – das wiederholte Anbauen immer derselben Sorte in einem Beet ist unbedingt zu vermeiden, da sich sonst Krankheiten und Schädlinge ausbreiten und der Boden einseitig ausgelaugt wird.
Gaertner Poetschkes Tipp: Führe ein Gartenbuch, in dem du notierst, welches Gemüse du wo angepflanzt hast. So behältst du den Überblick über deinen Fruchtwechsel und vermeidest, dass dieselbe Gemüseart zu früh wieder auf demselben Beet landet.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange sollte man mit dem Fruchtwechsel pausieren?
Keine Gemüseart sollte vor dem Ablauf von mindestens drei Jahren wieder auf demselben Beet angebaut werden. Bei Zwiebelgewächsen und Hülsenfrüchten ist sogar eine noch längere Pause ratsam.
Was passiert, wenn man keinen Fruchtwechsel betreibt?
Das wiederholte Anbauen immer derselben Sorte auf einem Beet fördert die Ausbreitung von Krankheiten und die Vermehrung von Schädlingen im Boden. Der Boden wird außerdem einseitig ausgelaugt.