Möhrensorten gibt es in großer Vielfalt – von frühen, kurzen Sorten für das Frühbeet bis zu langen Lagermöhren für den Winter. Die richtige Sorte macht den Unterschied bei Geschmack und Ernte.
Frühe und mittelfrühe Möhrensorten
Frühe Sorten wie ‚Amsterdam Forcing‘ oder ‚Nantaise‘ sind klein und rund und eignen sich besonders für das Frühbeet und den Frischverzehr. Sie sind nach etwa zehn bis zwölf Wochen erntereif. Mittelfrühe Sorten wie ‚Nantes 2‘ oder ‚Chantenay‘ erreichen im Sommer die Erntereife und schmecken frisch verarbeitet am besten.
Späte Lagermöhren und Spezialitäten
Späte Sorten wie ‚Flakkee‘ oder ‚Berlicum‘ sind ideal für die Lagerung über den Winter. Sie werden ab Juli ausgesät und im Herbst geerntet. Neben den klassischen orangeroten Möhren gibt es auch gelbe, weiße und violette Sorten, die optisch interessant sind und sich gut für bunte Salate eignen.
Gärtner Pötschkes Tipp: Bauen Sie verschiedene Möhrensorten an – frühe Sorten für den Frischverzehr im Sommer und späte Lagersorten für die Winterversorgung aus dem Keller.
Häufig gestellte Fragen
Welche Möhrensorten eignen sich am besten zur Lagerung?
Späte Sorten wie 'Flakkee' oder 'Berlicum' eignen sich besonders gut zur Lagerung. Sie werden im Herbst geerntet und in feuchtem Sand im Keller eingeschlagen, wo sie mehrere Monate haltbar sind.
Gibt es Möhrensorten für das Frühbeet?
Ja, frühe, kurze oder rundliche Sorten wie 'Amsterdam Forcing' oder 'Pariser Markt' eignen sich besonders für das Frühbeet und können bereits ab Februar ausgesät werden.