Endivien-Salat (Cichorium endivia) war schon in der Antike im Mittelmeerraum bekannt und hat sich zu einem der beliebtesten Spätsommer- und Wintersalate entwickelt. Er versorgt dich mit vielen Mineralstoffen, Vitaminen und wertvollen Bitterstoffen, die nicht nur gesund sind, sondern auch für seinen charakteristischen Geschmack sorgen.
Sorten und Nährwerte
Es gibt Sorten mit glatten und solche mit krausen Blättern. Die gekrausten Sorten (Frisee-Endivien) eignen sich eher für den Frischverzehr, die glattblättrigen halten sich nach der Ernte länger und vertragen mehr Kälte. Endivien-Salat enthält Kalium, Kalzium, Vitamine A und C, Folsäure sowie Ballast- und Bitterstoffe. Diese Inhaltsstoffe machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, besonders in der kalten Jahreszeit, wenn frisches Gemüse aus dem eigenen Garten rar wird.
Aussaat und Bleichen
Endivien-Salat wird ab Juni direkt ins Freiland gesät. Schossfeste Sorten kannst du bereits ab März aussäen. Falls Bleichen erwünscht ist, bindest du etwa 10 Tage vor der geplanten Ernte die Köpfe mit einer Schnur zusammen. Das Bleichen erfolgt nur bei trockenem Wetter und gut abgetrockneten Pflanzen, weil die Pflanzen sonst zu faulen beginnen. Durch das Bleichen werden die inneren Blätter heller und milder im Geschmack, da sie ohne Licht weniger Bitterstoffe entwickeln.
Gaertner Poetschkes Tipp: Endivien-Salat ist eine ideale Nachkultur – er wird meist erst im Juni ausgesät, wenn andere Gemüsearten schon abgeerntet sind und das Beet frei ist.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Bleichen bei Endivien-Salat?
Beim Bleichen werden die Köpfe etwa 10 Tage vor der Ernte mit einer Schnur zusammengebunden. Ohne Licht werden die inneren Blätter weiß und milder im Geschmack. Nur bei trockenem Wetter bleichen.
Wann wird Endivien-Salat ausgesät?
Ab Juni direkt ins Freiland. Schossfeste Sorten kannst du bereits ab März unter Glas vorziehen. Endivien-Salat ist eine ideale Nachkultur für abgeerntete Beete.