Chicorée: Krankheiten, Ernte und Verwendung

Chicorée gehört zu den robustesten Wintergemüsen und braucht nur wenig Pflege. Echter Mehltau und Rost können gelegentlich auftreten, während Schnecken die häufigsten Schädlinge sind. Die Ernte der knackigen Zapfen erfolgt nach der Treiberei im Winter – dann kannst du das gesunde Gemüse frisch genießen.

Krankheiten und Schädlinge

Echter Mehltau und Rost können bei Chicorée gelegentlich Probleme bereiten. Bei leichtem Befall kannst du ein zugelassenes Spritzmittel verwenden, schwer befallene Pflanzen musst du jedoch umgehend entsorgen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Schnecken fressen sich manchmal bis ins Herz der Pflanzen – diese kannst du dann leider nicht mehr für die Treiberei verwenden. Schütze deine Pflanzen am besten vorbeugend mit Schneckenzäunen oder Schneckenkorn, damit die Wurzeln gesund bleiben und du später schöne Zapfen ernten kannst.

Ernte und Verwendung

Die getriebenen Chicorée-Zapfen erntest du, wenn sie fest und gut entwickelt sind. Chicorée schmeckt hervorragend als Rohkostsalat mit einer würzigen Vinaigrette, aber auch gedünstet oder leicht angebraten als Gemüsebeilage. Die enthaltenen Bitterstoffe wirken appetitanregend und verdauungsfördernd – ein echter Gewinn für deine Gesundheit. Du kannst die Zapfen auch halbieren, mit Schinken umwickeln und im Ofen überbacken – ein klassisches und köstliches Wintergericht.

Gaertner Poetschkes Tipp: Hole die Chicorée-Zapfen erst kurz vor dem Verzehr aus dem Dunkeln – im Licht werden sie schnell grün und deutlich bitterer.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkenne ich Schneckenschäden bei Chicorée?

Schnecken fressen sich manchmal bis ins Herz der Pflanzen. Stark befallene Pflanzen kannst du nicht mehr für die Treiberei verwenden. Schütze deine Pflanzen vorbeugend mit Schneckenzäunen und Schneckenkorn.

Wie wird Chicorée in der Küche verwendet?

Chicorée schmeckt als Rohkostsalat mit Vinaigrette, aber auch gedünstet oder leicht angebraten als Gemüsebeilage. Die Bitterstoffe wirken appetitanregend und verdauungsfördernd. Besonders lecker ist Chicorée auch überbacken mit Schinken.

Gärtner Pötschkes Neues Großes Gartenbuch – Band II: Gemüse und Kräuter (2011)

Seiten: 80

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