Was im Garten zu tun ist: April

Gartenarbeiten spielen im April eine wichtige Rolle. Auch wenn die warmen Tage jetzt schon häufiger werden, dürfen wir nicht vergessen, dass es bis Mitte Mai zu Kälteeinbrüchen mit Nachtfrösten kommen kann. Darum sollten wir erst nach den „Eisheiligen“ (12. bis 15. Mai) die empfindlichen Balkon- und Kübelpflanzen ins Freie bringen.

Hintergrund und Bedeutung

Der April ist ein Monat des Übergangs, in dem sich die Natur zusehends belebt. Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft, und überall sprießen Knospen und erste Blüten. Doch Vorsicht: Der April macht seinem Ruf als launischer Monat alle Ehre. Sonnige, warme Tage können schnell von Kälteeinbrüchen abgelöst werden.

Maßnahmen und Tipps

Im April können bereits viele Gemüsesorten direkt ins Freiland gesät werden. Auch wenn die warmen Tage jetzt schon häufiger werden, dürfen wir nicht vergessen, dass es bis Mitte Mai zu Kälteeinbrüchen mit Nachtfrösten kommen kann. Darum sollten wir erst nach den „Eisheiligen“ (12. bis 15. Mai) die empfindlichen Balkon- und Kübelpflanzen ins Freie bringen. Danach dürfen wir uns auf ein frühsommerliches Wetter und ein Blütenmeer im Garten freuen!

Gaertner Poetschkes Tipp: Legen Sie ein Gartennotizbuch an, in dem Sie festhalten, wann Sie was ausgesät oder gepflanzt haben. So behalten Sie den Überblick und können im nächsten Jahr von Ihren Erfahrungen profitieren.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die wichtigsten Gartenarbeiten im April?

Im April stehen Aussaat von Gemüse, der Rosenschnitt, das Zurückschneiden von Stauden sowie die erste Rasenpflege mit Düngen und Vertikutieren auf dem Programm. Auch wenn die warmen Tage jetzt schon häufiger werden, dürfen wir nicht vergessen, dass es bis Mitte Mai zu Kälteeinbrüchen mit Nachtfrösten kommen kann.

Was muss ich im April im Gemüsegarten beachten?

Achten Sie darauf, dass der Boden nicht mehr zu nass ist, bevor Sie säen oder pflanzen. Frostempfindliche Kulturen wie Tomaten oder Paprika gehören erst nach den „Eisheiligen" (12. bis 15. Mai) ins Freie. Darum sollten wir erst nach den „Eisheiligen" die empfindlichen Balkon- und Kübelpflanzen ins Freie bringen.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 264

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