Drahtwuermer sind die Larven des Schnellkaefers und gehoeren zu den hartnäckigsten Bodenschaedlingen im Garten. Sie leben versteckt im Boden, fressen an Pflanzenwurzeln und richten oft grossen Schaden an, bevor du sie überhaupt bemerkst. Tagsüber sind sie kaum zu sehen, doch mit den richtigen Methoden kannst du sie aufspueren und wirksam bekaempfen.
Drahtwuermer mit Koeder-Fallen aufspueren
Um festzustellen, ob Drahtwuermer im Boden vorhanden sind, empfiehlt es sich, halbierte Kartoffeln, Rueben oder Moehrenstueckchen 5 bis 10 cm tief zu vergraben. Die Stellen werden mit Staeben markiert und nach einigen Tagen wieder ausgegraben. An der Zahl der daran sitzenden Drahtwuermer laesst sich die Befallsdichte im Boden abschaetzen. Auch junge Salatpflanzen dienen als Lockpflanzen fuer die gefraessigen Drahtwuermer – sie werden schnell und sehr gern von ihnen befallen. Erdraupen kommen in der Nacht an die Erdoberflaeche und koennen dann abgesammelt werden.
Drahtwuermer vorbeugen und bekaempfen
Drahtwuermer koennen mit Laub und Nadeln aus dem Wald eingeschleppt werden. Grassoden sind ideale Lebensraeume fuer sie und sollten daher nie direkt auf die Beete gebracht werden. Beim Umgraben des Bodens im Herbst und Fruehjahr solltest du alle gefundenen Larven sorgfaeltig aufsammeln und vernichten. Voegel wie Stare und Amseln fressen Drahtwuermer gerne – wer Voegel in den Garten lockt, hat natuerliche Helfer im Kampf gegen diese Bodenschaedlinge. So schaffst du ein natuerliches Gleichgewicht und reduzierst den Befall langfristig.
Gaertner Poetschkes Tipp: Vergrabe halbierte Kartoffeln als Koeder im Boden – so kannst du die Befallsdichte von Drahtwuermern einfach und ohne Chemie abschaetzen.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich Drahtwurmbefall im Garten?
Befallene Pflanzen welken und sterben ab, obwohl ausreichend Wasser vorhanden ist. Beim Ausgraben findest du die gelblichen, drahtartigen Larven an den Wurzeln.
Wie bekaempfe ich Drahtwuermer biologisch?
Koeder-Fallen aus halbierten Kartoffeln helfen beim Aufspueren. Regelmaessiges Umgraben und das Foerdern von Voegeln als natuerliche Fressfeinde reduzieren den Befall.