Die Knollen des Topinambur enthalten wertvolles Inulin statt Stärke und schmecken angenehm nussig – ein fast vergessenes Wintergemüse, das direkt aus dem Beet geerntet werden kann. Die richtige Sortenwahl und fachgerechte Verwertung machen aus der unbekannten Knolle ein kulinarisches Highlight.
Empfehlenswerte Topinambur-Sorten
Beliebte Sorten sind ‚Waldspindel‘ mit länglichen, weißen Knollen, ‚Gute Gelbe‘ mit gelben Knollen und ‚Bianca‘ mit besonders glatthäutigen Knollen, die sich leichter schälen lassen. Alle Sorten sind frosthart und können problemlos im Boden überwintern. Die Pflanze trägt im Herbst leuchtend gelbe Blüten und ist auch als Zierpflanze interessant. Mit einer Wuchshöhe von bis zu drei Metern eignet sich Topinambur zudem hervorragend als natürlicher Sichtschutz im Garten.
Lagerung und Verwertung
Topinambur-Knollen sind frisch geerntet am besten. Im Kühlschrank halten sie sich etwa eine Woche. Für längere Lagerung können sie in feuchtem Sand im Keller eingeschlagen werden. In der Küche eignet sich Topinambur roh als Salat, gedünstet, gebraten, als Suppe oder Püree. Topinambur enthält Inulin statt Stärke und ist daher für Diabetiker geeignet. Der nussig-süßliche Geschmack harmoniert besonders gut mit Zitrone, Nüssen und frischen Kräutern. Du kannst die Knollen auch ungeschält verwenden – einfach gründlich bürsten und waschen.
Gaertner Poetschkes Tipp: Wähle glatthäutige Topinambur-Sorten wie ‚Bianca‘ – sie lassen sich deutlich leichter schälen als die knolligen, unregelmäßig geformten Sorten.
Häufig gestellte Fragen
Welche Topinambur-Sorte ist am einfachsten zu schälen?
Glatthäutige Sorten wie 'Bianca' lassen sich am einfachsten schälen. Alternativ kannst du Topinambur-Knollen auch ungeschält zubereiten – einfach gut bürsten und waschen.
Wie verwende ich Topinambur roh?
Topinambur kannst du roh gerieben oder in dünne Scheiben geschnitten als Salat verwenden. Er schmeckt nussig und leicht süßlich und harmoniert gut mit Zitronendressing und frischen Kräutern.