Pimpinelle anbauen und pflegen

Pimpinelle ist ein ausdauerndes Küchenkraut mit gurkenähnlichem Geschmack und beeindruckendem Vitamin-C-Gehalt. Die auch als Steinpeterlein oder Bibernelle bekannte Pflanze lässt sich problemlos im Garten anbauen und liefert dir vom Frühjahr bis in den Winter hinein frische Blätter für Salate, Kräuterbutter und viele andere Speisen.

Herkunft und Eigenschaften

Die Pimpinelle trägt viele Namen: Steinpeterlein, Bibernelle oder Blutskraut. Botanisch heißt sie Sanguisorba minor und gehört zur Familie der Rosengewächse. Besonders bemerkenswert ist ihr hoher Vitamin-C-Gehalt, der sie zu einem wertvollen Küchenkraut macht. Die Pflanze ist ausdauernd und erreicht eine Wuchshöhe von 40 bis 50 cm. Ihr Geschmack erinnert an frische Gurken, weshalb sie sich hervorragend für die Verwendung in Salaten, Kräuterbutter und verschiedenen Speisen eignet. Wichtig ist, dass du die Blätter nur frisch verwendest, da sie beim Trocknen ihr Aroma verlieren.

Aussaat und Anbau im Garten

Der Anbau von Pimpinelle ist denkbar einfach. Ab März oder April kannst du direkt ins Freiland aussäen, denn die Pflanze stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden – jeder normale Gartenboden ist geeignet. Die Saat keimt zuverlässig und läuft bereits nach etwa 12 Tagen auf. Da Pimpinelle eine ausdauernde Pflanze ist, kannst du über viele Jahre von ihr profitieren. Ein wichtiger Pflegetipp: Schneide die Blüten regelmäßig aus, bevor sie sich voll entwickeln. Dadurch förderst du die Bildung neuer Blätter und kannst bis in den Winter hinein ernten. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 40 bis 50 cm und bildet dichte Blattrosetten.

Verwendung in Küche und Heilkunde

In der Küche wird Pimpinelle wegen ihres erfrischenden, gurkenähnlichen Geschmacks geschätzt. Du verwendest die Blätter am besten frisch und in kleinen Mengen, da ihr Aroma recht intensiv ist. Sie passt hervorragend zu Salaten, verfeinert Kräuterbutter, Quark und Frischkäse und gibt Suppen und Soßen eine besondere Note. Auch in der Frankfurter Grünen Soße ist Pimpinelle eine der traditionellen sieben Kräuter. Neben dem kulinarischen Wert wurde die Pflanze früher auch in der Heilkunde eingesetzt – ihr Name Blutskraut deutet auf ihre Verwendung bei Wunden hin. Der hohe Vitamin-C-Gehalt macht sie zu einem gesunden Begleiter durch die Gartensaison, von den ersten Frühlingstagen bis in den Winter hinein.

Gaertner Poetschkes Tipp: Schneide die Blüten regelmäßig aus, bevor sie sich voll entwickeln. So förderst du die Bildung frischer Blätter und kannst bis in den Winter hinein ernten – die Pflanze bleibt kompakt und liefert dir durchgehend aromatisches Grün.

Häufig gestellte Fragen

Wie schmeckt Pimpinelle und wofür wird sie verwendet?

Pimpinelle hat einen erfrischenden, gurkenähnlichen Geschmack und wird frisch in kleinen Mengen zu Salaten, Kräuterbutter, Quark und verschiedenen Speisen gegeben. Sie ist auch Bestandteil der Frankfurter Grünen Soße.

Wie pflege ich Pimpinelle, damit sie möglichst lange Blätter bildet?

Schneide die Blüten regelmäßig aus, bevor sie sich voll entwickeln. Dadurch förderst du die Bildung neuer Blätter und kannst vom Frühjahr bis in den Winter hinein ernten. Die Pflanze ist anspruchslos und gedeiht in jedem Gartenboden.

Gärtner Pötschkes Großes Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

Seiten: 134

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