Pilzerkrankungen gehören zum Gärtnern dazu – doch Panik ist fehl am Platz. Ein paar Mehltauflecken oder leichter Schorf bedeuten nicht das Ende deiner Ernte. Entscheidend ist, dass du schnell reagierst und die befallenen Stellen konsequent entfernst, bevor sich der Pilz ausbreitet.
Leichter Befall: Entfernen reicht
Bei leichtem Pilzbefall reicht es oft, die befallenen Pflanzenteile sofort zu entfernen und über den Hausmüll zu entsorgen. Nicht kompostieren! Nur bei massivem Befall sind gezielte Bekämpfungsmaßnahmen nötig. Dann gilt es auch, die Ursache zu finden und zu beheben, damit der Pilz nicht immer wieder zurückkehrt und deine Pflanzen dauerhaft schwächt.
Ursachenforschung und Vorbeugung
Liegt ein Pflegefehler vor, muss dieser behoben werden, damit der Befall nicht erneut auftritt. Zu enge Pflanzabstände, schlechte Luftzirkulation und feuchtes Laub begünstigen Pilzkrankheiten massiv. Wähle resistente Sorten und gieße morgens, damit das Laub bis zum Abend abtrocknen kann. Vermeide es, die Blätter beim Gießen zu benetzen, und sorge für ausreichend Platz zwischen den Pflanzen, damit die Luft gut zirkulieren kann.
Gaertner Poetschkes Tipp: Kontrolliere deine Gemüsepflanzen regelmäßig auf erste Anzeichen von Pilzbefall. Je früher du befallene Blätter entfernst, desto geringer ist die Gefahr einer Ausbreitung. Eine Mulchschicht unter den Pflanzen verhindert, dass Pilzsporen vom Boden auf die Blätter spritzen.
Häufig gestellte Fragen
Was mache ich bei leichtem Mehltaubefall?
Befallene Blätter sofort entfernen und über den Hausmüll entsorgen. Sorge für bessere Luftzirkulation und gieße morgens, damit das Laub abtrocknen kann. Bei starkem Befall kannst du zugelassene Spritzmittel einsetzen.
Warum darf ich pilzbefallene Pflanzenteile nicht kompostieren?
Pilzsporen überleben im Kompost und können sich beim Ausbringen auf andere Beete ausbreiten. Befallene Pflanzenteile immer über den Hausmüll entsorgen, um eine Weiterverbreitung zu verhindern.