Braune Blätter an Tomaten, Blattläuse im Salatherz oder Mehltau auf Gurkenblättern – Krankheiten und Schädlinge können die Ernte gefährden. Doch mit den richtigen Maßnahmen kannst du den meisten Problemen im Gemüsegarten wirksam begegnen und deine Pflanzen schützen.
Typische Schäden im Gemüsegarten
Braune Blätter bei Tomaten kurz vor der Ernte, Blattläuse im Salatherz oder Pilzbefall an Gurken – Schäden durch Krankheiten und Schädlinge sind im Gemüsegarten häufig. Da Gemüse meist einjährig kultiviert wird, ist bei einem Befall oft die gesamte Jahresernte verloren. Frühzeitiges Erkennen und Handeln ist daher besonders wichtig, um deine Pflanzen zu retten und die Ernte zu sichern.
Ursachen und erste Maßnahmen
Schäden können durch Pilze, Bakterien, Viren, tierische Schädlinge oder Kulturfehler entstehen. Bei leichtem Befall reicht oft das Entfernen befallener Pflanzenteile. Bei massivem Befall sind gezielte Bekämpfungsmaßnahmen nötig. Wichtig: Befallene Pflanzenteile immer über den Hausmüll entsorgen, nicht kompostieren, da Krankheitserreger sonst überleben und sich im nächsten Jahr erneut ausbreiten können.
Gaertner Poetschkes Tipp: Kontrolliere deine Gemüsepflanzen regelmäßig – am besten wöchentlich. Schäden, die früh entdeckt werden, lassen sich oft noch durch einfaches Absammeln oder Entfernen befallener Teile beheben.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind Krankheiten im Gemüsegarten besonders schlimm?
Da Gemüse meist einjährig kultiviert wird, erholen sich befallene Pflanzen nicht mehr. Ein Befall bedeutet oft den Verlust der gesamten Jahresernte – deshalb ist frühzeitiges Handeln so wichtig.
Was mache ich mit befallenen Gemüsepflanzen?
Befallene Pflanzenteile sofort entfernen und über den Hausmüll entsorgen – niemals kompostieren, da Krankheitserreger sonst im Kompost überleben und sich weiter ausbreiten.