Kopf- und Pflücksalate sind die Klassiker unter den Salaten. Sie können vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein angebaut werden und liefern zuverlässig frische Ernte.
Aussaat und Vorkultur
Bereits ab Ende Februar kann Salat unter Glas oder Folie ausgesät und die Sämlinge später ins Freiland verpflanzt werden. Bei Direktsaat ins Freiland wird 1 cm tief in Reihen mit einem Abstand von 25 bis 30 cm gesät. Praktisch sind Saatbänder, bei denen die Samen bereits im richtigen Abstand aufgebracht sind.
Pflege und Schädlingsschutz
Vorgezogene Salatsämlinge werden vier Wochen nach der Aussaat ausgepflanzt, wenn sie mindestens vier bis fünf Blätter haben. Nur in den Morgenstunden gießen, damit die Pflanzen bis zum Abend abtrocknen können – das beugt Mehltau vor. Schnecken sind der größte Feind des Salats: Schneckenzäune und Schneckenkorn schützen zuverlässig.
Gaertner Poetschkes Tipp: Beim Sommeranbau schossfeste Sorten wählen. Bei Aussaaten in der sommerlichen Hitze keimt Salat nur langsam – das Schattieren der Beete bis zur Keimung hat sich bewährt.
Häufig gestellte Fragen
Wann kann ich Kopfsalat aussäen?
Ab Ende Februar unter Glas oder Folie, ab März/April direkt ins Freiland. Folgesaaten alle zwei bis drei Wochen sorgen für eine kontinuierliche Ernte bis in den Herbst.
Wie schütze ich Salat vor Schnecken?
Schneckenzäune um die Beete, regelmäßiges Absammeln besonders nach Regen, Schneckenkorn und das Anlegen von Barrieren sind wirksame Methoden. Hochbeete bieten natürlichen Schutz vor Schnecken.