Gründüngung einarbeiten leicht gemacht

Gründüngung verbessert die Bodenstruktur und reichert ihn mit wertvollen Nährstoffen an. Doch wie arbeitest du die grüne Masse richtig ein? Die Methode hängt vom Alter und der Beschaffenheit der Pflanzen ab. Während junge, zarte Gründüngungspflanzen sich leicht einarbeiten lassen, erfordern ältere, verholzte Bestände etwas mehr Aufwand. Mit den richtigen Handgriffen gelingt dir die Einarbeitung mühelos.

Wissenswertes

Die Pflanzen werden im einfachsten Fall niedergetreten oder gewalzt und dann untergegraben. Üblicherweise arbeitest du Gründünger mit einer Hacke in den Boden ein, was aber nicht immer leicht ist. Ältere, zähe Pflanzen lassen sich oft nur schwer einarbeiten. Diese kannst du abschneiden, mit einem Spaten zerhacken und erst einmal liegen lassen, bis sie sich zersetzt haben. Das Abmähen der Pflanzen vor dem Einarbeiten erleichtert die Arbeit erheblich. Am besten lässt du die abgeschnittenen Pflanzen noch ein bis zwei Tage anwelken und gräbst sie dann unter. So verrotten sie schneller und setzen ihre Nährstoffe zügig frei.

Gaertner Poetschkes Tipp: Arbeite Gründüngung am besten vor der Blüte ein, wenn die Pflanzen noch jung und saftig sind. Dann lassen sie sich leichter untergraben und zersetzen sich schneller im Boden.

Häufig gestellte Fragen

Wie arbeitet man Gründüngung in den Boden ein?

Die Pflanzen werden niedergetreten oder gewalzt und dann mit einer Hacke untergegraben. Ältere, zähe Pflanzen kannst du vorher abschneiden, zerkleinern und ein bis zwei Tage anwelken lassen.

Erleichtert das Abmähen das Einarbeiten?

Ja, das Abmähen der Pflanzen vor dem Einarbeiten erleichtert die Arbeit erheblich. Die abgeschnittenen Pflanzen können zunächst ein bis zwei Tage anwelken, bevor du sie untergräbst.

Gaertner Poetschkes Grosses Gartenbuch (2021, 44. Auflage)

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