Minierfliegen-Larven fressen charakteristische Gänge ins Blattgewebe und hinterlassen dabei typische helle Minen. Obwohl der Befall selten tödlich ist, schwächt er die Pflanzen erheblich.
Minierfliegen-Befall erkennen
Minierfliegen-Larven fressen Gänge ins Blattgewebe und hinterlassen dabei typische helle, schlangenartige oder fleckige Minen auf der Blattoberfläche. Die Larven sind sehr klein und kaum sichtbar. Befallen werden viele Gemüse- und Zierpflanzen, darunter Spinat, Rüben, Chrysanthemen und Nelken. Bei starkem Befall können ganze Blätter absterben und die Pflanzen in ihrer Entwicklung stark gehemmt werden.
Minierfliegen vorbeugen und bekaempfen
Vorbeugend hilft das Abdecken von Gemüsesaaten mit Kulturschutznetzen, die den Zugang der Fliegen zur Eiablage verhindern. Befallene Blätter sollten sofort entfernt und im Hausmüll entsorgt werden, nicht im Kompost. Bei starkem Befall können systemische Insektizide eingesetzt werden, die von der Pflanze aufgenommen werden und die Larven im Blattgewebe abtöten. Natürliche Feinde wie Schlupfwespen parasitieren die Larven und helfen, den Befall in Schach zu halten.
Gaertner Poetschkes Tipp: Decke Gemüsesaaten mit Kulturschutznetzen ab – so verhinderst du, dass Minierfliegen ihre Eier an den Pflanzen ablegen.
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich Minierfliegen-Befall?
Typisch sind helle, schlangenartige oder fleckige Gänge im Blattgewebe, die sogenannten Minen. Sie sind auf der Blattoberfläche gut sichtbar.
Sind Minierfliegen gefaehrlich fuer den Garten?
Bei leichtem Befall ist der Schaden meist gering. Bei starkem Befall können Blätter absterben und Pflanzen in ihrer Entwicklung stark gehemmt werden.