Gartenzaun anlegen beginnt mit der richtigen Materialwahl: Der Name Garten leitet sich von Gerte ab und bedeutet ein mit Gerten umstecktes Stück Land – ohne Einfriedung kein Garten. Grundbedingung ist, dass man sich bei der Wahl eines Zaunes an die jeweilige Umgebung hält. Eine gut gepflegte Hecke ist immer zu empfehlen und allen anderen Zaunarten vorzuziehen.
Materialwahl und Umgebung beim Gartenzaun
Grundbedingung ist, dass man sich bei der Wahl eines Zaunes an die jeweilige Umgebung hält. Wie schlecht sieht es aus, wenn ungleichmäßiges Material verwendet wurde. Hohe und niedrige Holz- und Drahtzäune oder lebende Zäune stören das Gesamtbild, wirken unruhig, wenn nicht gar liederlich. Man sollte sich in diesem Falle ruhig einmal an die umgekehrte Regel halten und es dem Nachbarn nachmachen – vor allem an der Straßenfront in Wohngegenden. Ist der Garten klein, dann möglichst eine niedrige Einfriedung wählen. Bei hohen Zäunen kann man das Land nicht restlos auswerten und schwächt die so dringend nötige Luftbewegung im Garten.
Hecke, Holzzaun oder Maschendraht: Was ist die beste Wahl?
Eine gut gepflegte Hecke ist immer zu empfehlen und allen anderen Zaunarten vorzuziehen. Muss man aus bestimmten Gründen auf die Anlage einer solchen verzichten, dann sieht ein Holzzaun immer noch schöner aus als ein Maschendrahtzaun, welcher allerdings einen besseren Schutz gegen Wild, Kaninchen, Hunde und Katzen bildet. Man sollte ihn jedoch beranken. Bei Lattenzäunen stellt man die Einzellatten möglichst weit auseinander. Hinter den Zaun pflanzt man mehrjährige Pflanzen, Gehölze und andere Gewächse, welche auch den Zaun durchwachsen können. Das Tor soll immer zum Zaun passen.
Bepflanzung und Pflege der Garteneinfriedung
Tierische Schädlinge setzen sich gern in Gärten fest, welche durch hohe Zäune umgeben sind. Windschutz braucht der Garten, aber man will nur den Bodenwind abhalten. Durch zu hohe Zäune und Mauern oder Hecken schadet man sich meist selbst. Hinter dem Zaun gepflanzte mehrjährige Stauden und Gehölze beleben die Einfriedung und geben ihr ein natürliches Aussehen. Kletterrosen, Clematis oder Efeu eignen sich hervorragend, um einen Maschendrahtzaun zu begrünen und optisch aufzuwerten. Eine regelmäßige Pflege der Hecke oder des Zaunes ist wichtig, damit die Einfriedung gepflegt wirkt und ihre Schutzfunktion erfüllt.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist eine Hecke als Garteneinfriedung besser als ein Zaun?
Eine gut gepflegte Hecke bietet natürlichen Windschutz, ist optisch ansprechend und lässt Luft zirkulieren. Sie ist langlebiger als die meisten Zaunmaterialien und bietet Lebensraum für Nützlinge.
Welche Pflanzen eignen sich zum Beranken eines Maschendrahtzauns?
Kletterrosen, Clematis, Efeu und mehrjährige Kletterpflanzen eignen sich hervorragend, um einen Maschendrahtzaun zu begrünen und optisch aufzuwerten.