Mutterboden ist die Lebensader deines Gartens – hier finden Pflanzen Nahrung und stillen ihren Wasserbedarf. Diese obere belebte Bodenschicht zeichnet sich durch ihren Humusgehalt aus, der ihr eine charakteristische bräunliche bis schwarze Färbung verleiht. Unter dem Mutterboden liegen der Unterboden und der Bodenuntergrund, die jeweils eigene Funktionen erfüllen.
Wissenswertes im Überblick
Als Mutterboden bezeichnet man die obere belebte Bodenschicht, die einen mehr oder weniger starken Humusgehalt aufweist. Da Humusstoffe bräunlich sind und bei Befeuchtung schwarz erscheinen, lässt sich die Dicke dieser Schicht relativ gut abschätzen. Unter dem Mutterboden liegen der Unterboden und der Bodenuntergrund. Jede dieser Schichten hat jeweils eine spezielle Funktion. Die Mutterbodenschicht ist aber die wichtigste, weil die Pflanzen hier Nahrung finden und ihren Wasserbedarf stillen. Vor der Gartenanlage solltest du eine Bodenanalyse durchführen und die örtlichen Gegebenheiten genau beurteilen. Der alte Gärtner Pötschke wusste schon: „Gegraben wird im Frühjahr nicht!“ – ein Grundsatz, der auch heute noch Gültigkeit besitzt und den Boden schont.
Gaertner Poetschkes Tipp: Führe vor der Gartenanlage immer eine Bodenanalyse durch und beurteile die örtlichen Gegebenheiten genau. So kannst du den Mutterboden optimal nutzen und gezielt verbessern, wo es nötig ist.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Mutterboden im Garten?
Mutterboden ist die obere belebte Bodenschicht mit Humusgehalt, in der Pflanzen Nahrung finden und ihren Wasserbedarf stillen. Sie ist die wichtigste Bodenschicht für das Pflanzenwachstum.
Wie erkenne ich die Dicke der Mutterbodenschicht?
Da Humusstoffe bräunlich sind und bei Befeuchtung schwarz erscheinen, lässt sich die Dicke der Mutterbodenschicht anhand der Färbung relativ gut abschätzen und vom darunterliegenden Unterboden unterscheiden.