Gartenkresse ist extrem pflegeleicht. Nach dem Keimen ist darauf zu achten, dass die Pflänzchen nicht austrocknen. Wegen der kurzen Kulturdauer muss weder gehackt noch gedüngt werden.
Schädlinge und Pflege
Erdflöhe fressen Löcher in die Blätter, was nicht sehr appetitlich aussieht, aber ansonsten ungefährlich ist. Auf feuchten, lockeren Böden treten die Schädlinge seltener auf. Schnecken können jungen Sämlingen gefährlich werden. Ansonsten ist Gartenkresse sehr robust und braucht kaum Pflege.
Ernte und Verwendung in der Küche
Die jungen Sämlinge sind schon nach rund einer Woche essbar. Erntefrische Gartenkresse kann zum Würzen verwendet werden, schmeckt aber auch als pikanter Rohkostsalat. Gehackte Gartenkresse verfeinert Kräuterquark, Frischkäse, Gemüsesuppen und Eierspeisen. Lecker schmeckt sie auch auf einem Butter- oder Schmalzbrot.
Gaertner Poetschkes Tipp: Folgesaaten im Abstand von zehn bis vierzehn Tagen sorgen dafür, dass immer frisches Kressegrün zur Verfügung steht.
Häufig gestellte Fragen
Was fressen Erdflöhe an Gartenkresse?
Erdflöhe fressen kleine Löcher in die Blätter. Das sieht nicht appetitlich aus, ist aber ungefährlich. Auf feuchten, lockeren Böden treten sie seltener auf.
Wann darf ich Gartenkresse nicht mehr ernten?
Auf keinen Fall so lange warten, bis die Pflanzen zu blühen beginnen – dann schmecken die Blätter nicht mehr. Am besten jung ernten, wenn die Blätter noch zart und würzig sind.