Der Komposthaufen ist die Sparbüchse des Gärtners – diese Weisheit gilt heute genauso wie vor fünfzig Jahren. Denn Kompost liefert dir nicht nur wertvollen Dünger, sondern verbessert auch nachhaltig die Struktur und Fruchtbarkeit deines Gartenbodens. Mit der richtigen Anlage und Pflege verwandelst du Gartenabfälle in schwarzes Gold für deine Pflanzen.
Wissenswertes im Überblick
Der Komposthaufen ist die Sparbüchse des Gärtners – diese Weisheit gilt heute genauso wie vor fünfzig Jahren. Denn Kompost ist nicht nur ein guter Dünger, sondern vor allem auch ein ausgezeichnetes Bodenverbesserungsmittel. Deshalb ist es sehr wichtig zu wissen, wie Kompost aufgesetzt, gepflegt und behandelt wird. Nach meiner Meinung gehört in jeden Garten ein Komposthaufen. Der Kompostplatz sollte schattig und möglichst von hohen Sträuchern oder Bäumen umgeben sein. Auch schnell wachsende Sommerblumen, Mais oder Stangenbohnen spenden dem Kompostplatz Schatten. Die schattige Lage ist wichtig, damit die Gartenabfälle nicht austrocknen und der Prozess des Verrottens nicht unterbrochen wird. Von der Größe deines Gartens und der anfallenden Menge an kompostierfähigen Abfällen hängt es ab, ob ein klassischer Komposthaufen aufgesetzt wird oder ob die Gartenabfälle besser in Kompostsilos und Behältern kompostiert werden. Behälter und Silos sind vor allem in kleinen Gärten sehr vorteilhaft, da sie nur wenig Platz beanspruchen. Welche Kompostbehälter du bevorzugst, hängt von deinem persönlichen Geschmack ab. Die Grundfläche eines Komposthaufens beträgt etwa zwei mal zwei Meter, die Höhe einen Meter. Beim Aufsetzen ist besonders zu beachten, dass der Haufen nicht zu hoch wird, sonst kann im Kern keine Verrottung stattfinden, sondern es setzen Fäulnis- und Gärungsprozesse ein. Dabei können auch Substanzen entstehen, die Pflanzen schaden. Wichtig für eine optimale Verrottung ist auch, dass genügend Feuchtigkeit vorhanden ist und der Haufen trotzdem gut belüftet wird. So können die Mikroorganismen gut gedeihen, die die aufgeschichteten Gartenabfälle in wertvolle Humuserde umwandeln.
Gaertner Poetschkes Tipp: Achte darauf, dass dein Komposthaufen immer leicht feucht bleibt – wie ein ausgedrückter Schwamm. Bei Trockenheit gießt du nach, bei zu viel Nässe mischst du trockenes Material wie Stroh oder zerkleinerte Zweige unter. So schaffst du optimale Bedingungen für die fleißigen Mikroorganismen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Kompost im Garten?
Kompost ist verrottetes organisches Material aus Gartenabfällen, das zu wertvoller Humuserde umgewandelt wurde. Er dient als natürlicher Dünger und verbessert die Bodenstruktur, indem er Nährstoffe liefert und das Bodenleben aktiviert.
Wie wird Kompost richtig eingesetzt?
Du arbeitest reifen Kompost oberflächlich in die Beete ein oder verteilst ihn als Mulchschicht um deine Pflanzen. Pro Quadratmeter kannst du etwa drei bis fünf Liter Kompost verwenden – am besten im Frühjahr oder Herbst.