Bodenanalyse im Garten: Was sie verrät

Eine Bodenanalyse zeigt dir, welche Nährstoffe dein Gartenboden tatsächlich enthält und ob deine Pflanzen optimal versorgt sind. Dabei werden vor allem die Hauptnährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium ermittelt. Zusätzlich wird der Säuregehalt in Form des sogenannten pH-Wertes geprüft, denn der Säuregehalt des Bodens entscheidet unter anderem darüber, welche Nährstoffe tatsächlich aufgeschlossen und von den Pflanzen verwertet werden können.

Wissenswertes im Überblick

Unter Bodenanalysen versteht man alle Untersuchungen, die Auskunft über die Vorräte jener Nährstoffe im Boden geben, die den Pflanzen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dabei wird vor allem der Gehalt an Hauptnährstoffen wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium ermittelt. Zusätzlich wird der Säuregehalt in Form des sogenannten pH-Wertes geprüft, denn der Säuregehalt des Bodens entscheidet unter anderem darüber, welche Nährstoffe tatsächlich aufgeschlossen und von den Pflanzen verwertet werden können. Einfache chemische Bodenanalysen kannst du mit einem Testset aus dem Fachhandel selbst vornehmen. Genauere Ergebnisse liefern professionell durchgeführte, kostenpflichtige Analysen von Labors, die unter anderem von den landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten (LUFA) der Bundesländer durchgeführt werden. Eine derart umfassend und professionell durchgeführte Bodenanalyse ist in der Regel nicht öfter als alle drei bis vier Jahre nötig. Sinnvoll ist sie zum Beispiel immer dann, wenn das Grundstück einer anderen Nutzung zugeführt werden soll oder gehäuft Krankheiten und Schädlingsbefall an den Pflanzen auftreten. Nur wenn bei der ersten Bodenanalyse gravierende Mängel oder gar eine Belastung des Bodens durch Schwermetalle und andere Umweltgifte festgestellt worden ist, sollte sie nach einer entsprechenden Bodenkur im folgenden Jahr wiederholt werden, um den Erfolg der Regenerationsmaßnahmen abzusichern.

Gaertner Poetschkes Tipp: Wiederhole die Bodenanalyse nach einer Bodenkur im Folgejahr, wenn gravierende Mängel oder Schadstoffbelastungen festgestellt wurden. So kannst du den Erfolg deiner Regenerationsmaßnahmen überprüfen und sicherstellen, dass dein Boden wieder gesund ist.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter einer Bodenanalyse im Garten?

Eine Bodenanalyse untersucht die Nährstoffvorräte im Boden, insbesondere Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium, sowie den pH-Wert, um die Verfügbarkeit der Nährstoffe für Pflanzen zu bestimmen.

Wie oft sollte eine Bodenanalyse durchgeführt werden?

Eine professionelle Bodenanalyse ist in der Regel alle drei bis vier Jahre ausreichend. Nur bei gravierenden Mängeln oder Schadstoffbelastungen solltest du sie nach einer Bodenkur im Folgejahr wiederholen.

Gärtnerische Grundlagen – Band I (2008)

Seiten: 83

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